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13.09.2025 / Profis

„Kein unverdienter Sieg, aber auch das nötige Spielglück“

Die Lilien kommen gegen Eintracht Braunschweig zurück und verwandeln ein 0:1 in ein 2:1. Wie lassen sich die 90 Minuten im Merck-Stadion am Böllenfalltor zusammenfassen? Vermutlich so: Knifflige erste Halbzeit und ein druckvoller, dominanter zweiter Durchgang. So ähnlich – wenn auch ausführlicher – sahen es die Protagonisten hinterher. Wir haben alle Stimmen zum Spiel für Euch verschriftlicht.

Florian Kohfeldt:

„Wir haben definitiv nicht unsere beste Leistung gebracht, das lag aber auch an einem sehr unangenehmen Gegner. Wir hatten in den ersten 20 Minuten die Kontrolle über die Partie. Das Gegentor fällt dann aus dem Nichts und vom Gegentreffer haben wir uns dann auch ein bisschen verunsichern lassen. In der Halbzeit haben wir umgestellt, dadurch hatten wir mehr Kontrolle. Insgesamt würde ich sagen, dass der Sieg nicht unverdient war, aber wir hatten heute auch in der einen oder anderen Situation das nötige Spielglück. Glückwunsch auch an Braunschweig zur Leistung. Wir wissen, dass wir weiter unseren Fußball verbessern müssen, aber das fällt immer leichter, wenn man trotzdem einen Weg gefunden hat, die drei Punkte zu holen. Und das haben wir heute geschafft.“

Heiner Backhaus:

„Dafür, dass wir in der Konstellation und mit der Formation das erste Mal gespielt haben, haben wir ein gutes Spiel gemacht. Wir haben auch nicht unverdient den Führungstreffer erzielt, aber versäumt, mehr auf das zweite Tor zu gehen. In der zweiten Halbzeit wussten wir, dass Darmstadt anders aus der Kabine kommt. Wir haben aber trotzdem fast nichts zugelassen. Dann bekommen wir das 1:1 durch eine Top-Aktion vom Stürmer, der schneller schaltet. Wir hatten danach auch noch eine Chance, bekommen aber in Summe ein weiteres Gegentor bei einer Aktion, die wir ganz einfach klären müssen. Aufgrund der Leistung kann ich meiner Mannschaft aber keinen Vorwurf machen.“

Fabian Nürnberger:

„Wir wollten heute mit viel Energie reingehen, da wir wussten, dass Braunschweig sehr körperlich spielt. Das konnten wir in der ersten Halbzeit nicht so gut umsetzen. Wir hätten noch mutiger spielen können. Insgesamt war die erste Halbzeit eher chancenarm, dennoch gehen wir bitter in Rückstand. Gegen Ende der ersten Halbzeit haben wir dann mutiger gespielt und sie auch mal mehr laufen lassen. Das konnten wir dann in der zweiten Halbzeit fortführen und haben uns so gut Chancen erarbeitet. Zudem wir haben wir zielstrebig nach vorne gespielt. Insgesamt war es ein ekliges Spiel, aber trotzdem ein verdienter Sieg.“

Matej Maglica:

„Die erste Halbzeit war unnötig hektisch und unruhig. In der zweiten Halbzeit haben wir aber ein gutes Spiel gemacht und dadurch verdient gewonnen haben. Das Zurückkommen muss man sich erarbeiten, vor allem im Fußball. Vor zwei Wochen in Kaiserslautern war dieses Momentum nicht auf unserer Seite, heute war es so. Ich weiß ja auch, was wir in einer Woche leisten und dadurch haben wir diesen Sieg als Mannschaft und Verein verdient. „

… über sein Tor:

„Ich bin dafür bekannt, dass ich einen starken Schuss habe. Ich hab mir dann erhofft, dass ich den Freistoß schießen darf. Erst war ich mir nicht sicher, ob Rafa oder Killian schießen wollen. Dann kam aber Vuko mit Anweisungen von der Bank, dass ich den schießen soll. Ich hab mir den Ball genommen und mein Ziel war es, das Tor zu treffen. Das hat ja dann geklappt.“

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