Ein Spiel Sperre für Pfeiffer
Das DFB-Sportgericht hat Patric Pfeiffer nach dessen Platzverweis gegen die SV Elversberg für eine Partie gesperrt.
Raus mit Applaus: Im erwartet schweren DFB-Pokal-Achtelfinale unterliegt der SV 98 dem SC Freiburg mit 0:2. Trotz einer kämpferischen Vorstellung scheiden die Lilien damit aus dem Wettbewerb aus. Wie haben die Spieler und unser Cheftrainer Florian Kohfeldt den Pokalfight gesehen? Alle Stimmen sind hier für Euch zusammengefasst.
„Freiburg hat die kleinen Momente in dem Spiel, die auf beiden Seiten da waren, deutlich besser genutzt. Wir haben uns bewusst dafür entschieden, das Spiel am Anfang langweilig zu gestalten, um den Gegner sich müde spielen zu lassen. Mit dem Ball wollten wir aber Aktionen setzen. Gegen den Ball hat das bis zum Elfmeter lange sehr gut geklappt. Wenn du neun Ecken in Freiburg hast, sagt das aber auch etwas aus über die Spielkontrolle aus, die wir uns vor allem als Zweitligist in der zweiten Hälfte getraut haben zu übernehmen. Trotz des 2:0 haben wir nicht aufgeben und hatten noch einige Chancen. Ich nehme positive Dinge mit. Ich bin mit dem Ergebnis natürlich unzufrieden, aber mit der Leistung bin ich in Summe nicht unzufrieden.“
„Wichtig war es für uns, die Ruhe zu behalten. Der Drang ist immer da, mehr machen zu wollen. Am Anfang waren wir im Passspiel nicht präzise genug und das Anrücken hat gefehlt. Vereinzelte Momente waren da, in denen das gestimmt hat und die haben dann zu Möglichkeiten geführt. Wir sind sehr froh, dass wir auch Flo Müller im Tor hatten, der eine gute Leistung gezeigt hat. Es war wichtig, dass wir mit der Führung in die Halbzeit gegangen sind. Nach dem Seitenwechsel hat Darmstadt das sehr gut gemacht. Die Beginn der zweiten Hälfte hat mir von uns nicht gefallen. Darmstadt hatte dann Schwierigkeiten, dadurch dass wir danach wieder mutig gepresst haben. Das weitere Tor war dann wichtig für uns und es freut es sehr, dass wir im Viertelfinale stehen.“
„Es war ein gutes Spiel beider Mannschaften. Wir hätten das 0:0 gerne länger gehalten, das hätte auf jeden Fall unsere Chancen erhöht. Nach den Gegentreffern war es dann schwierig, das Spiel gegen einen Bundesligisten zu drehen. Aber wir haben nicht aufgegeben, mutig nach vorne gespielt und hatten dann selbst noch einige Torchancen. Wir haben uns gut verkauft, aber es hat am Ende nicht gereicht.“
„Unser Matchplan ist eigentlich ganz gut aufgegangen. Wir wollten das Spiel unattraktiv für den Gegner machen. Man hat gesehen, die Freiburger hatten wenige Lösungen. Das Tor ist dann zu einem ungünstigen Zeitpunkt gefallen. Wir hatten viele Chancen aber haben leider kein Tor gemacht. An guten Tagen geht vielleicht einer rein und dann wird es ein offener Schlagabtausch. Die Chancen für uns waren da. Ich hatte ein gutes Gefühl bei meinem Schuss in der ersten Halbzeit, aber der war nicht präzise genug. Jetzt richten wir den Fokus auf die Liga.“
Über seinen ersten Startelf-Einsatz seit August 2024:
„Ich habe mich riesig gefreut, mal wieder in ein Stadion einzulaufen. Es hat für mich persönlich viel Spaß gemacht, dann sind aber die Waden irgendwann zu gegangen.“
„Wir haben gegen eine top Bundesligamannschaft gespielt und hatten trotzdem unsere Möglichkeiten. Mit ein bisschen mehr Glück geht vielleicht einer rein. Wir sind niemals zufrieden, wenn wir verlieren. Kleinigkeiten und die individuelle Qualität haben heute den Unterschied gemacht. Wir hatten die Chancen, von denen einer rein gehen muss, aber dem war heute nicht so. Spielerisch haben wir das gut gemacht. Bei einem Spiel in Freiburg können wir nicht von Anfang an wie die Wahnsinnigen direkt vorne draufgehen. Auch wenn es nicht im Naturell unserer Mannschaft liegt, so zu verteidigen wie heute, haben wir das wirklich gut gemacht. Dann hatten wir in der Folge aber gute Ballpassagen und haben mutig mit dem Ball agiert. Trotzdem wird das am Samstag gegen den KSC ein ganz anderes Spiel.“