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26.04.2025 / Profis

„Können nun für die nächste Saison planen“

Auswärtspunkt in Münster. Die Lilien packen sich nach dem 1:1 gegen den SC Preußen Münster einen wichtigen Zähler aufs Punktekonto. Das Unentschieden sorgte zudem dafür, dass sich der SV Darmstadt 98 drei Spieltage vor Ende der Saison den Klassenerhalt sicherte. Wie ordnen die Darmstädter Protagonisten diesen Umstand sowie das Remis im Preußenstadion ein? Wir haben alle Stimmen zum Spiel für Euch zusammengefasst.

Foto: SV 98
Florian Kohfeldt:

„Mein Fazit fällt heute zweitgeteilt aus: Der erste Teil zum Spiel: Wir haben heute kein gutes Spiel gemacht – gerade mit Blick auf unsere Struktur, das Passspiel und das Defensivverhalten in der zweiten Halbzeit. Preußen hat es heute gut gemacht, wir haben unsere Struktur verlassen. Das hat mir nicht gefallen. Die Führung zur Pause war daher glücklich, weil es unser erster wirklich gefährlicher Abschluss war. Trotz des schlechten Spiels von uns hatten wir dennoch unsere Chancen im zweiten Durchgang samt ein, zwei strittigen Situationen. Insgesamt ist das 1:1 aber schon ein gerechtes Ergebnis. Der zweite Teil: Wir haben heute rechnerisch den Klassenerhalt fix gemacht. Dafür möchte ich der Mannschaft und dem Staff ein großes Lob aussprechen. Wir hatten eine ganz, ganz schwierige Saison mit einer Verletztenmisere im Winter, die bis heute anhält. Unter diesen Rahmenbedingungen die Klasse am 31. Spieltag zu halten, dafür sollte man der Mannschaft ein Lob aussprechen. Sascha und Preußen Münster wünsche ich alles Gute für den letzten Spiele.“

Sascha Hildmann:

„Ich habe engagiertes, leidenschaftliches und extrem motiviertes Spiel meiner Mannschaft gesehen. Wir haben alles rausgehauen, was in uns gesteckt hat. Wir waren von Beginn an voll drin und haben den Gegner gestresst. Es lag auch an unserer Qualität heute, dass Darmstadt nicht gut ins Spiel gekommen ist. Das 1:0 war dann natürlich ein Nackenschlag. Gefühlt mit der ersten Aktion ging der Gegner in Führung. Wir haben nach der Pause Druck aufgebaut und uns mit dem Tor belohnt. Dann fehlt uns aber einfach der Lucky Punch, den ich der Mannschaft nach diesem Spiel so gegönnt hätte.“

Clemens Riedel:

„Manche in der Kabine sind glücklich mit dem Punkt, manche nicht. Ich finde, wir können mit dem Punkt zufrieden sein. Auf der Heimfahrt wird jedem sicherlich bewusst werden, dass wir den Klassenerhalt geschafft haben. Das war ein hartes Stück Arbeit. Und wir haben damit unsere Pflicht erfüllt. Heute war es ein schwieriges Spiel. Wir kamen nicht in unsere Abläufe, Münster hat uns gut zugestellt. Daher fand ich die Führung zur Pause auch nicht wirklich verdient. In der zweiten Halbzeit war es dann ein Spiel, in dem es viel hin- und herging. Vor dem Gegentreffer haben wir unser Pressing falsch ausgelöst. Und dann rutsche ich unglücklich weg, was sehr ärgerlich war, weil ich sonst an den Ball gekommen wäre.“

Luca Marseiler:

„Es war das erwartet schwere Spiel. Bei Münster ging es um alles, das hat man von Beginn an gemerkt. Wir wussten daher, dass es kein schönes Spiel werden würde, sondern ein Kampfspiel. Wir haben versucht, alles in die Waagschale zu werfen. In der ersten Halbzeit haben wir nicht viel zugelassen und konnten dann zum Glück mit 1:0 in die Halbzeit gehen. Bei meinem Treffer habe ich eine Lücke gesehen und mir den Ball auf meinen vermeintlich schwächeren linken Fuß gelegt, um einen besseren Winkel zu haben – und dann ins Eck geschlenzt. Wir wollten die drei Punkte mitnehmen. Das gilt auch für die nächsten Spiele. Mit dem 1:1 haben wir aber die Klasse sicher gehalten und können für die nächste Saison planen.“

Die Pressekonferenz nach dem Spiel:

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