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16.08.2025 / Profis

„Nicht brillant, aber souverän“

Das erwartet harte Stück Arbeit, aber am Ende steht der SV 98 in der nächsten Runde. Glanzlos, aber dennoch absolut verdient setzen sich die Lilien beim wehrhaften VfB Lübeck durch. Matej Maglica und Fraser Hornby brachten mit ihren Treffern die Südhessen vor 1300 Auswärtsfans auf Kurs. Wir haben die Stimmen zusammengefasst.

Mannschaft des SV 98 vor dem Gästeblock nach dem DFB-Pokalspiel gegen den VfB Lübeck
Foto: SV 98
Florian Kohfeldt:

„Die erste Pokalrunde ist immer schwer, das hat auch der heutige Nachmittag mit den Resultaten auf den anderen Plätzen gezeigt. Daran gemessen, haben wir einen nicht brillanten, aber souveränen Auftritt hingelegt. Wir haben nicht viel zugelassen gegen eine Lübecker Mannschaft, die mutig, intensiv und teilweise auch mit hohem Pressing gespielt hat. Großes Kompliment an den Gegner, diese Intensität auch so lange zu gehen. Wir hatten dennoch mehrere Chancen zum 3:0, machen aber das Tor nicht. Durch den Gegentreffer wurde es noch mal hektischer. Nicht gefallen haben mir die heftigen Fouls an meinen Spielern in den letzten Minuten. Insgesamt würde ich von einem verdienten Weiterkommen sprechen, aber auch Kompliment an den Gegner, der uns den erwarteten Pokalfight geliefert hat.“

Guerino Capretti:

„Glückwunsch an Darmstadt 98 zum Weiterkommen. Wir haben gegen einen Top-Zweitligisten gespielt. Wir wollten den Gegner kommen lassen und dann nach Ballgewinnen schnell die Tiefe suchen. Das hätte ich mir ab und an effektiver gewünscht. Wir haben intensive Zweikämpfe gegen richtig fitte Zweiliga-Spieler geführt. Insgesamt war ich mit unserem Auftritt sehr zufrieden. Am Ende kann ich keinem meiner Spieler etwas vorwerfen. Alle haben daran geglaubt und gefightet. Selbst nach dem 0:2 wollten wir es erzwingen und die Hoffnung kam nach dem 1:2 auch noch einmal auf. Letztlich war es aber ein verdienter Sieg für Darmstadt. Meiner Mannschaft mache ich ein großes Kompliment.“

Kai Klefisch:

„Es war ein hartes Stück Arbeit. Und das erwartet schwere Spiel. Denn es ist immer eklig, im DFB-Pokal in der ersten Runde bei einem Regionalligisten antreten zu müssen. Es ging heute nur darum, das Spiel zu gewinnen. Und wir haben es gewonnen. Deswegen sind wir glücklich, dass wir eine Runde weiter sind. Insgesamt war es sehr intensiv und körperlich. Wir haben den Gegner komplett ernst genommen, alle haben an einem Strang gezogen. Aus dem Spiel heraus haben wir kaum Chancen zugelassen. Trotzdem war es heute von uns sicherlich fußballerisch kein schönes Spiel. Wir haben im letzten Drittel die nötige Präzision vermissen lassen, zudem waren unsere Laufwege nicht so da. Das Gegentor zum Ende hätte nicht sein müssen, dennoch haben wir das Spiel erwachsen über die Bühne gebracht und es gewonnen. Das ist das Wichtigste.“

Luca Marseiler:

„Wir wussten, was heute auf uns zukommt. Trotzdem war das spielerisch heute nicht unser Sahnetag. Dann gehört es aber dazu, dass man kämpft, beißt und einfach versucht, das Spiel zu gewinnen. Im Pokal geht es aber darum, eine Runde weiterzukommen. Und das haben wir getan. Das ist das, was zählt. Dieses „Wurschteltor“ kurz vor der Pause von Matej war sehr wichtig. Doch auch davor hatten wir schon gute Chancen. Lübeck hat natürlich mit allen Männern verteidigt. Und wenn so viele in der Box sind, ist es schwierig, ein Tor zu schießen. Trotzdem haben wir uns viele Chancen herausgespielt und hätten noch mehr als die zwei Tore machen können. Klar, war der Gegentreffer kurz vor Schluss unnötig. Bis dahin haben wir nichts anbrennen lassen. Deswegen war es insgesamt ein verdienter Sieg.“

Die Pressekonferenz nach dem Spiel:

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