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26.07.2025 / Profis

Niederlage in Hoffenheim

Erste Niederlage der Vorbereitung. Die Lilien haben ihre Generalprobe bei der TSG Hoffenheim mit 1:5 verloren. Gespielt wurden insgesamt 120 Minuten, nach 90 Minuten wies die Anzeigetafel ein Ergebnis von 1:3 aus. Für den SV 98 traf Yousuke Furukawa.

Florian Kohfeldt: „Vier der fünf Tore ärgern mich sehr. Man muss auch die Stärke des Gegners im Blick behalten, aber diese Treffer waren schon eher Geschenke. Das 1:3 nach 90 Minuten hat mir wichtige Erkenntnisse geliefert, bis dahin war es kein schlechter Test von uns, aber auch kein super Test. Natürlich kann die TSG in der Breite auch anders nachlegen, als wir es können. Wir nehmen die Erkenntnisse gegen einen starken Gegner mit. Ich wurde aber trotzdem sagen, dass wir für Bochum gut vorbereitet sind.“

Früher Rückstand

Der Bundesligist übernahm von Beginn an die Spielkontrolle und zeigte sich sehr ball- und passischer. Zudem störte die TSG die Lilien frühzeitig im Spielaufbau und erzwang in der 9. Spielminute einen hohen Ballgewinn, den Fisnik Asllani nach einer starken Kombination zur Führung nutzen konnte. Fünf Minuten später hatte dann Isac Lidberg den Ausgleichstreffer auf dem Fuß, der Schwede scheiterte jedoch freistehend von Baumann, der auch bei einem weiteren Versuch von Kai Klefisch zur Stelle war.

In der Folge bestimmte weiterhin die TSG das Geschehen, kam aber erst nach 31 Minuten zur nächsten guten Gelegenheit: Marcel Schuhen verhinderte mit einer starken Reaktion einen möglichen Treffer von Tim Lemperle.

In der Folge verzeichnete der SV 98 mehr Ballbesitz und konnte das Spielgeschehen häufiger in die gegnerische Spielhälfte verlagern, ohne dabei zu zwingenden Gelegenheiten zu kommen. Mit dem 0:1 aus Lilien-Sicht ging es dann auch in die Kabinen.

Bernardo köpft ein

Nach der Pause dauerte es nur fünf Minuten, bis die Hoffenheimer ihren Vorsprung ausbauen konnten. Bernardo stieg nach einer Ecke von Muhammed Damar am höchsten und köpfte platziert in die lange Ecke ein. 

Nach einer Stunde wechselte die TSG das gesamte Personal, die Lilien standen zu diesem Zeitpunkt mit vier neuen Akteuren auf dem Feld. Einer davon war Fynn Lakenmacher, der nach 68 Minuten nach einer Ecke den Anschlusstreffer knapp verpasste.

In der 81. Minute fiel der schönste Treffer des Tages. Leider für die TSG. Andrej Kramaric traf per Schlenzer aus rund 22 Metern. Die Antwort der Lilien ließ nicht lange auf sich warten. Yousuke Furukawa versuchte aus 18 Metern sein Glück, der abgefälschte Versuch senkte sich hinter Torhüter Luca Philipp in die Maschen.

Das 1:3 bedeutete dann auch den Endstand nach 90 Minuten, an die noch einmal 30 Minuten angehängt wurden. 

Kramaric erhöht

Vor Beginn der zusätzlichen 30 Minuten wechselte Florian Kohfeldt sieben Mal. Die neuformierten Lilien taten sich in der Folge schwer und konnten die Hoffenheimer im Strafraum in gleich zwei Situationen nur per Foulspiel stoppen. Beide Elfmeter verwandelte Kramaric (96., 98.). Auf der anderen Seite hatte Semih Güler Pech mit einem Versuch, der nur an den Pfosten klatschte (105.)

Bis zum finalen Pfiff nach 120 Minuten sollte kein weiterer Treffer mehr fallen. 

Aufstellung: Schuhen (C) (91. Brunst) – Lopez (91. Arnold), Maglica (46. Papela), Pfeiffer (91. Riedel), Lidberg (91. Güler), Marseiler (46. Furukawa), Hornby (64. Lakenmacher), Nürnberger (91. Pfister) ,  Akiyama (91. El Idrissi), Klefisch (64. Klassen), Vukotic (91. Dreskovic). 

Tore: 0:1 Fisnik Asllani (9.), 0:2 Bernardo (50.), 0:3 Kramaric (81.), 1:3 Furukawa (83.), 1:4 Kramaric (96./FE), 1:5 Kramaric (98./FE)

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