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26.12.2025 / Fans,Profis,Verein

Post von Paul

Seit dieser Saison gehört das Vorwort des Lilienkuriers dem Sportdirektor des SV Darmstadt 98. Paul Fernie liegt es am Herzen, sich regelmäßig an die Fans des SV 98 zu wenden. Er schreibt über das Scouting der Lilien, die Entwicklung des Umschaltspiels und zeigt anhand seiner eigenen Person, wie wichtig Kommunikation ist. Hier findet Ihr die monatlichen Grüße von Paul auf einen Blick.

Paul Fernie, vor dem Spiel beim SC Paderborn
Foto: SV 98
Lilienkurier - Ausgabe September

Hello liebe Lilienfans,

in den vergangenen Monaten waren wir im sportlichen Bereich sehr damit beschäftigt, uns auf den Saisonstart vorzubereiten und uns durch die Transferperiode zu navigieren, die immer eine sehr aktive und dynamische Phase ist. Ich bin zwar sehr zufrieden mit den Fortschritten, die wir bisher gemacht haben, aber ich habe auch darüber nachgedacht, auf welchen Wegen und welche Inhalte wir kommunizieren möchten. Dieser Gedankenprozess hat mich dazu veranlasst, etwas Neues auszuprobieren.

Wir alle wissen, dass Kommunikation der Schlüssel ist und dass es nicht nur im Fußball normalerweise dann zu Missverständnissen kommt, wenn Dinge nicht klar angesprochen oder erklärt werden. Deshalb möchte ich diese Gelegenheit nutzen, um mit Euch, den Fans, regelmäßiger über Themen rund um Darmstadt 98 zu sprechen.

Aus diesem Grund werdet Ihr in Zukunft an dieser Stelle mehr von mir lesen können. Es ist mir wichtig, Euch an meinem Alltag als Sportdirektor und an verschiedenen Aspekten meiner Arbeit teilhaben zu lassen. Deshalb haben wir die neue Rubrik „Post von Paul“ ins Leben gerufen, in der ich Euch in jeder Ausgabe des Lilienkuriers Einblicke in Themen gebe, die mich in meiner Funktion regelmäßig beschäftigen. Profifußball ist viel mehr als nur die 90 Minuten auf dem Platz am Wochenende. Vieles spielt sich hinter verschlossenen Türen ab und ist für die Öffentlichkeit daher schwer nachvollziehbar.

Mein Ziel ist es, Euch einen etwas tieferen Einblick in unsere Denkweise und Entscheidungsfindung zu geben, ohne dabei all unsere Geheimnisse an die Gastvereine preiszugeben, die diese Rubrik ebenfalls lesen könnten. Ich bin auch offen für Themen, die Ihr für relevant haltet, also zögert nicht, mich auf bestimmte Themen anzusprechen, wenn ihr mich seht.

Bis zum nächsten Mal,
Euer Paul

Lilienkurier - Ausgabe Oktober

Hello liebe Lilienfans, 

ich freue mich sehr darüber, dass mich einige von euch bereits auf die neue Rubrik angesprochen und mir auch schon ein wenig Input für meine Zeilen geliefert haben. Mit Blick auf die abgelaufene Transferperiode kam dabei immer wieder die Frage auf, nach welchen Kriterien wir unsere Neuzugänge auswählen und was es braucht, um ein Spieler von Darmstadt 98 zu sein. Das ist gar nicht so leicht zu beantworten.

Die fußballerischen Fähigkeiten sind dabei nur ein Teil eines Gesamtbildes. Für unser Scouting nutzen wir ein spezielles Datenmodell, das uns dabei hilft, Spieler zu identifizieren, die zu unserer Spielidee passen könnten. Wichtig war dafür im ersten Schritt, diese Idee möglichst genau zu definieren. Die detaillierte Ausarbeitung war etwas, wofür ich, speziell in meinen ersten Monaten in Darmstadt, sehr viel Zeit und Energie aufgewendet habe. Denn unsere Definition geht weit über eine grobe Beschreibung wie „Offensivfußball mit vielen Ballbesitzpassagen“ hinaus. Mein Ziel war und ist es daher, die richtigen Leute zu finden, die zu dieser Idee passen. Das bezieht sich keineswegs nur auf die Spieler, sondern trifft auf alle Abteilungen zu.

Wir können nur dann alle Facetten einer Idee abdecken, wenn Menschen mit unterschiedlicher Expertise eng als Team zusammenarbeiten und ihren Input einbringen, um den bestmöglichen Output zu erhalten. Wir definieren zum Beispiel, welche Räume wir auf dem Feld mit unserer Art des Fußballs vermehrt bespielen wollen, in welchen Bereichen wir eine extreme Intensität brauchen oder welche Eigenschaften unsere bevorzugte Art des Pressings von einem Spieler verlangt. 

Insgesamt sprechen wir immer von drei Säulen in der Spielerbeobachtung. Das datenbasierte Scouting, das videobasierte Scouting und das Scouting live vor Ort. Sehen alle drei Punkte vielversprechend aus, macht es Sinn, sich genauer mit einem Spieler zu beschäftigen. Und dabei ist das persönliche Gespräch alternativlos. 

Wir denken sehr viel über Persönlichkeiten nach, über Charaktereigenschaften und darüber, was für ein Mensch sich hinter dem Fußballer verbirgt, dessen Fähigkeiten wir mit dem 3-Säulen-Modell bereits analysiert haben. Gute Fußballer gibt es überall, doch für mich ist klar, dass nicht jeder Spieler bei den Lilien spielen kann. Egal, wie viel Talent jemand in seinen Füßen hat, ohne Biss und Leidenschaft hast du am Bölle keine Chance. Natürlich verkörpert ein Aleksandar Vukotić diese Charaktereigenschaften auf eine andere Art als beispielsweise ein Hiroki Akiyama. Aber beide besitzen diese Lilien-DNA, so unterschiedlich sie als Fußballer auch sein mögen. 

Zusammengefasst ist es mein Ziel, Spieler zu finden, von denen Ihr Lilienfans sagen könnt „Der passt zu uns“. „Fits like a glove“, nennen wir Engländer das, hier in Deutschland habe ich den Ausdruck „Wie Faust aufs Auge“ gelernt. Sicherlich wird das nicht immer zu einhundert Prozent funktionieren, aber es ist unser Bestreben, im Vorfeld bestmöglich zu antizipieren, wer ein Spieler für den SV 98 sein könnte. Und gleichzeitig ein Mensch, der in die Lilien-Familie passt. 

Leider reichen die Zeilen nicht aus, um noch konkreter auf diese Prozesse einzugehen, aber ich hoffe, dass ich Euch zumindest einen kleinen Einblick geben konnte. 

Bis zum nächsten Mal,
Euer Paul

Lilienkurier - Ausgabe November

Hello liebe Lilienfans, 

als ich im Vorfeld der Saison und auch zum Ende der Transferperiode nach Zielen für die aktuelle Spielzeit gefragt wurde, habe ich immer wieder betont, dass wir die „Umschaltkings“ dieser Liga werden möchten. Diese Bezeichnung hat dabei nichts mit meinem typisch englischen Interesse für das Königshaus zu tun, viel eher beschreibt sie einen ganz wichtigen Bestandteil der Spielidee, für die wir als Darmstadt 98 stehen möchten. Nach elf absolvierten Spieltagen blicke ich in dieser Hinsicht auf viele positive Zahlen und Fakten, die unterstreichen, wie wichtig das Umschaltspiel für uns ist. Und zwar sowohl offensiv als auch defensiv. Fünf Treffer konnten wir bereits im Anschluss an einen Ballgewinn erzielen, wir geben die zweitmeisten Torschüsse nach Kontersituationen ab, lassen umgekehrt aber die zweitwenigsten Abschlüsse nach solchen Situationen zu. Giftig und griffig gegen den Ball, mutig, aber gleichzeitig umsichtig im Spielaufbau. Dieses Muster erkenne ich sehr häufig in unseren Partien. Zudem weist uns die Statistik bislang als einzige Mannschaft der Liga ohne ein Gegentor nach einem Konter aus, auch zwei Gegentreffer nach eigenem Ballverlust sind ein Top-Wert.

Ob ein Spieler für diese Art des Fußballs geeignet ist, ist eine der Fragen, die wir uns im Scouting und bei unserer Kaderzusammenstellung stellen. Beide Spielrichtungen im Blick zu haben, schnelle Entscheidungen nach Ballgewinn oder Verlust zu treffen und im Kopf sofort einen Schalter umlegen zu können: Das kann nicht jeder. Zudem sind viele Spielformen und Trainingsinhalte darauf abgestimmt, dieses Umschalten auf den Platz zu transportieren. 

Dazu kommt die gegnerspezifische Arbeit: Trainerteam und Analyseabteilung investieren vor jedem Spiel sehr viel Zeit, um Räume zu erkennen, in denen erfolgsversprechende Ballgewinne möglich sein könnten und schauen gleichzeitig genau darauf, in welchen Bereichen der jeweilige Gegner selbst versucht, Balleroberungen zu erzielen. Ähnlich wie Standardsituationen werden Ballgewinne und Ballverluste immer Bestandteil des Fußballs sein. Ganz egal, wie stark sich das Spiel verändert. Auch deswegen ist es nur sinnvoll, immer ein großes Augenmerk auf das Umschalten zu legen. Und im Optimalfall sehr gut darin zu werden.

„Immer auf der Suche nach Tempoaktionen. Und mit dem Ziel, den Ball so schnell wie möglich wiederzubekommen.“ Diese Sätze stammen aus der ersten Pressekonferenz von Florian Kohfeldt als Cheftrainer der Lilien. Rund 14 Monate später ist diese Vorstellung klar zu erkennen und spiegelt sich in den Zahlen wider. Der Fortschritt im Umschaltspiel ist ein gutes Beispiel dafür, welche Dinge wir meinen, wenn wir immer wieder von Entwicklung sprechen. Aber natürlich sind wir noch lange nicht am Ende angelangt, wir sitzen noch nicht auf dem Thron, um im Bild zu bleiben.

Und auch hier gilt: „Consistency is king“. Die Entwicklung ist positiv, sie soll aber auch langfristig sein. Die Arbeit in diesem Bereich wird nie aufhören. Doch es hilft, die Fortschritte der vergangenen Monate so deutlich erkennen zu können. Hoffentlich auch im heutigen Spiel gegen Greuther Fürth.

Euer Paul

Lilienkurier - Ausgabe Dezember

Hello liebe Lilienfans, 

ein Thema, das mich seit Jahren begleitet, fasziniert und beschäftigt, ist die Kommunikation. Sie ist eine andauernde Herausforderung, die uns alle täglich im Arbeitsleben begleitet und bei der es wohl niemand schaffen wird, sie immer und wahrhaft perfekt umzusetzen. Als ich im Oktober 2016 nach Deutschland gekommen bin, habe ich überhaupt kein Deutsch gesprochen. Ich wusste, dass eine neue Sprache eine große Herausforderung bedeutet, ich habe aber noch nicht gewusst, welch großen Teil der eigenen Identität sie abbildet. 

Natürlich habe ich schnell gemerkt, dass ich mich auf Englisch überall verständigen kann, weil nahezu jeder in Deutschland diese Sprache versteht. Doch hier liegt bereits der große Unterschied: Verständigen ist etwas völlig anderes als sich auszudrücken. Ein Teil meiner Persönlichkeit blieb so auf der Strecke. Im Supermarkt standen nur die deutschen Namen der Lebensmittel, jeder Einkauf erforderte hohe Konzentration. Ich erinnere mich daran, wie ich an der Kasse stand und so auf den Satz „Ich brauche eine Tüte, bitte.“ fixiert war, dass ich erst in letzter Sekunde merkte, dass ich noch zwei Packungen Tomatensoße in der Jackentasche hatte. Ich wollte unbedingt auf Deutsch nach der „Tüte“ fragen, der Kassiererin und mir selbst das Gefühl geben, dass ich mich als Ausländer auf diese Situationen einlassen möchte und keine Umstände bereiten, in dem ich Englisch spreche. Solche Situationen und die damit verbundenen Gedanken gab es immer wieder und nach einer gewissen Zeit führte es dazu, dass ich mich für eine kurze Zeitspanne eher zurückzog. Aus Angst vor Missverständnissen und davor, nicht authentisch sein zu können. „The worst loneliness is to not be comfortable with yourself“. Ein sehr berühmter Satz von Mark Twain, der ganz gut zu meinen ersten Monaten passt.

Später habe ich meine Frau kennengelernt, mittlerweile ist Deutsch nur noch selten eine Hürde und ich habe das Gefühl, auch hier ich selbst sein zu können. Aber die Erfahrungen und Erinnerungen bleiben natürlich. Und sie haben dafür gesorgt, dass ich ein sehr großes Verständnis habe für unsere Spieler, die aus dem Ausland zu uns kommen. Killian Corredor, Hiroki Akiyama, Yosuke Furukawa. Alles tolle Fußballer, aber gleichzeitig auch tolle Menschen. Menschen, die sich ausdrücken möchten. Die ihren Charakter zeigen wollen, die sich in der Gruppe einbringen möchten. Und das funktioniert über Kommunikation und Sprache.

Gemeinsam mit dem Trainerteam und dem gesamten Staff versuchen wir daher, Lösungen zu finden, um die Sprachbarriere zu verringern. Dieses Thema hat einen ganz großen Stellenwert bei uns. High Performance mit Herz. Ein Zusammenspiel aus zwei Sprachen, aber auch aus zwei Welten. Wir wollen bestmögliche Leistungen erzielen. Aber dabei nie den Menschen vergessen. Und ich bin überzeugt: Die beste Performance ist nur dann möglich, wenn man sich wohlfühlt. Und der sein kann, der man ist.

Da dies meine letzte „Post“ für dieses Jahr ist, wünsche ich Euch allen schon jetzt eine schöne Weihnachtszeit, in der wir noch einige Punkte sammeln möchten, und dann ein besinnliches Weihnachtsfest. Ohne Boxing Day, wie es ihn in England gibt. Auch das war eine Umstellung für mich. Aber eine, mit der ich als Familienvater sehr gut leben kann. 

Euer Paul

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