Seit drei bis vier Wochen sind wir wieder in der Lage, einen Trainingsrhythmus aufbauen zu können. Ich merke, dass die Grundleistungsfähigkeit der Mannschaft zeigt, dass wir wieder eine Form erreichen, wie wir sie über weite Teile der Hinrunde hatten. Wir waren schon enttäuscht am Samstagabend. Aber wir haben am Sonntag gut trainiert, dann zwei Tage frei gemacht, und seit Mittwoch ist wieder das Kribbeln auf das Spiel in Fürth da.
Wir betrachten das mentale Thema als relevant, bevor es wirklich relevant wird. Wir arbeiten seit Saisonbeginn mit einem Sportpsychologen zusammen. Da arbeiten wir beständig daran, deshalb ist das nichts, was etwas Außergewöhnliches für uns ist. Es ist im Leistungssport immer so, dass du in den richtigen Zustand kommen musst. Nur weil wir zwei Spiele verloren haben, habe ich kein anderes Gefühl in der Kabine. Unser Benefit ist, dass diese Saison für uns immer eine gute bleiben wird. Das heißt aber nicht, dass wir nicht wollen. Wir wollen, weil wir Sportler sind, und müssen nicht. Das ist ein Riesenvorteil im Kopf. Ich sehe keinen Mangel an Selbstvertrauen. Wir wissen, was wir können. Wir müssen es schaffen, dieses Selbstverständnis zu haben, dass wir unser Spiel durchdrücken werden, weil das dürfen wir nach der bisherigen Saison haben.