Isac Lidberg verlässt Darmstadt
Isac Lidberg wechselt in die Bundesliga. Der SV 98 und Borussia Mönchengladbach haben sich auf einen Transfer des schwedischen Angreifers verständigt.
Auf in die Hansestadt Hamburg. Nein, es geht dieses Mal nicht zum Hamburger SV. Auch nicht zum FC St. Pauli. In der ersten Runde des DFB-Pokals duellieren sich die Lilien mit dem FC Teutonia 05 Ottensen aus dem gleichnamigen Stadtteil Hamburg-Ottensen. Gespielt wird aber nicht im Stadion Hoheluft des Regionalligisten. Anstoß am kommenden Sonntag (18.8.) ist um 15.30 Uhr im Millerntor-Stadion – noch genug Zeit also, sich den Pokalgegner der Lilien einmal genauer anzuschauen. Was ist der Cheftrainer für ein Typ? Zum wievielten Mal ist Ottensen im DFB-Pokal vertreten? Und wie ist die Teutonia in die laufende Spielzeit gestartet?
Regionalliga Nord. Dort spielt der FC Teutonia 05 Ottensen. Bereits drei Spieltage ist die Saison alt. Doch so richtig angekommen im Ligabetrieb, scheinen die Hamburger noch nicht zu sein. Ein Zähler hat die Truppe aus dem Bezirk Altona bislang auf der Habenseite. Am ersten Spieltag holte Ottensen ein 1:1 gegen Blau-Weiß Lohne. Danach folgte eine deutliche 2:5-Niederlage beim VfB Oldenburg sowie eine 1:3-Pleite gegen Werder Bremen II. Zudem musste sich der FC Teutonia 05 Ottensen, der zuletzt drei Jahre in Folge den Landespokal Hamburg gewinnen konnte, bereits frühzeitig aus diesem Wettbewerb verabschieden. In der zweite Runde unterlagen die Schwarz-Weißen mit 7:8 im Elfmeterschießen dem Sechstligisten vom Klub Kosova Hamburg.
Christian Stark heißt er, der Mittelstürmer des FC Teutonia 05 Ottensen. Er ist so etwas wie die eingebaute Torgarantie der Mannschaft. Denn wenn einer in der Regionalliga für das Team aus Hamburg-Ottensen trifft, dann ist es der 26-Jährige. Alle bisherigen vier Saisontore der Teutonia gehen auf das Stark-Konto. So erzielte er in seinen 109 Regionalliga-Einsätze – in der Nord- sowie der Südwest-Staffel – bis dato nun 22 Treffer und bereitete weitere zwölf Tore vor.
Doch erst seit diesem Sommer steht der gebürtige Bad Hersfelder, der einst sieben Länderspiele für die deutsche U19-Nationalmannschaft bestritt, in Ottensen unter Vertrag. Hamburg ist allerdings kein Neuland für den 1,82 Meter großen Angreifer. In der Jugend beim HSV ausgebildet, kickte er in der Hansestadt sowohl für die Zweitvertretung der Rothosen als auch für den FC St. Pauli II. Über Kickers Offenbach, Rot-Weiß Koblenz und dem ETSV Hamburg landete Stark schließlich bei der Teutonia.
„Ich blicke gespannt auf die neue Aufgabe bei Teutonia. Ich freue mich auf den Verein und natürlich auf die Zeit mit der Mannschaft“, zeigt sich der neue Cheftrainer des FC Teutonia 05 Ottensen voller Vorfreude bei seiner Vorstellung. Nabil Toumi heißt er und übernimmt die Nachfolge von Interimstrainer Immanuel Höhn. Seit 1. Juli liegt das Ruder des Traditionsklubs aus Hamburg-Ottensen also in seinen Händen. Seine Trainerkarriere begann Toumi derweil beim Hamburger TB, wo er als Co-Trainer zahlreiche Erfahrungen an der Seite des ehemaligen Pauli- und Köln-Trainers Timo Schultz sammeln konnte. Danach arbeitete er mit verschiedenen Jugendmannschaften des FC St. Pauli, bevor er den Hamburger Oberligisten TSV Buchholz 08 als Cheftrainer anführte.
Nach einer einjährigen Auszeit in der Saison 2023/24 kehrt er nun mit frischem Elan zurück an die Seitenlinie. Dieses Mal an der Kreuze in Hamburg. Kreuze? Dort trainiert die Teutonia auf dem beheimateten Sportplatz Kreuzkirche, daher der Spitzname. „Wir freuen uns, dass wir mit Nabil einen Trainer aus Hamburg für uns gewinnen konnten. Mit der Besetzung der Trainerposition haben wir einen wichtigen Schritt in der Planung für die neue Saison gemacht“, betont der Sportliche Leiter, Liborio Mazzagatti, zur Verpflichtung des neuen Gesichts bei den Schwarz-Weißen.
Der Verein aus Hamburger-Ottensen blickt auf eine lange Geschichte im Hamburger Fußball und in jüngster Vergangenheit auch auf Erfolge auf regionaler Ebene zurück. Dreimal in Serie gewannen die Schwarz-Weißen den Hamburger Landespokal (2021/22, 2022/23, 2023/24). Der 2:1-Sieg im Finale gegen Altona am 21. Mai 2022 brachte den Teutonen die erstmalige Qualifikation für den DFB-Pokal. In der ersten Runde trafen die Norddeutschen auf den Bundesligisten aus Leipzig – und unterlagen deutlich mit 0:8. Ein Ergebnis, das sich im zweiten DFB-Pokalauftritt ein Jahr später wiederholen sollte: Auch gegen Bayer Leverkusen musste sich die Teutonia mit 0:8 geschlagen geben. In der neuen Pokalsaison kommt es nun in Runde eins zum Duell mit Darmstadt 98. Beide Mannschaften treffen zum ersten Mal aufeinander.