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19.12.2025 / Profis

„Unentschieden geht in Ordnung“

Leistungsgerechtes Unentschieden nach zwei unterschiedlichen Halbzeiten: Der SV 98 dominierte den ersten Durchgang und führte verdient durch Treffer von Richter und Corredor. Im zweiten Durchgang schlug das Pendel jedoch klar für den SC Paderborn aus, der am Ende durch einen Elfmeter auf Ausgleich stellte. Wie schauen die Spieler auf dieses letzte Spiel des Jahres und was sagt der Cheftrainer Florian Kohfeldt zur Begegnung? Wir haben alle Stimmen für Euch zusammengefasst.

Foto: SV 98
Florian Kohfeldt:

„Beiden Trainern fällt es wahrscheinlich schwer, Glückwünsche anzunehmen. Trotzdem Glückwunsch an Paderborn zum Punkt. Es waren aus meiner Sicht zwei komplett verschiedene Halbzeiten. Wir waren in der ersten Hälfte sehr kontrolliert und führen auch in der Höhe verdient mit 2:0. Paderborn dagegen hatte nur einen gefährlichen Abschluss in der Box. Nach der Pause geben wir dann den Ball gegen eine Mannschaft weg, die brutal mutig gespielt und uns ständig hinten rein gedrückt hat. Die zweite Halbzeit geht klar an Paderborn. Insgesamt habe ich uns in der ersten und Paderborn in der zweiten Hälfte deutlich besser gesehen. Am Ende ist dann manchmal der Fußball gerecht und es steht 2:2.“

Ralf Kettemann:

„Glückwunsch zum Punkt und zu einer tollen Hinserie an Darmstadt. Ich sehe es nicht so, dass es zwei komplett unterschiedliche Halbzeiten waren. Ich habe nicht gesehen, dass uns Darmstadt erdrückt hat. Sie haben sehr smart gespielt und mit dem ersten Abschluss das Tor gemacht. Das hat ihnen in die Karten gespielt. Wir hatten dagegen wenig Möglichkeiten, aber die eine große Chance zum Ausgleich, die wir machen müssen. Wenn wir oben in der Tabellen mittanzen wollen, müssen wir so eine Möglichkeit nutzen. Insgesamt geht aufgrund der Torchancen das Ergebnis zur Pause aber in Ordnung. Ich bin froh, dass wir in der zweiten Halbzeit den Anschluss und dann spät den Ausgleich gemacht haben. Chapeau vor der Mannschaft, dass sie nach einem 0:2 gegen ein Top-Team auf einem schwer bespielbaren Platz zurückgekommen ist. Unterm Strich geht das Unentschieden wahrscheinlich auch irgendwie in Ordnung.“

Fabian Holland:

„Im ersten Durchgang hatten wir ein gutes Gefühl, auch wegen den beiden Toren. In der zweiten Halbzeit haben wir uns schon sehr schwergetan. Während wir uns in den ersten 45 Minuten aus dem Ballbesitz gute Chancen herausgespielt hatten, sind wir danach kaum noch in die Aktionen gekommen. Der zweite Durchgang war nicht unser Anspruch, deswegen müssen wir den Punkt so mitnehmen. Jetzt kurz nach dem Spiel bleibt natürlich die zweite Halbzeit hängen. Mit ein paar Tagen Abstand wissen wir das große Ganze aber vermutlich besser einzuschätzen. Insgesamt war es eine sehr vernünftige Hinrunde, auf die wir aufbauen können. Die Mannschaft ist intakt, wir sind größtenteils dominant aufgetreten und haben Wege gefunden, die Spiele zu gewinnen.“

Marco Richter:

„Das Unentschieden geht in Ordnung. In der ersten Halbzeit waren wir richtig gut. Da hätten wir das ein oder andere Tor mehr machen können. In der zweiten Hälfte haben wir uns komplett hinten reindrücken lassen, ohne selbst Erfolgserlebnisse nach vorne zu haben. Im ersten Durchgang hätte es klarer sein müssen, im zweiten sind wir glücklich mit dem Punkt. Die Hinrunde war gut, die Tabelle lügt nicht. Wir sind ein richtig geiles, eingespieltes Team. In der Rückrunde gehen wir in den Feinschliff und wollen dann ab Januar so viele Punkte wie möglich sammeln.“

Marcel Schuhen bei der ARD:

„Nach einer Zwei-Tore-Führung möchte man ein Spiel gewinnen, das ist unser Anspruch. Wir haben gegen einen guten Gegner gespielt, der eine sehr gute zweite Halbzeit gespielt hat. Sie haben nach dem Seitenwechsel viel Druck auf unser Tor ausgeübt. Das 1:2 war der Türöffner für die Paderborner. In der ersten Hälfte waren wir klar besser, in der zweiten war es Paderborn. Also ist der Punkt verdient. Wir haben eine vernünftige Hinrunde gespielt. wir wollen jedes Spiel gewinnen. Das treibt uns in jedem Training an. 33 Punkte sind ordentlich. Wir probieren, weiter unsere Arbeit zu machen und dann freuen wir uns aufs das neue Jahr.

Die Pressekonferenz nach dem Spiel:

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