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28.03.2025 / Profis

„Wieder nicht geschafft, unsere Chancen zu nutzen“

Die Lilien fahren ohne Zählbares zurück nach Südhessen. Im Ulmer Donaustadion verlor der SV Darmstadt 98 mit 1:2. Wie ordnen Marcel Schuhen und Clemens Riedel die 90 Minuten gegen Ulm ein? Was sagen die beiden Cheftrainer zum Spiel? Wir haben alle Stimmen für Euch zusammengefasst.

Foto: eibner Pressfotos
Florian Kohfeldt:

„Glückwunsch an Ulm zum verdienten Heimsieg. Warum verdient? Nicht aufgrund des Chancenverhältnisses, da hatten wir die hochkarätigeren Chancen. Wir müssen aber einfach die Tore machen. Ein verdienter Heimsieg der Ulmer ist es deshalb, weil sie das Spiel gefühlt haben und genau wussten, wann es wichtig wurde, die Tore zu machen. Ulm hat eine grandiose kämpferische und aufopferungsvolle Leistung gebracht und es gerade gegen Ende sehr clever gemacht. Wir dagegen haben es wieder einmal nicht geschafft, unsere Chancen zu nutzen. Beim ersten Gegentor geben wir Ulm das Geschenk, das sie dann auch angenommen haben. Jetzt müssen wir dringend Punkte sammeln. Wir haben dennoch acht Punkte Vorsprung auf Ulm und gehen mit einem Vorsprung in die nächsten Wochen. Jetzt geht es darum, die Sinne scharf und die Leistung hochzuhalten.“

Robert Lechleiter:

„In der ersten Viertelstunde war es ein Abtasten, da haben wir uns schwer getan. Darmstadt hatte dann die Riesenchance durch Lidberg. Wir haben danach aber viele Zweikämpfe gewonnen, hatten mehr Ballbesitz und wussten, das mehr geht. In der Halbzeit haben wir uns gesagt, dass wir diesen Dosenöffner und wieder das Gefühl brauchen, Spiele gewinnen zu können. Danach mussten wir bis zum Ende verteidigen, das war Abstiegskampf. Da heißt es, sich dagegenzustemmen und vielleicht auch mal clever an der Uhr zu drehen. Insgesamt sind wir sehr glücklich, dass wir das Spiel heute gewonnen haben.“

Marcel Schuhen:

„Das war so ein typisches Spiel, in dem du kein Tor kassieren darfst. Und wir haben zu einfach zwei Gegentore kassiert. Ulm hat um jeden Grashalm gekämpft. In der ersten Halbzeit machen wir unsere hundertprozentige Chance nicht rein. Nach der Pause verlieren wir vor dem 0:1 unnötig den Ball. Nach dem 0:2 war es dann schwer, auch wenn wir weiter mit langen Bällen alles probiert haben. Wir waren uns der Bedeutung des Spiels bewusst. Doch wir haben es verloren. Jetzt müssen wir zügig schauen, dass wir es nächstes Wochenende zuhause besser machen. Wir müssen Punkte holen. Wir müssen uns der Situation bewusst sein – und das sind wir.“

Clemens Riedel:

„Respekt an Ulm, sie haben es clever gemacht heute. Es ist bitter, dass wir einem 0:2-Rückstand hinterherlaufen müssen. Dabei können wir in der ersten Halbzeit schon in Führung gehen. Wir haben uns ordentlich ins letzte Drittel gespielt und uns Chancen erarbeitet, die dann leider nicht reingingen. Da müssen wir konsequenter sein und einfach die Tore machen. Defensiv konnten wir die zweiten Bälle nicht für uns gewinnen. Und wenn du die zweiten Bälle verlierst, kommt Ulm zu Chancen. Vor dem 0:1 müssen wir den Ball klären, das 0:2 ist dann ein Sonntagsschuss. Insgesamt war es ein Spiel, das du nicht verlieren solltest. Wir müssen nach unten gucken. Jedem muss bewusst sein, dass wir noch Punkte brauchen, um da unten rauszukommen. Wir haben jetzt entscheidende Wochen vor der Brust, in denen wir mehr zeigen und dreckiger sein müssen.“

Die Pressekonferenz nach dem Spiel:

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