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23.11.2023 / Profis

„Wir müssen aufmerksam sein“

Wie sieht es personell beim SV Darmstadt 98 aus? Wie schätzt Torsten Lieberknecht den kommenden Gegner aus Freiburg ein? Auf der Pressekonferenz am Donnerstag (23.11.) beantwortete der Cheftrainer des SV 98 diese und weitere Fragen. Wir haben die wichtigsten Aussagen für Euch zusammengestellt.

Trainer Torsten Lieberknecht auf der PK vor dem Spiel gegen Freiburg
Foto: SV 98
... zur familiären Situation:

Meine Frau erholt sich gut und wir arbeiten weiterhin daran, dass es noch besser wird. Was stark geholfen hat, war die große Anteilnahme. Wir haben viele Zuschriften und Zusendungen bekommen und es war hilfreich zu wissen, wer in solchen Momenten an uns denkt. Vielen Dank im Namen meiner Frau für die vielen Zuschriften und Zusendungen. Und auch an die Südtribüne für das Banner. Es war rührend, das von zuhause zu sehen.

… zum Personal:

Christoph Klarer fehlt gesperrt. Marcel Schuhen hat einen Pferdekuss, da steht ein Fragezeichen, es ist eine Frage der Zeit. Fraser Hornby ist umgeknickt und hat ein schmerzhaftes Ödem im Sprunggelenk, auf ihn müssen wir wohl verzichten. Bei Braydon Manu steht sogar eine Operation am Sprunggelenk im Raum, aber wir hoffen noch auf andere Nachrichten. Oscar Vilhelmsson wird morgen beim Abschlusstraining dabei sein, da besteht Hoffnung.

… zum kommenden Gegner:

Freiburg ist eine bissige Mannschaft, die über viele Spieler mit großer Erfahrung verfügt. Sie werden versuchen, ein gutes Ergebnis einzufahren. Sie haben zwei Grundordnungen, agieren entweder in einer Vierer- oder in der Dreierkette. Die Anordnung davor ist ein wenig fluide. Wir werden auf eine sehr fokussierte Mannschaft treffen und müssen entsprechend aufmerksam sein. Speziell im Anlaufen und im Zustellen von Räumen. Dieses Thema wurde großgeschrieben. 

... zu Christian Streich:

Wir haben uns bei Trainertagungen immer mal wieder unterhalten. Er ist ein sehr zugänglicher Kollege, der auch immer wieder mal einen Tipp hat. Wir denken in vielen Sachen ähnlich und er hat den SC Freiburg absolut im Blut. 

… zur Favoritenrolle:

Diese Frage stellt sich in dieser Saison nicht. Der Gegner wird immer der Favorit sein, mit Ausnahme vielleicht von den beiden Spielen gegen Heidenheim als Duell beider Aufsteiger. Es ist auch nicht mein Ansinnen, diese Favoritenrolle immer zu thematisieren, weil diese Kräfteverhältnisse von Saisonbeginn an ohnehin klar waren. Dennoch stehen wir aktuell dort, wo wir auch am Saisonende stehen wollen: Über dem Strich. Wir wollen trotzdem das Spiel in Freiburg gewinnen, dieses Selbstbewusstsein haben wir. Das ist aber ein ruhiges Selbstbewusstsein und kein Sprücheklopfen.

… zur Verteilung der Torschützen:

Wir haben viele variable Torschützen, ähnlich wie die Freiburger. Das ist eine gewisse Unberechenbarkeit, die wir mitbringen und die es für den Gegner schwieriger macht.

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