Ein Spiel Sperre für Pfeiffer
Das DFB-Sportgericht hat Patric Pfeiffer nach dessen Platzverweis gegen die SV Elversberg für eine Partie gesperrt.
Es wurde das erwartet knifflige Auswärtsspiel: Gegen leidenschaftlich auftretende Hausherren, die den Lilien alles abverlangten, nimmt der SV 98 am 26. Spieltag einen Punkt mit. Nach dem Seitenwechsel stand insbesondere Fabian Nürnberger im Mittelpunkt, der erst ein Eigentor und dann den Ausgleich erzielte. Wie er selbst den Abend erlebte und wie die anderen Protagonisten das 1:1 bewerteten, lest Ihr in den Stimmen zum Spiel.
„Glückwunsch an den 1. FC Magdeburg für eine sehr gute Leistung. Ich muss klar sagen, dass uns die letzte Abstimmung gefehlt hat, um das Ballbesitzspiel der Magdeburger zu unterbinden. In den ersten 60 Minuten war der FCM die klar bessere Mannschaft. Sie gehen verdient in Führung, auch wenn das Tor kurios war. Dennoch hätte Magdeburg auch schon in der ersten Halbzeit auf 1:0 stellen können. Großen Respekt vor meiner Mannschaft, dass wir nach dem 0:1 nicht den Kopf verloren haben – trotz all der Rückschläge, die wir diese Woche hatten. Die Jungs haben eine gewisse Grundstabilität auf den Platz gebracht. Wichtig war, dass wir die letzte halbe Stunde so gestaltet haben, wie wir sie gestaltet haben. Daher nehmen wir den Punkt mit. Über die 90 Minuten gesehen ist es insgesamt ein etwas glücklicher Punkt gegen eine sehr starke Magdeburger Mannschaft, die keinerlei Anzeichen von Verunsicherung gezeigt hat. Hier musst du ein Top-Top-Auswärtsspiel zeigen, um gewinnen zu können. Das haben wir nicht getan.“
„Danke, Flo. Mir fällt es heute echt schwer. Denn wir haben 1:1 verloren. Ich weiß gar nicht, ob wir es besser und mit mehr Leidenschaft und Intensität spielen können. So wollen wir auftreten. In der ersten Halbzeit waren wir komplett dominant, da müssen wir mit 2:0 führen. Das Tor der Darmstädter zeigt einfach ihre Qualität. Selbst mit wenigen Möglichkeiten sind sie brutal effizient. Es tut mir weh, dieses Spiel nur 1:1 zu spielen.“
„Wir sind uns bewusst, dass Magdeburg gerade zuhause spielstark ist und auch heute ein paar Chancen hatte, das Spiel für sich zu entscheiden. Deswegen nehmen wir den Punkt mit, auch wenn wir gerne gewonnen hätten. Wir haben es heute nicht geschafft, nach Ballgewinnen die Räume so zu finden, wie wir es eigentlich gewollt hatten. Wir wollten mit dem Ball sauberer bleiben, deshalb war es ein insgesamt schweres Auswärtsspiel.“
„Mein Eigentor war sehr bitter. Bei meinem Tor habe ich dafür ein bisschen Glück, das gehört auch dazu. In der zweiten Halbzeit hatten wir ein paar Umschaltmöglichkeiten, aber aufgrund der Leistung der Magdeburger, die sie heute gezeigt haben, können wir mit dem Punkt auf jeden Fall leben. Klar hätten wir gerne mal wieder auswärts einen Dreier geholt, aber Magdeburg hat vor allem vor der Pause eine super Halbzeit gezeigt. Defensiv haben wir es insgesamt trotzdem nicht so schlecht gemacht.“