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07.03.2026 / Profis

„Wir sind nicht einzelne Spieler, sondern Darmstadt 98“

Temporeicher Start, zerfahrener erster Durchgang nach dem Platzverweis gegen Marcus Müller. Mit Beginn der zweiten Hälfte zeigten die Lilien aber ein anderes Gesicht. Nach dem frühen Doppelschlag im zweiten Durchgang durch Tore von Isac Lidberg und Niklas Schmidt fuhren die Südhessen einen insgesamt ungefährdeten Heimsieg ein.

Florian Kohfeldt:

„Es war ein offenes Spiel mit leichten Vorteilen für Kiel, solange wir Elf-gegen-Elf gespielt haben. In der dritten Minute können wir in Rückstand geraten und hatten dann zwar auch selbst Aktionen nach vorne, aber es war erwartet schwierig für uns. Auch wenn uns die gelb-rote Karte geholfen hat, ist es nicht immer einfach, das dann weg zu spielen. Das haben wir bis zum 2:0 sehr konsequent und ruhig gemacht. Dann wurden wir etwas „läbsch“. Wir haben uns aber wieder gefangen und am Ende war es ein verdienter Heimsieg nach einer schwierigen Woche für uns. Denn eine Niederlage kann etwas mit einer Gruppe machen, damit sind wir aber – auch mit den vielen Ausfällen von Schlüsselspielern – sehr gut umgegangen. Schuh hat es in der Ansprache vor dem Spiel aber überragend gesagt: Wir sind nicht einzelne Spieler, sondern Darmstadt 98. Wir wussten, dass wir gegen einen Top-Gegner mit einer super Idee von Fußball spielen. Wir hatten riesen Respekt und dieses Spiel dann 2:0 zu gewinnen, freut uns sehr.“

Tim Walter:

„Herzlichen Glückwunsch an Flo und Darmstadt zum Sieg. Wir haben es Darmstadt einfacher gemacht, weil wir zu zehnt gespielt haben. Trotzdem haben wir auch mit einem Mann weniger versucht, alles zu geben und alles zu investieren. Bis zum Zeitpunkt der Gelb-Roten waren wir sehr gut im Spiel, hatten Torchancen und müssen eigentlich auch in Führung gehen. Danach war es einfach schwer. Wir haben gearbeitet und verteidigt. Deswegen kann ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Ich bin – bis auf das Resultat – mit ihnen sehr zufrieden. Wir sind auf einem sehr guten Weg. Und das Glück werden wir uns erarbeiten.“

Niklas Schmidt:

„Nach der roten Karte war die Partie echt zäh. Wir haben unser Spiel in der zweiten Halbzeit sehr gut angepasst, der Trainer hat das sehr gut erkannt. Wir hatten dann direkt das Gefühl, dass wir viele Chancen kreieren und haben dann auch die Tore geschossen. In der zweiten Hälfte haben wir es insgesamt sehr gut gemacht. Die Mannschaft ist sehr intakt. Auch wenn man Spiele gewinnt, sagt man sich ehrlich die Meinung: Was war gut und was war schlecht. Wir würden uns freuen, wenn alle fit sind, das brauchen wir jetzt in der Crunchtime. Man sieht, wie breit der Kader ist und dass man sich auf die Jungs verlassen kann.“

Über sein Tor:

„Ich freue mich über mein Tor, aber ich werde jetzt nicht in Euphorie verfallen und mich nackt ausziehen in der Kabine (lacht). Ich werde heute etwas Schönes essen. Morgen gibt’s Regeneration und dann wollen wir in Magdeburg gewinnen.“

Luca Marseiler:

„Die ersten zehn bis 15 Minuten war es sehr ausgeglichen. Dann hilft uns die rote Karte natürlich, Kiel in die eigene Hälfte zu drängen. Wir haben uns in der ersten Hälfte aber nicht so viel herausgespielt, wie wir uns es erhofft hatten. Wir haben nach der Pause auf Viererkette umgestellt, anschließend war es eine sehr einseitige Partie. Das Tor von Isac war dann ein Dosenöffner und danach hatten wir noch weitere eigene Chancen. Es war ein absolut hochverdienter Sieg. Wir sind eine sehr homogene Truppe, in der alles sehr gut zusammenpasst.“

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