Ein Spiel Sperre für Pfeiffer
Das DFB-Sportgericht hat Patric Pfeiffer nach dessen Platzverweis gegen die SV Elversberg für eine Partie gesperrt.
Hertha BSC tut sich vor allem im eigenen Stadion mit der Chancenverwertung schwer, stellt zugleich aber eine der stabilsten Defensiven der Liga. Der SV Darmstadt 98 hingegen will seine Ungeschlagen-Serie weiter ausbauen und gleichzeitig seine Bilanz im Olympiastadion verbessern. Diese und weitere Statistiken haben wir in dieser Meldung zusammengetragen. Hier findet ihr die TopFacts zum Duell zwischen Hertha BSC und dem SV Darmstadt 98.
Wenn am Sonntag um 13.30 Uhr die Partie zwischen Hertha BSC und dem SV Darmstadt 98 im Olympiastadion angepfiffen wird, empfängt nicht nur der Tabellensiebte den Tabellenzweiten, sondern die zweitbeste Defensive auch die beste Offensive der Liga. Die Berliner haben in den bislang 19 Zweitliga-Spielen lediglich 18 Treffer hinnehmen müssen. Damit stellen sie nach dem aktuellen Tabellenführer Schalke 04, der zwölf Treffer kassierte, die beste Defensive der Liga. Doch auf die gestandene Abwehr des Hauptstadtklubs prallt die südhessische Offensivpower: Bereits 34 Buden gehen auf das Konto der Lilien. Diesen Ligabestwert teilt sich der SV 98 mit dem 1. FC Kaiserslautern und der SV Elversberg.
Dass die Lilien zu den Top-Offensiven der Liga zählen, kommt nicht von ungefähr. Mit Isac Lidberg steht ein Stürmer in ihren Reihen, der gemeinsam mit Younes Ebnoutalib (jetzt Eintracht Frankfurt) die meisten Tore in der 2. Bundesliga erzielt hat (12). In Kombination mit seinen drei Vorlagen ist er damit der alleinige Topscorer. Auf Seiten der Gastgeber spielt sich Linksaußen Fabian Reese immer wieder in den Fokus. Von den 23 erzielten Treffern seiner Mannschaft bereitete er acht vor und ist damit – vor Marco Richter (7) – der beste Vorlagengeber der Liga.
Die südhessische Serie hält nach dem Sieg gegen den 1. FC Nürnberg weiter an: Keine der letzten neun Partien ging ohne mindestens einen Punkt für die Lilien zu Ende. Hertha BSC verlor gleichzeitig nur eines der vergangenen zehn Spiele.
Allerdings ist die Mannschaft von Stefan Leitl seit fünf Partien ohne Sieg – eine Niederlage kassierten die Berliner, viermal spielten sie remis. Ob sich bei einem der beiden Teams am Sonntag eine Niederlage einschleicht? In den vergangenen beiden direkten Duellen trennten sich beide Mannschaften jedenfalls mit einem Unentschieden.
Dass die Berliner einige Male nur einen Punkt aus ihren Partien mitnehmen konnten, liegt auch an den zahlreichen Chancen, die Hertha BSC liegen ließ. Die Ausbeute hätte deutlich höher ausfallen können als die bisherigen 23 Treffer, denn das Team von Stefan Leitl erspielte sich 30 Großchancen. Die Herthaner blieben in jedem zweiten Heimspiel ohne Torerfolg – insgesamt fünfmal. Die Lilien dagegen hatten weniger Großchancen als ihr kommender Gegner (22), brachten den Ball jedoch 34-mal im gegnerischen Tor unter.
Trotz der geringen Torausbeute der Berliner im eigenen Stadion sollten die Lilien gewarnt sein. Zum einen erspielen sich die Hauptstädter regelmäßig gute Möglichkeiten vor dem gegnerischen Tor – häufig fehlt lediglich das berühmte Quäntchen Glück.
Zum anderen verliefen die bisherigen Reisen des SV Darmstadt 98 ins Olympiastadion nur selten so richtig erfolgreich. In insgesamt elf Partien in Berlin waren die Südhessen zweimal siegreich, nahmen siebenmal einen Punkt mit und gingen zweimal leer aus.
Sowohl Hertha BSC als auch der SV Darmstadt 98 überzeugen mit starker Defensivarbeit bei hohen Bällen. Die Berliner mussten bislang nur einen Gegentreffer nach einem Kopfball hinnehmen – einzig der 1. FC Kaiserslautern ist in dieser Kategorie noch ohne Gegentor.
Die Lilien zeichnen sich zudem dadurch aus, dass sie gefährliche Situationen in der Luft frühzeitig unterbinden. Lediglich gegen zwei Mannschaften kamen Offensivreihen seltener zu Abschlüssen per Kopf als gegen den SV 98.
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Spiele |
Siege | Unentschieden | Niederlagen | Tore | |
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Heim |
14 | 5 | 4 | 5 | 15:16 |
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Auswärts |
11 | 2 | 3 | 6 | 8:17 |
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Gesamt |
25 | 7 | 7 | 11 | 23:33 |