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10.11.2025 / Profis

Zwei Lilien auf internationaler Mission

Jean-Paul Boëtius und Isac Lidberg sind mit ihren Nationalmannschaften in den entscheidenden Phasen der WM-Qualifikation gefordert. Während Boëtius mit Suriname gute Chancen auf die erste WM-Teilnahme der Landesgeschichte hat, braucht unsere Nummer sieben mit Schweden beinahe ein kleines Fußballwunder, um den Traum von der WM 2026 am Leben zu halten. In dieser Meldung bekommt Ihr alle Infos zu den beiden Nationalspielern des SV 98.

Isac Lidberg mit der schwedischen und Jean-Paul Boetius mit der surinamischen Flagge.
Fotos: SV 98
Surinames Ausgangslage

Für Jean-Paul Boëtius und die Nationalmannschaft von Suriname stehen nun entscheidende Tage bevor. Tage, die einen historischen Meilenstein bringen könnten. Zum ersten Mal in ihrer Geschichte hat die Mannschaft die Chance, sich für eine Fußball-Weltmeisterschaft zu qualifizieren. Die Ausgangslage dafür ist vielversprechend: Die Nummer zehn des SV 98 hatte bereits in der vergangenen Länderspielpause einen wichtigen Anteil am bisherigen Erfolg.

In der ersten Begegnung gegen Guatemala bereitete Boëtius in der Nachspielzeit den Treffer zum 1:1-Ausgleich vor. Damit sicherte sich Suriname einen Punkt, der dafür sorgte, dass das Team trotz des Remis in der darauffolgenden Partie weiterhin an der Tabellenspitze steht. Die Situation bleibt allerdings denkbar eng: Panama liegt mit ebenfalls sechs Punkten und identischem Torverhältnis gleichauf und ist damit der engste Verfolger. Doch auch Guatemala (5 Punkte) lauert dicht dahinter, während El Salvador mit drei Zählern das Tabellenende bildet.

Die Entscheidung am letzten Spieltag

Die Gruppensieger dieser letzten Qualifikationsrunde qualifizieren sich direkt für die WM-Endrunde, die beiden bestplatzierten Gruppenzweiten erreichen das FIFA-Playoff-Turnier.

Nun stehen die beiden finalen Partien dieser Qualifikationsphase bevor: Am Donnerstag (13.11., 23 Uhr deutscher Zeit) empfängt Suriname El Salvador im Franklin-Essed-Stadium. Selbst ein Sieg würde allerdings noch keine endgültige Entscheidung bringen. Alle Augen richten sich daher auf das zweite und wohl entscheidende Duell am Mittwoch (19.11., 2 Uhr deutscher Zeit) im Estadio Manuel Felipe Carrera in Guatemala.

Boëtius hat mit Suriname die historische Chance, erstmals die WM-Qualifikation perfekt zu machen und das trotz der knappen Tabellenkonstellation aus eigener Kraft.

Isac Lidberg mit der Flagge von Schweden. Foto: SV 98
Jean-Paul Boetius mit der Flagge von Suriname Foto: SV 98
Isac Lidberg mit der Flagge von Schweden. Foto: SV 98
Schwedens WM-Quali in Gefahr

Auch Isac Lidberg ist erneut für die schwedische Nationalmannschaft nominiert worden. Nachdem der Stürmer im November 2024 erstmals zu den „Tre Kronor“ dazustieß, steht er nun zum zweiten Mal in Folge in dieser Saison im Aufgebot seines Heimatlandes.

Für Schweden ist die WM-Teilnahme jedoch deutlich gefährdet. Mit nur einem Punkt aus vier Spielen muss die Mannschaft von Graham Potter, der seit dem 20. Oktober im Amt ist, auf Schützenhilfe der Konkurrenz hoffen. Die Schweiz führt die Gruppe mit zehn Punkten an, der Kosovo folgt mit sieben Zählern auf Platz zwei, Slowenien liegt mit drei Punkten auf Rang drei.

Neuer Trainer, kleines Wunder?

Die jeweiligen Gruppensieger qualifizieren sich direkt für die Weltmeisterschaft, die Zweitplatzierten haben die Chance, sich über das UEFA Playoff-Turnier ein Ticket zu sichern. Mit neun Punkten Rückstand auf die Schweiz kann Schweden also kein direktes Ticket mehr lösen und muss auf den Umweg über die Play-offs hoffen. Der neue Mann an der Seitenlinie soll nun das kleine Wunder möglich machen.

Am kommenden Samstag (15.11./20.45 Uhr) geht es gleich gegen die Schweiz – im Stade de Genève in Genf. Nur mit einem Sieg beim Tabellenführer und einem gleichzeitigen Erfolg Sloweniens gegen den Kosovo besteht am letzten Spieltag – also am Dienstag (18.11./20.45 Uhr) gegen Slowenien in der heimischen Friends Arena in Solna – noch die Chance auf das Weiterkommen. Gelingt auch dort ein Sieg, müsste die Schweiz im Parallelspiel gegen den Kosovo gewinnen, damit Lidberg und seine Schweden sich den zweiten Platz und damit die Teilnahme am Playoff-Turnier sichern können.

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