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12.12.2024 / Profis

„Freuen uns auf spannendes Fifty-fifty-Spiel“

Das letzte Heimspiel des Jahres steht an. Vor der Partie gegen den 1. FC Kaiserslautern (14.12./20.30 Uhr) fand am Donnerstag (12.12.) die Pressekonferenz statt. In dieser beantwortete Cheftrainer Florian Kohfeldt die Fragen zum kommenden Gegner, der Formkurve beider Teams und ging auch auf die Innenverteidiger-Position bei den Lilien ein. Wir haben die wichtigsten Aussagen für Euch zusammengefasst.

Personalupdate: Fabian Holland, Christoph Zimmermann, Paul Will und Matthias Bader fehlen weiterhin. Ein kleines Fragezeichen steht noch hinter Matej Maglica, der nach seiner Krankheit am Freitag erstmals wieder mit der Mannschaft trainieren soll.

…über das anstehende Duell:

Es sind zwei Teams, die aktuell eine sehr gute Formkurve haben. Ergebnistechnisch über die vergangenen fünf Spiele betrachtet, die Lauterer sogar noch einen Ticken mehr als wir. Beide Mannschaften befinden sich in einer guten Phase. Samstagabend, 20.30 Uhr, ist ein würdiger Rahmen. Wir freuen uns auf ein spannendes Fifty-fifty-Spiel. 

…über den kommenden Gegner:

Münster hat sich uns vor zwei Wochen stark angepasst, sie haben sehr tief verteigt. Das erwarte ich gegen Kaiserslautern natürlich nicht. Sie spielen aggressiv gegen den Ball und speziell im Mittelfeld sehr mannorientiert. Mit Elvedi fällt jemand in der Dreierkette aus, da müssen wir sehen, ob sie bei dieser Formation bleiben. Sie schießen viele Tore aus Umschaltaktionen nach Ballgewinn. Wir müssen mit vielen Variablen rechnen. Wir gehen das Spiel mit großem Respekt an. 

…über die Stimmung in der Mannschaft:

Nach dem freien Dienstag habe ich gestern eine Mannschaft vorgefunden, die sehr frisch und konzentriert war. Und die selbst sagt, dass sie die beiden verbleibenden Spiele in diesem Jahr unbedingt erfolgreich gestalten will. Wir hatten jetzt eine gute Phase, aber wir wollen weitermachen. Die Mannschaft ist sehr hungrig und fokussiert und war ein wenig sauer, dass aus den guten Leistungen der Englischen Woche „nur“ zwei Punkte entstanden sind. Diese Stimmung müssen wir kanalisieren. Denn wir brauchen einen kühlen Kopf gegen Kaiserslautern und müssen sehr souverän auftreten. Gegen Münster waren wir von der Motivation teilweise sogar ein wenig drüber, da hoffe ich, dass wir uns gut einpendeln. 

…über die Innenverteidigung:

Ich bin ganz ehrlich: Bei Vuko habe ich mit dieser Entwicklung nicht gerechnet. Dafür gebührt ihm ein großes Lob, in diesem Alter noch so eine Lernkurve zu haben. Er spielt das erste Mal in seinem Leben eine solche Art der Spieleröffnung und auch des Verteidgens, aber er hat sich voll darauf eingelassen und es funktioniert. Das nötigt mir Respekt ab. Für Clemens und Vuko ist die Konstanz im Zusammenspiel wichtig, auch mit den Außenverteigern. Clemens hat es geschafft, den Fokus auf die eigene Leistung zu legen und übernimmt gleichzeitg Verantwortung in der Mannschaft. Seine Entwicklung ist vielleicht nicht so spektakulär aufällig wie bei Vuko, aber ich sehe sie trotzdem. 

Ich möchte aber auch Matej Maglica nennen, der in Fürth herausragend und in Bremen sehr gut gespielt hat. Ich hätte keinerlei Bedenken, ihn für einen der beiden anderen oder in einer Dreierkette spielen zu lassen. Das spricht für den Ehrgeiz von allen drei Spielern. Sie verteigen im Training, als wäre es ein Pokalfinale. Das ist genau die richtige Einstellung.

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