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28.08.2026 / Profis

„Ich hätte Bock drauf“

In der Pressekonferenz vor dem zweiten Heimspiel der noch jungen Saison spricht unser Cheftrainer unter anderem über das eigene Offensivspiel und die zurückliegende Woche. Die wichtigsten Aussagen vor dem Duell mit Hannover 96 (30.08./13.30 Uhr) gibt es wie gewohnt hier für euch.

Foto: SV 98

Personalupdate: Neben den drei Langzeitverletzten Luca Marseiler, Fabian Nürnberger und Merveille Papela werden am kommenden Sonntag Kai Klefisch (Gelb-Rot Sperre) und Fynn Lakenmacher (Adduktorenprobleme) nicht zur Verfügung stehen. 

... über die Eröffnung des Jonathan-Heimes-Platzes:

Es ist ein sehr würdiges Symbol, das so zu machen, wie der Verein es jetzt gemacht hat. Und ich glaube, dass das sicherstellt, dass er für immer in Erinnerung bleiben wird. Er als Mensch, aber auch als Symbol für das, wofür er stand: eine Kämpfernatur. Dementsprechend ist es sicherlich etwas, was wir auch bei den Spielern thematisieren werden, weil es dann doch etwas anderes ist, als wenn der Name über der Süd steht und der ein oder andere vielleicht gar nicht so richtig weiß, was die Geschichte dahinter ist. Durch diesen Platz ist es dann doch noch mal präsenter.

... über die Woche nach dem Pokalspiel:

Die Trainingswoche war wirklich top. Wir sollten den Pokalsieg jetzt auch nicht über alle Maßen hochhängen. Aber wenn man sich allerdings die Leistung über 90 Minuten anschaut, dann haben wir am Ende doch ehrlicherweise ein klares Chancenplus in dem Spiel gehabt und in der zweiten Halbzeit auch nichts mehr wirklich zugelassen. Es fühlt sich nach dem Spiel dann ja auch immer ein bisschen anders an, als wenn man es sich noch mal in Ruhe anguckt. Wenn man sich dann anschaut, wie andere Teams aus der gleichen Liga im Pokal gespielt haben, dann haben sie andere, mindestens genauso namhafte Vereine wie uns, doch mehr geärgert. Von daher gibt der Sieg uns schon grundsätzlich Rückenwind. Wir haben gewonnen, das ist immer gut, das gibt Sicherheit. Es gibt Hilfe in so einem Prozess.

... über Hannover 96:

Besonders spannend wird es, weil es eine Mannschaft ist, die eine sehr, sehr gute individuelle Qualität hat, auch wenn sie in der Sommerpause individuelle Qualität verloren hat. Sie haben aber natürlich auch Spieler wie Hartel und Hugonet dazugeholt, die für absolutes Top-Niveau in dieser Liga stehen. Und sie haben eine sehr spezielle Art, Fußball zu spielen, die ich grundsätzlich sehr mag. Das habe ich schon häufiger gesagt, über die Art und Weise, wie Christian Titz Mannschaften spielen lässt: sehr offensiv, sehr aggressiv. Dadurch gibt es aber natürlich auch –  das hat man in den letzten Wochen, nicht nur in den letzten Wochen dieser Saison, sondern auch in den letzten Wochen der vergangenen Saison gesehen -immer wieder die Möglichkeit, Räume zu finden, Aktionen zu bestrafen und selbst zu torgefährlichen Aktionen zu kommen. Hannovers Ansatz ist Spielkontrolle. Das ist etwas, was gegen Hannover sehr, sehr schwer herzustellen ist, was wir aber im Rückspiel in der vergangenen Saison, trotz der 0:2-Niederlage grundsätzlich geschafft haben. 

... über die eigene Offensive:

Wir haben zu Beginn der Saison gesagt, dass wir unsere Offensive neu kreieren müssen. Und das haben wir auch mit voller Überzeugung getan. Jetzt ist aber leider in den ersten Spielen etwas passiert, was so nicht geplant war: Uns sind unsere Linksverteidiger ausgefallen, und zuletzt war es nicht möglich, mit Hiro und Kai zu spielen. Das wird jetzt wieder so sein, aufgrund der Sperre von Kai. Das heißt, so ein bisschen war es unser Thema jetzt in Jena: Wie verbinden wir unser Spiel von hinten nach vorne? Und ich fand, dass wir im letzten Drittel in Jena schon viel klarer und zielstrebiger nach vorne gespielt haben, Aktionen hatten, in die Box kamen und Torchancen erspielt haben, gerade in der ersten Halbzeit. Und deshalb ist das halt immer ein Gesamtgefüge, über das wir reden müssen.

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