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12.03.2026 / Profis

„Haben Lust, ein Auswärtsspiel zu gewinnen“

Vor dem Spiel am Freitagabend (13.3./18.30 Uhr) ordnet Florian Kohfeldt die Spielweise des 1. FC Magdeburg ein, gibt ein Personalupdate und blickt auf die eigene Vorbereitung auf die Partie. Die wichtigsten Aussagen der Pressekonferenz unseres Cheftrainers haben wir hier zusammengefasst.

Florian Kohfeldt auf der Pressekonferenz des SV Darmstadt 98
Foto: SV 98

Personalupdate: Bartosz Bialek und Fraser Hornby stehen nicht zur Verfügung.

... zum Personal:

Bei Fraser Hornby hatten wir einen Versuch vor dem Kiel-Spiel, aber wir haben uns für einen konservativeren Weg entschieden und er wird nächste Woche zurückkehren. Es ist sehr erfreulich, dass Paddy zurückkehrt. Bei Rafa (Fabian Nürnberger) haben wir einen behutsamen Aufbau gewählt. Er hat die Woche voll durchtrainiert und ist deshalb ein Kandidat für Einsatzzeit. Killi hat weniger trainiert, aber er kann gefühlt auch nach sechs Wochen Urlaub sofort 90 Minuten spielen. Er wird heute das erste Mal wieder voll mit der Mannschaft trainieren. Ich bin mir sicher, dass er ein Kaderkandidat ist. Matze (Bader) hat die Woche voll trainiert und nichts gespürt. Ich würde ihn sehr gerne mitnehmen, aber werde auch seine Perspektive für die nächsten Wochen mit einbeziehen.

... zu Magdeburg:

Den großen Respekt vor Magdeburg habe ich persönlich alleine schon, weil ich noch nie ein Spiel gegen Magdeburg gewonnen habe. Das ist aber nicht der einzige Grund. Sie haben eine große individuelle Qualität im Kader, mit Spielern, die im letzten Jahr bis zum Ende um den Aufstieg in die Bundesliga mitgespielt haben. Atik, Zukowski und Ghrieb haben zusammen 36 Scorerpunkte. Man versteht nicht, warum sie Tabellenletzter sind. Und man versteht es auch nicht, wenn man sich die Spiele ansieht. Gegen Elversberg hätten sie zum Beispiel gewinnen müssen.

Sie haben ihre Spielweise ein wenig verändert. Es war immer Rausspielen und Kombinieren bis zum Schluss,m sie haben immer Mann gegen Mann über den gesamten Platz gespielt. Das haben sie etwas verändert. Sie haben diese Elemente noch, aber es ist für sie auch ein starker Akzent, auf Umschaltsituationen zu setzen. Sie verteidigen tief und wollen dann in den Umschaltmoment kommen. Da müssen wir sehr wachsam sein. Sie haben einen spannenden Mix.

... zu Magdeburgs Tabellenplatz:

Wenn ich mir die Analyse angucke, gibt es keinen Grund, warum Magdeburg 18. sein sollte. Aber es ist ein Faktor in unserer Spielvorbereitung, dass sie vielleicht nicht mit so viel Selbstvertrauen ausgestattet sind, wie Mannschaften, die im oberen Drittel stehen. Aber rein von der fußballerischen Grundqualität ist das eine Top-8-Mannschaft. Deshalb sind wir sehr gewarnt, zumal wir auswärts auch nicht ganz so stark sind wie zuhause. Es gibt viele Faktoren, die zeigen, dass wir absolut wachsam und gewarnt sein müssen. 

… zur Vorbereitung:

Es gibt Routinen, die wichtig sind, aber jedes Spiel hat eine besondere Vorbereitung. Wir machen jetzt aber auch nichts völlig out of the box für Magdeburg. Wir sind selbstbewusst und wissen, dass wir Spiele gewinnen können. Wir wissen auch, dass man sich auf unsere Stärken einstellen muss. Wir haben einfach Lust, ein Auswärtsspiel zu gewinnen.

… zum Blick auf die nächsten Spiele:

Ich arbeite sehr aktiv dagegen, dass wir schon auf die nächsten Spiele schauen. Da bin ich rigoros. Es geht nur um eine Sache: Freitagabend. Wenn Freitag vorbei ist, geht es um Samstag. Alles andere macht keinen Sinn. Das muss ich aber eher nach außen tun als innerhalb unserer Kabine. Das ist ein wichtiger Unterschied.

Natürlich kriege ich mit, dass bei den letzten vier Heimspielen am Bölle wahrscheinlich kein Platz frei bleibt – wunderbar. Und alle, die von außen drauf gucken, sollen von diesen Abenden träumen, und es soll das Kribbeln da sein. Ich finde es total cool, dass eine Euphorie in der Stadt entstanden ist. Aber wir haben nur einen Job: Freitagabend.

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