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22.11.2025 / Profis

„Haben Mentalität gezeigt“

Moral gezeigt: Der SV Darmstadt 98 bewies in der zweiten Hälfte Comeback-Qualitäten. Nach dem 2:1-Treffer der SpVgg Greuther Fürth schlugen die Lilien in kurzer Zeit per Doppelschlag zurück und ließen in der Schlussphase mit dem 4:2 keine Zweifel mehr am Heimsieg. Wir haben alle Stimmen für Euch zusammengetragen.

Die Lilien jubeln nach dem Heimsieg gegen Fürth
Florian Kohfeldt:

„Ab der 60. Minute haben wir richtig guten Fußball gespielt und uns viele Chancen herausgearbeitet. Es ist nicht selbstverständlich, dass wir so spielen. Wir hatten große Unterstützung von der Bank heute. Fabian Nürnberger, Marco Richter und Mey Papela haben sehr gut gespielt und waren eine große Belebung. Die ersten 60 Minuten lagen an uns aber auch an Fürth, die es sehr gut gemacht haben. Sie haben Fraser und Killian sehr gut zugestellt, haben nicht erlaubt, was wir gerne haben. Die ersten 10 Minuten waren ok, danach hat Fürth das Spiel 50 Minuten kontrolliert, die letzten 30 Minuten waren dann richtig gut von uns. Von den Chancen ist der Sieg schon verdient, aber gegen einen sehr gut organisierten Gegner.“

Thomas Kleine:

„Es war ein sehr intensives Spiel. Wir sind schwer ins Spiel reingekommen. Die Mannschaft hat nach dem Gegenteffer die Ruhe bewahrt, wir sind bei uns geblieben und haben dann ein sehr gutes Spiel gemacht. Wir sind dann verdient mit 1:1 in die Pause gegangen, um dann das Spiel in der zweiten Hälfte mit einer sehr guten Aktion zu drehen. Wenn du auswärts 2:1 bei einem sehr guten Gegner führst, die ganz zu recht oben mitspielen, musst du einfach alles dafür geben, um mit Punkten nach Hause zu fahren. Dann bekommst du zwei Gegentore nach Standards, was extrem bitter ist. Wenn du punkten willst, darfst du keine vier Tore kriegen. Da haben wir die Räume zu groß gemacht und hatten sieben bis acht Minuten, in denen wir das Spiel aus den Händen geben haben. Ich bin kein Freund davon, die Schuld woanders zu suchen. Das 2:2 war aber ein klares Abseitstor.“

Merveille Papela:

„Es freut mich, dass ich mich heute mit einem Kopfballtor belohnen konnte und ich hoffe, es geht so weiter. In der Jugend habe ich viele gemacht aber im Profibereich war das mein erstes Kopfballtor. Ich denke, wir sind am Anfang gut in die Partie gekommen. Mit der kurzen Unterbrechung haben wir danach ein wenig braucht. In der Halbzeit hat der Trainer gute Worte gefunden. Auch mit den Einwechslungen kam gute Energie auf den Platz. Das zeigt, dass jeder gebraucht wird und wir als Mannschaft zusammengewachsen sind. Die Spieler, die von der Bank kommen, sind genauso wichtig wie die, die von Anfang an spielen. Unser Fokus ist jetzt auf das Wochenende in Elversberg gerichtet, wir wissen wir schwer es da ist. Wir haben da letztes Jahr nicht gut performt und wollen da jetzt eine andere Leistung zeigen.“

Paul Fernie:

„Am Ende war es verdient. Wir haben gut angefangen, besonders in den ersten zehn Minuten bis zu unserem ersten Tor. Wir haben sehr gut kombiniert und Kontrolle gehabt. Dann haben die Abläufe nicht gestimmt, das Timing war nicht ganz da und ein Stück weit haben wir Fürth eingeladen. In der Halbzeitpause haben wir die richtigen Schlüsse gezogen und taktisch umgestellt. Das hat uns gut getan trotz des 2:1 von Fürth. Dann haben wir Mentalität gezeigt, um das Spiel wieder in Griff zu kriegen. Am Ende haben wir vier Tore geschossen und dann geht man als verdienter Sieger vom Platz.“

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