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17.11.2023 / Verein

„In diesem Moment hat es bei mir richtig gefunkt“

Husum. Eine Hafenstadt in Schleswig-Holstein, im Norden von Deutschland. Direkt am Wattenmeer gelegen und auch von Dänemark nicht weit entfernt erhält die Stadt ihren Charme durch die alten Giebelhäuser, deren Fassaden in den verschiedensten Farben leuchten. Der tideabhängige Hafen verleiht maritimes Flair. Eigentlich ist die Stadt durch ihre Krabbenfischerei und die Husumer Hafentage bekannt. Und doch macht eine Sache diesen Ort an der Nordseeküste vor allem aus Lilien-Sicht so besonders. Dieses eine Haus am Hafen nämlich – sieben Fenster und in jedem eine gut sichtbar hängende Lilien-Fahne. Genau dort lebt Ingrid Baum. Sie ist glückliche Rentnerin, natürlich großer Lilien-Fans und regelmäßig im Merck-Stadion am Böllenfalltor zu Gast – trotz über 660 Kilometern Entfernung. Wir haben sie ausfindig gemacht und sie für unsere Rubrik „Lilien-Köpfe“ zu ihrer ganz persönlichen Geschichte befragt.

Foto-Collage: Bilder von Lilien-Fan Ingrid Baum
Foto: SV 98

sv98.de: Gude, Ingrid! Seit wann bist Du Lilien-Fan?

Ingrid Baum: Eigentlich bin ich schon seit klein auf Lilien-Fan. Ich bin in Griesheim geboren, allein dadurch war die Nähe zum Böllenfalltor gegeben. Mit meinem Vater habe ich früher die Fußballspiele vom SV St. Stephan 1953 Griesheim besucht. Den Fußball mit seinen Regeln habe ich also praktisch in der Kreisliga kennengelernt. Während meiner Schulzeit ging es dann ab und zu mit Schulfreunden zum Bölle. Und auch als junge Erwachsene war ich regelmäßig im Stadion.

Wie hat sich Deine Liebe zu den Lilien dann über die Jahre entwickelt?

Ich bin immer mal wieder ins Stadion gegangen und habe stets verfolgt, was die Lilien so machen. Doch durch meinen Umzug nach Husum – das war 2001 – geriet das etwas in den Hintergrund. Schließlich liegt Husum nicht gerade um die Ecke, sondern ganze 660 Kilometer entfernt von Darmstadt. Und hier oben im Norden hört man recht wenig von den Lilien. Zudem gab es zu der Zeit noch kein Facebook, Instagram und Co. Irgendwann kam dann aber jemand hier oben auf mich zu und hat mich gefragt, wie es denn eigentlich bei meinen Lilien laufen würde.

Und die Lilien-Liebe ist neu entflammt…

Ja, in diesem Moment hat es wieder Klick gemacht. Daraufhin habe ich viel über die verpasste Zeit nachgeholt. Freunde schickten mir Zeitungsausschnitte, ich las Bücher und verschlang alles, was es über die Lilien zu erfahren gab. Das geschah kurz nach dem Wunder von Bielefeld. Ab diesem Zeitpunkt verfolgte ich wirklich jedes Spiel, nochmal deutlich intensiver wurde es dann kurz vor dem Aufstieg 2015. Diese Saison hat mich regelrecht gefesselt. Ich legte mir ein Sky-Abo zu, um jedes Match anzusehen. Doch das Fernsehen konnte auf Dauer meine Bedürfnisse nicht stillen. Mir wurde klar, dass ich den Fußball im Stadion erleben musste. Allerdings liegt Husum wie gesagt nicht gerade um die Ecke.

Wann hast Du die Lilien nach Deinem Umzug erstmals wieder im Stadion sehen können?

Im Dezember 2014 habe mich wirklich krampfhaft bemüht, eine Karte für das Spiel gegen St. Pauli am Millerntor zu ergattern. Das hat dann zum Glück auch geklappt. Doch saß ich im Familienblock und sah auf der Gegenseite die Lilien-Fans mit ihren Schals. In dem Moment habe ich gemerkt: Da gehöre ich hin. Deswegen habe ich am Ende der Saison nochmal alles gegeben, um eine Karte für das letzte Saisonspiel am Bölle zu bekommen.

Und die Stadt dann so zu erleben, war überwältigend...

Ingrid Baum über das Aufstiegsspiel gegen St. Pauli

Das Aufstiegsspiel 2015 gegen den FC St. Pauli…

Als ich ins Stadion reinkam und diese Stimmung erlebt habe, hat es mich sofort gefesselt. Es wäre auch egal gewesen, wie das Spiel ausgegangen wäre, denn in diesem Moment hat es bei mir richtig gefunkt. Mit dem tollen Tor von Tobi Kempe sind wir dann aufgestiegen. Seitdem ist er mein absoluter Lieblingsspieler. Wenn ich an dieses Spiel und Tobis Tor zurückdenke, bekomme ich heute noch Gänsehaut. Die Fans und die ganze Stadt lebten Blau-Weiß an diesem Tag. Ich war zuvor jahrelang nicht mehr in Darmstadt gewesen. Und die Stadt dann so zu erleben, war überwältigend. Ich weiß noch, wie wir nach dem Spiel mit der Straßenbahn in die Stadt gefahren sind. Diese Bahn hat gebebt. Es war ein ganz toller Moment.

Wie ging es danach für Dich weiter?

Von da an habe ich meinen Urlaub immer so geplant, dass jedes erste und letzte Heimspiel in die Urlaubswochen fiel. Auch dazwischen bin ich regelmäßig zu Spielen gefahren, sodass am Ende einer Saison zahlreiche Fahrten zusammengekommen sind. Die Spiele im Norden habe ich immer gerne mitgenommen: Holstein Kiel, HSV, St. Pauli, Hannover, Bremen, Rostock. Und wenn das nicht genug war, habe ich meinen Radius erweitert und bin sogar bis nach Berlin gefahren. Als ich schließlich in Rente ging, brach zeitgleich die Corona-Pandemie aus. Das war besonders bitter, denn ich hatte gerade meine Dauerkarte erhalten. Vom Reisen durch halb Deutschland zu gar keinem Live-Fußball mehr, hat mir so richtig gezeigt, wie sehr mein Herz an den Lilien hängt. Als es dann endlich wieder losging, war für mich klar: Ich muss meine Dauerkarte nutzen! Also habe ich entschieden, meine eigentlichen „Auswärtsspiele am Bölle“ zu meinen Heimspielen werden zulassen.

Wie haben sich Deine Reisen dann gestaltet? 

Zu den Heimspielen bin ich immer allein gefahren, da ich in Darmstadt noch niemanden kannte. Meine Freunde haben mich oft gefragt, warum ich das allein mache. Doch so richtig allein habe ich mich dabei nie gefühlt, denn mit mir waren ja immer noch über 10.000 Lilien-Freunde im Stadion. Mittlerweile habe ich in Darmstadt viele tolle Menschen kennengelernt, mit denen ich mich auch vor dem Spiel treffe. Aber auch hier in Husum habe ich schon nette Leute getroffen. Ich laufe oft in Lilien-Klamotten durch die Gegend und Husum ist eine Touristen-Stadt. Man glaubt es vielleicht nicht, aber viele Darmstadt-Fans machen hier Urlaub und tragen hier ihre Trikots. So kommt man dann natürlich immer schnell ins Gespräch.

Wie sieht so ein Heimspiel-Wochenende am Böllenfalltor bei dir aus? Gib uns doch gern mal einen Einblick in Deine SVD-Routine.

Früher reiste ich immer mit dem Auto an, meistens einen Tag vor dem Spiel. Inzwischen bin ich auf die Bahn umgestiegen, wobei ich über meine Erlebnisse mit der Bahn vermutlich auch ein Buch schreiben könnte (lacht). Normalerweise nehme ich immer den Zug um 6.31 Uhr, damit ich nach knapp siebeneinhalb Stunden noch etwas vom Tag in Darmstadt habe. Als ich noch mit dem Auto gefahren bin, hielt ich immer kurz am Bölle an, weil ich einfach diese „Bölle-Luft“ einatmen musste, bevor ich weiter ins Hotel fuhr. Abhängig davon, wie der Spieltag gelegt ist, komme ich immer einen Tag vorher nach Darmstadt. Vor jedem Spiel vereinbare ich rechtzeitig einen Termin im Blutspendezentrum zur Plasmaspende – das mache ich schon seit vielen Jahren.

Du unterstützt damit die Stiftung „DUMUSSTKKÄMPFEN“, richtig?

Ja, genau. Ich sammle zudem Geld und stecke es in eine Spardose, deren Inhalt dann der „DUMUSSTKÄMPFEN“-Stiftung von Herrn Heimes zugutekommt. Nachdem ich einst erfahren hatte, dass der Vater von Jonathan Heimes im Merck-Stadion am Böllenfalltor ebenfalls in meinem Block sitzt, fasste ich allen Mut zusammen und sprach ihn an. Ich wollte das Geld nicht einfach nur überweisen, sondern ihm gerne persönlich überreichen. Wir trafen uns dann vor dem Johnny-Graffiti vor dem Stadion, wo ich ihm das Geld übergeben konnte. Er hatte sogar Lilien-Bändchen mitgebracht, von denen ich vier Stück trage und die ich nie ablege.

Eine Sache, die Dir sehr am Herzen liegt…

Absolut. Es ist für mich einfach eine Herzensangelegenheit. Die Johnny-Bändchen selbst zu kaufen und dabei mitzuhelfen, sie zu verkaufen, war und ist für mich selbstverständlich. Ich erzähle gerne die Geschichte dahinter und mache darauf aufmerksam. Ich schaue auch immer noch oft auf die Südtribüne, die Jonathan-Heimes-Tribüne, und finde es einfach bemerkenswert, wie sehr der Verein das unterstützt – auch heute noch. Das ist übrigens auch einer der Gründe, warum ich die Lilien so toll finde. Es hat mich damals sehr gefreut, dass Johnny den Aufstieg noch miterleben konnte.

Sein Tod 2016 war ein trauriger Moment für die gesamte Lilien-Familie. Sicherlich auch für Dich…

Als Johnny damals verstorben ist, hat mich das schon sehr mitgenommen.

Zurück zum Lilien-Spieltag. Wie geht es für Dich weiter, nachdem Du im Blutspendezentrum warst?

Nach der Plasmaspende treffe ich mich mit meinen Freunden am Stadion. In den letzten Jahren habe ich viele tolle Menschen kennengelernt, mit denen ich vor dem Spiel viel rede und mich austausche. Zudem begebe ich mich frühzeitig in den Stadionumlauf, um beim Verteilen des Lilienkuriers zu helfen. Mein Wunsch, mich ehrenamtlich zu engagieren und dem Verein etwas zurückzugeben, hat mich dazu motiviert. Ich halte regelmäßig Ausschau nach Aktionen wie dem „CleanUp-Day“ und versuche, wenn es zeitlich passt, bei solchen Gelegenheiten mitzuwirken.

Was machst Du, wenn Du den SV 98 nicht live im Stadion erleben kannst?

Dann schaue ich die Spiele im TV. Wenn ich die Duelle vor dem Fernseher verfolge, trage ich immer mein Lilien-T-Shirt und einen Schal. Die Spiele, die auf Sky gezeigt werden, nehme ich zusätzlich auf, damit ich sie zur Sicherheit noch einmal anschauen kann.

Erkennt man in Husum eigentlich sofort, dass dort ein Lilien-Fan zuhause ist?

Definitiv erkennt man das sofort. In meinem Haus gibt es sieben Fenster und in jedem hängt eine Lilien-Fahne. Da ich direkt am Hafen wohne, wo viele Leute vorbeikommen, wurde ich auch schon häufig darauf angesprochen. Meine Wohnung ist wohl so etwas wie eine Außenstelle des Fanshops in Husum (lacht). Drinnen habe ich meine ganz besonderen Schals alle über meinem Sofa hängen. Zudem einen Fan-Freundschafts-Schal mit dem FC St. Pauli – der Verein, dem ich hier oben im Norden die Daumen drücke. Das 125-Jahre Trikot habe ich ebenfalls dazu gehängt.

Warst Du eigentlich in der letzten Saison einen kurzen Moment im Zwiespalt zwischen a) Bundesliga-Aufstieg und kein Lilien-Auswärtsspiel in unmittelbarer Nähe oder b) lieber in der 2. Liga bleiben und zu den Spielen gegen Holstein, Pauli und HSV keine weite Anreise haben müssen?

Egoistisch gesehen, hätte ich mich natürlich über die Spiele im Norden gefreut (schmunzelt). Aber ich habe mich so für die Mannschaft, den Trainerstab und den gesamten Verein gefreut, dass der Traum von der ersten Liga wahrgeworden ist.

Wie oft musst Du Dich in Deiner Heimat gegenüber Fans der Nordklubs rechtfertigen?

Bevor ich in Rente gegangen bin, waren alle meine Arbeitskollegen HSV-Fans. Vor ihnen musste ich mich damals wirklich erklären. Das war noch in der Phase, als der Verein als „unabsteigbar“ galt. Ich musste mir immer anhören, wo Darmstadt denn überhaupt liegen würde. Doch dann spielten wir auf einmal gemeinsam in der 2. Liga. Und die Lilien sogar immer recht gut, wenn sie beim HSV zu Gast waren. Montags im Büro fragte ich dann immer nur: „Wie hat eigentlich der HSV am Wochenende gespielt?“ (lacht)

Konntest Du denn auch schon Freunde aus dem Norden mit dem Lilien-Fieber anstecken?

Vor jedem Spiel schreiben mir viele Freunde und wünschen den Lilien viel Glück. Auch nach dem Spiel denken sie an mich. Je nachdem wie das Spiel ausgegangen ist, bekomme ich entweder Glückwünsche oder aufmunternde Worte. Das finde ich so toll, weil einige von ihnen den Verein früher gar nicht kannten. Mittlerweile freuen sie sich aber für mich und den Verein. Vor allem wissen alle, dass Tobi mein Lieblingsspieler ist. Beim letzten Spiel gegen Mainz kam sogar eine Nachricht: „Dein Tobi spielt gar nicht.“ Die denken wirklich daran…

Und was sagen sie dazu, dass du so oft diese lange Reise nach Darmstadt auf Dich nimmst, nur um die Lilien live im Stadion zu sehen?

Meine Freunde finden das schon stark, sie bewundern es fast. Dabei möchte ich gar nicht dafür bewundert werden. Ein Bekannter meinte einmal zu mir, mit dem ganzen Geld könnte ich ja auch eine teure Kreuzfahrt machen. Da hat er Recht. Das würde mir jedoch einfach nicht das geben, was mir der Fußball und die Lilien schenken.

Ein schönes Schlusswort. Doch ohne eine sportliche Prognose für den Verlauf dieser Bundesliga-Saison können wir das Interview mit Dir natürlich nicht beenden.

Ich glaube, in dieser Saison ist es viel Kopfsache. Natürlich wird es schwierig. Aber ich hoffe sehr, dass die Jungs den Klassenerhalt schaffen. Die Saison ist noch lang, sie sollen einfach weiterkämpfen. Ich werde sie dabei so oder so immer anfeuern – ob im Stadion oder hier zuhause im Norden. Einmal Lilie, immer Lilie!

Vielen Dank für das Gespräch und blau-weiße Grüße nach Husum!

Über unsere Rubrik „Lilien-Köpfe“

In dieser Rubrik stellen wir Euch interessante „Lilien-Köpfe“ vor. Menschen, die vielleicht nicht im großen Rampenlicht stehen. Menschen, die aber dennoch so zahlreiche und vielfältige Geschichten über sich und unseren Sportverein erzählen können. Seid gespannt und freut Euch auf interessante Einblicke und Erzählungen. Schaut Euch hier unsere bereits erschienenden Portraits an!

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