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09.11.2024 / Profis

„Macht einfach Spaß mit dieser Mannschaft“

+3 auf das Punktekonto des SV Darmstadt 98! Die Lilien gewannen im Merck-Stadion am Böllenfalltor mit 3:1 (1:1) gegen Hertha BSC und sackten damit den dritten Pflichtspielerfolg in Serie ein. Nach einem zwischenzeitlichen 0:1-Rückstand kamen die Darmstädter noch vor der Pause zum Ausgleich und stellten dann im zweiten Spielabschnitt die Weichen auf Heimsieg. Dementsprechend glücklich zeigten sich die Südhessen nach Abpfiff an den Mikrofonen. Wir haben alle Stimmen zum Spiel für Euch zusammengestellt.

Foto: Stefan Holtzem
Florian Kohfeldt:

„Hertha hatte viele verletzte und gesperrte Spieler. Uns war deshalb in der Vorbereitung auf das Spiel nicht so ganz klar, was sie machen. Das hat man am Anfang gegen den Ball dann auch gesehen. Wir sind nicht das Pressing durchgelaufen, sondern haben eher in den Rückspiegel geschaut. Dann wurde es schwer, die individuelle Qualität der Hertha zu verteidigen. Wir lassen dennoch nicht so viel zu und hatten unsere Möglichkeiten. In der letzten Viertelstunde hatten wir bessere Kontrolle. In der Halbzeit haben wir ein bisschen was verändert und wollten Herthas letzte Kette mehr beschäftigen. Mit dem 2:1 haben wir es sehr souverän und erwachsen zu Ende gespielt. Das spricht für die Spieler, dass sie sich von so einer guten Herthaner Mannschaft nicht aus der Ruhe haben bringen lassen.“

Christian Fiel:

„Glückwunsch zum Sieg an Darmstadt. Wir kommen super ins Spiel, sind super in den Positionen und verteidigen super. Es war wichtig, dass wir Darmstadt nicht das Zentrum überlassen. Das haben wir in der ersten Halbzeit super gemacht. Wir gehen dann auch verdient in Führung, hatten auch noch die Möglichkeiten, das zweite Tor zu machen. So gehen wir aber mit 1:1 in die Pause. Wir schießen nach der Pause das 2:1 – bis jetzt kann ich nicht sagen, wo das Handspiel gewesen sein soll. Danach waren wir nicht mehr ganz so mutig. Nach dem 2:1 wurde es zwar besser, aber der Gegner hat Druck aufgebaut. Wie wir die Tore letztendlich kassieren, ist den Tick zu einfach.“

Clemens Riedel:

„Hertha hatte die eine oder andere Phase in der ersten Halbzeit, in der sie Druck gemacht haben. Wir wussten um ihre Qualitäten, haben aber die Konter nicht gut abgesichert. In der zweiten Halbzeit haben wir es dann deutlich besser gemacht, besser verteidigt und das Spiel gedreht. Wir konnten unsere offensiven Qualitäten, die wir in den letzten Wochen schon gezeigt haben, auch heute wieder nutzen. Es macht unfassbar Spaß mit dieser Truppe. Wir wissen aber auch, dass wir uns trotzdem immer weiterentwickeln müssen.“

Isac Lidberg:

„Dem Kopf geht es soweit okay, ich habe keine wirklichen Schmerzen. Im Spiel habe ich sowieso nicht mehr daran gedacht, bei meinem Tor wollte ich einfach nur treffen. Speziell zu Beginn war es heute wirklich schwierig, im weiteren Spielverlauf wurde es dann immer besser. Wir spielen wirklich guten Offensivfußball, aktuell läuft es wirklich gut für uns. Wir sind eine gute Gruppe, die sich gegenseitig hilft und es macht einfach Spaß mit dieser Mannschaft. Wichtig ist, dass wir weiterhin von Spiel zu Spiel gucken. Auch wenn das langweilig klingt.“

Andreas Müller:

… beim Hessischen Rundfunk:

„Es war ein hartes Stück Arbeit. Hertha ist individuell eine der besten Mannschaften der Liga. Wir wussten durch ihre vielen Personalausfälle erst im Spiel, wie sie agieren. Sie machen zwar das 1:0, aber wir wussten, was wir zu tun haben. Es war Mentalität gefragt – wie in jedem Spiel. Das kriegen wir aktuell gut hin. Jede Mannschaft findet es eklig, gegen uns zu spielen. Das ist genau das, was wir wollen. Mein Treffer war für mich persönlich natürlich sehr erlösend. Zudem war es in der Phase des Spiels sehr wichtig, für einen Zwei-Tore-Vorsprung zu sorgen.“

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