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30.11.2024 / Profis

„Nehmen den Punkt mit“

Spielkontrolle und deutlich mehr Ballbesitz, aber keine Tore. Der SV Darmstadt 98 packte sich nach dem torlosen Remis gegen Preußen Münster einen weiteren Zähler aufs Punktekonto. Wie ordnen die Darmstädter Protagonisten das 0:0 ein? Was sagen die beiden Cheftrainer? Wir haben Euch alle Stimmen zum Spiel zusammengefasst.

Foto: HMB-Media
Florian Kohfeldt:

„Wir hatten über fast 90 Minuten einen hohe Kontrolle. Wir konnten diese Kontrolle aber nicht in zwingende Torchancen ummünzen. Auch wenn wir durchaus Möglichkeiten hatten, einen Treffer zu erzielen, wie in der ersten Halbzeit durch Förster oder nach der Pause durch Riedel. Sehr zufrieden bin ich mit dem Defensivverhalten. Wir haben kaum einen Fehler angeboten und sehr wenige brenzlige Momente zugelassen. Insgesamt hat sich Münster den Punkt durch eine überragende Defensivleistung verdient. Uns fehlte dagegen dieser letzte Schuss an Souveränität in der Offensive, um das Spiel zu gewinnen. Wir nehmen den Punkt mit und freuen uns über das erste Zu-Null-Spiel der Saison.“

Sascha Hildmann:

„Wir haben uns viel vorgenommen gegen die Mannschaft der Stunde aus Darmstadt. Wir hatten zudem großen Respekt. In der ersten Halbzeit haben wir es Darmstadt schwer im Spielaufbau gemacht und diese End-Torchance nicht zugelassen. In der zweiten Hälfte wussten wir, dass eine Wucht auf uns zukommt und wir mit allem, was wir haben, dagegenhalten mussten. Und wir haben überragend verteidigt. Trotzdem kann bei der Qualität von Darmstadt immer mal ein Ball durchrutschen. Gegen Ende hin haben wir uns sehr gut befreit. Mit den zwei Top-Chancen kannst du so ein Spiel vielleicht sogar noch gewinnen. Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit der mannschaftlichen Geschlossenheit und dem leidenschaftlichen Verteidigen. Ein 0:0 in Darmstadt zu erspielen, ist sehr gut für uns.“

Marcel Schuhen:

„Das Spiel heute hat an das Spiel gegen Ulm erinnert: Ein sehr, sehr tiefstehender Gegner, der auf die Räume und nur auf unsere Fehler gelauert hat. Wenn die Gegner anfangen, so gegen uns zu spielen, ist das auch ein Kompliment für uns. Wir hatten die Spielanteile, um das Spiel zu gewinnen. Jedoch nicht die Klarheit an Chancen. Es war dennoch ein großer Schritt vorwärts. Es geht darum, so ein Spiel nicht zu verlieren, sondern mit guter Restverteidigung dann einen Punkt zu holen. Wir waren in den wichtigen Situationen da und haben gut verteidigt. Den Punkt nehmen wir heute mit. Zudem war es wichtig, zu Null zu spielen – auch wenn es bis zum ersten Zu-Null-Spiel viel zu lange gedauert hat.“

Clemens Riedel:

„Wir wollten natürlich gewinnen. Es war auch alles angerichtet. Samstagabend, 20.30 Uhr. Flutlichtspiel. Aber wir haben endlich zu Null gespielt. Und das Ergebnis geht dann auch in Ordnung. Münster hat die Räume zwischen den Ketten sehr gut geschlossen und das Feld sehr eng gemacht. Wir mussten viel über die Außen spielen und Flanken bringen, leider hat es nicht zu einem Tor gereicht. Wichtig war, dass wir trotz der Dominanz eine gute Absicherung haben, das ist größtenteils auch gelungen. Wir können auf jeden Fall mit breiter Brust nach Bremen fahren und wollen auch dort guten und mutigen Fußball spielen. Wir sind auf einem richtig guten Weg und gehen diesen auch weiter.“

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