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11.08.2024 / Profis

„Niemand will mit zwei Niederlagen in die Saison starten“

Die Lilien unterliegen in ihrem ersten Auswärtsspiel der Zweitliga-Saison 2024/25 mit 1:3 beim SC Paderborn. Dabei kamen die 98er bärenstark in die Partie und erzielten durch Oscar Vilhelmsson die zu diesem Zeitpunkt verdiente Führung. Doch immer stärker aufkommende Paderborner drehten dank dreier Treffer im zweiten Spielabschnitt das Duell in Ostwestfalen. Dementsprechend enttäuscht präsentierten sich die Darmstädter Protagonisten nach Abpfiff an den Mikrofonen. Wir haben alle Stimmen zum Spiel für Euch zusammengefasst.

Foto: SV 98
Torsten Lieberknecht:

„Glückwunsch zum Sieg an den SC Paderborn. Man hat gesehen, dass beide Mannschaften gut eingestellt waren. Wir wollten den Gegner früh stressen, ohne in eigene Gefahr zu kommen. Das ist uns gelungen. Wenn man nach der Pause alle drei Gegentore sieht, hätten wir sie alle drei mit der nötigen Konsequenz in der Defensive verteidigen können. Aber wir haben nach den Treffern eine ordentliche Reaktion gezeigt. Nach dem 1:1 müssen wir durch Fynn Lakenmacher mit 2:1 in Führung gehen. Auch nach dem 1:2 von Paderborn haben wir noch Möglichkeiten auf den Ausgleich. Doch mit dem 1:3 war der Deckel drauf. Insgesamt hatten wir gute Szenen in beiden Hälften. Im Spiel waren auch Verbesserungen im Vergleich zur Vorwoche zu sehen. Dennoch haben wir zweimal verloren und das ist schlecht.“

Lukas Kwasniok:

„Wir haben unterm Strich verdient gewonnen. Über 90 Minuten sind wir ein Tor besser gewesen. Doch kassieren wir das 0:1 zunächst ein bisschen aus dem Nichts, weil beide Mannschaften gut in der Arbeit gegen den Ball waren. Aber beim 0:1 haben wir einfach die falsche Entscheidung getroffen, auf Abseits zu spielen. Danach war es schwer, weil Darmstadt viel körperliche Wucht hatte. Da hatten wir Probleme, zu Ballgewinnen zu kommen. Also mussten wir geduldig bleiben. Das haben wir gemacht und uns den Gegner nach und nach zurechtgelegt, weil wir auf dem Gaspedal geblieben und trotz Rückstand mit gutem Gefühl in die Pause gegangen sind. Mit den Toren zum 1:1 und zum 2:1 ist das Momentum in unsere Richtung gekippt. Aber wir hätten gegen Darmstadt jederzeit einen Gegentreffer kassieren können. Da hatten wir das Quäntchen Glück und einen guten Torhüter.“

Fynn Lakenmacher:

„Wir haben uns nach der Auftaktniederlage viel vorgenommen und sind mit brutaler Energie gestartet. So sind wir auch gut ins Spiel gekommen, hatten 20, 30 richtig gute Minuten mit sehr viel Power und Wucht und gehen verdient in Führung. Gegen Mitte, Ende der ersten Halbzeit wurden die Paderborner dann stärker, aber wir haben es gut wegverteidigen können. Selbst nach dem 1:1 hatten wir gute Chancen, wieder in Führung zu gehen – auch durch meinen Kopfball, den ich besser gegen die Laufrichtung des Torhüters hätte drücken können. Danach haben sich die Paderborner viele Chancen herausgespielt und sich den Sieg verdient. Niemand will mit zwei Niederlagen in die Saison starten. Wir sind eine neuformierte Truppe und müssen noch zusammenwachsen. Trotzdem hat man heute viele gute Ansätze gesehen.“

Kai Klefisch:

„Wir sind gut in die Partie gekommen. Wir haben versucht, hoch zu pressen und Paderborn zu Fehlern zu zwingen. Das ist uns am Anfang auch gut gelungen. Leider haben wir es nicht das ganze Spiel über durchziehen können. Wir konnten zwar immer wieder Nadelstiche setzen. Doch dann haben wir die Paderborner wieder ins Spiel kommen lassen und hatten nicht mehr den nötigen Druck. In der zweiten Halbzeit kamen wir dann nicht so gut raus, wie wir zu Beginn des Spiel reingekommen sind. Die Bälle von außen nach innen haben uns das Genick gebrochen, da hatten wir keine gute Zuteilung in der Mitte. Trotzdem war es – wie auch schon letzte Woche gegen Düsseldorf – kein so schlechtes Spiel von uns. Und doch stehen wir nach zwei Spielen mit null Punkten da. Das ist sehr bitter. Aber wir haben noch 32 Spiele vor der Brust, in denen wir Punkte holen können.“

Die Pressekonferenz nach dem Spiel:

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