„Führen, Leisten, Leben“ von Fredmund Malik – das Lieblingsbuch von Gerhard Struber, wie er in einem Interview mit dem Express verriet. Das Werk dreht sich um Leadership und Führung – ein Thema, das für den FC-Coach von zentraler Bedeutung ist. „Der Trainerjob bedeutet Führung an jedem Tag“, betonte der 48-Jährige. Dass er seine Mannschaft erfolgreich leiten kann, spiegelt sich in der aktuellen Tabelle wider: Der 1. FC Köln steht auf Platz zwei im dicht besiedelten Aufstiegskampf der 2. Bundesliga. Damit wird Struber tabellarisch den hohen Erwartungen der Fans gerecht. Seine Vision für die Zukunft des „Effzeh“ ist klar: „Eine stabile Bundesliga-Mannschaft werden.“
Eine lange Eingewöhnungszeit brauchte Struber dabei in Köln nicht. „Die offene Art der Menschen hat es mir sehr einfach gemacht“, berichtete er über seine ersten Monate in der Domstadt. Auch seiner Familie gefällt es in Köln. „Es erinnert uns ein wenig an Wien – die Lebendigkeit, die Vielfalt. Es gibt coole Restaurants und viele Möglichkeiten, etwas zu unternehmen.“
Vor seinem Engagement beim FC sammelte der Österreicher aus Kuchl bereits reichlich Trainererfahrung. In seiner Heimat betreute er unter anderem den FC Liefering, den Wolfsberger AC und Salzburg. Auch ein Jahr in England beim FC Barnsley steht in seiner Vita, ebenso ein dreijähriges Trainerengagement in New York. Doch für ihn ist klar: „So einen coolen Verein wie den FC gibt es nicht oft auf diesem Planeten.“