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25.10.2023 / Profis

FC Bayern München im Gegnercheck

Das Maß aller Dinge im deutschen Fußball? Nach wie vor der FC Bayern München. Dafür reicht allein ein Blick auf die vergangenen elf Jahre samt elf deutschen Meisterschaften in Folge. Dass die Bayern jahrelang nicht mehr vom Thron zu stoßen sind, beginnt in der Saison 2012/13 – das Triple aus Meisterschaft, Pokalerfolg und Champions-League-Triumph. In genau jener Spielzeit also, als der SV Darmstadt 98 gerade sportlich schon in die Viertklassigkeit gerutscht war und sich nur aufgrund der Insolvenz der Konkurrenz aus Offenbach in der 3. Liga halten konnte. Während die Lilien-Fans im Anschluss aufreibende Spielzeiten samt Höhen und Tiefen durchlebten, wurde das muntere Titel- und Rekordesammeln für die Anhängerschaft der Bayern zum Business as usual.

Foto: DFL/Getty Images/Sebastian Widmann

Die Dominanz der Münchener, sie ist für manch einen in den letzten Jahren ja regelrecht erdrückend geworden. Elf Meisterschaften in Serie? Diese Marke knackt keine andere Mannschaft in den europäischen Top-Ligen. In der Saison 2013/14 stand zudem schon am 27. Spieltag fest: Deutscher Meister ist erneut Bayern München. Da war es gerade mal März und einige Bayern-Profis trugen sogar noch Handschuhe auf dem Spielfeld, weil es zu diesem frühen Zeitpunkt noch so kalt in Deutschland war. Und doch war es wieder einmal Bestwert für den Verein aus der bayerischen Landeshauptstadt: Keine andere Mannschaft konnte in der Geschichte der Bundesliga zu einem früheren Zeitpunkt die Meisterschaft klarmachen.

Es sind die Spielzeiten in den 2010er Jahren, die durch Namen wie Arjen Robben, Franck Ribery, Philipp Lahm und Bastian Schweinsteiger geprägt werden. Sieg um Sieg. Meisterschaft um Meisterschaft. Und weil all die Titel und Pokale nicht genug waren, gelingt es Robert Lewandowski dann 2021 auch noch, den Torrekord von Gerd Müller zu brechen. 1972 schoss die deutsche Fußball-Legende insgesamt 40 Tore in einer Saison. Fast 50 Jahre lang wurde dieser Rekord nicht geknackt, doch Lewandowski durchbrach die Marke und stellte mit unglaublichen 41 Saisontoren eine neue Bestmarke auf.

Mittlerweile aber stürmt Lewandowski für den FC Barcelona, Lahm und Schweinsteiger haben ihre Karrieren längst beendet. Und der Cheftrainer heißt nicht mehr Jupp Heynckes, Pep Guardiola oder Carlo Ancelotti. Nein. Mittlerweile stürmt Harry Kane für den FCB, Leroy Sane und Jamal Musiala wirbeln in der Offensive. Hinten in der Abwehr verteidigt ein Südkoreaner und an der Seitenlinie steht Thomas Tuchel. Top-Transfers und ein taktisch variabler sowie menschlich emotionaler Trainer an der Seitenlinie sollen die Dominanz der vergangenen elf Jahren weiter fortführen. Wir nehmen den kommenden Gegner der Lilien vor dem Auswärtsspiel am Samstag (28.10./15.30 Uhr) genauer unter die Lupe. Der FC Bayern München im Gegnercheck.

Der Trainer

Er gilt als Taktikfuchs und detailversessener Fußball-Fanatiker. Thomas Tuchel steht seit März 2023 an der Seitenlinie des deutschen Rekordmeisters. Ein Blick auf den Werdegang des Cheftrainers: Der frühere Abwehrspieler lernte das Fußballspielen unter der Leitung seines Vaters bei seinem Heimatverein TSV Krumbach. Danach ging es weiter in Richtung Jugendakademie des FC Augsburg, worüber er den Sprung zu den Stuttgarter Kickers schaffte und achtmal in der 2. Bundesliga zum Einsatz kam. Anschließend spielte er noch ein paar Jahre unter Ralf Rangnick beim SSV Ulm 1846 bis eine Knorpelverletzung im Jahr 1998 das Aus für die eigene fußballerische Karriere bedeutete.

Doch dem Fußball den Rücken kehren? Nach Stationen in der Jugend des VfB Stuttgart und des FC Augsburg landete er 2008 bei Mainz 05 und gewann mit der U19 des FSV direkt im ersten Jahr die A-Junioren-Meisterschaft. Währenddessen schafften die Profis der Mainzer in selbiger Saison den Aufstieg in die Bundesliga und Tuchel wurde zum Cheftrainer ernannt. Bis zur Saison 2014/15 stand der Fußballlehrer bei den 05ern an der Seitenlinie, danach übernahm er in Dortmund das Amt von Jürgen Klopp. Beim BVB feierte Tuchel 2017 den DFB-Pokalsieg – der Abschluss seiner Zeit bei den Schwarz-Gelben.

Die nächste Trainerstation ließ aber nicht lange auf sich warten – ein Umzug nach Paris zu PSG. Zwei französische Meistertitel holte der Taktikliebhaber dort. Zwei Jahre an der Seine, die den nächsten Schritt in Richtung seines bis dato größten Karriereerfolgs ebnen sollten. Denn von Paris ging es nach London zum FC Chelsea und damit zum Sieg der Champions League in der Saison 2020/21. „Ich laufe hier durch einen Film“, sagte Tuchel nach Abpfiff des Finals ungläubig bei Sky: „Meine Familie ist hier. Das ist das Schönste.“ Und weiter: „Wenn ich darüber nachdenke, fange ich an zu weinen.“ Nach dem Gewinn der Königsklasse wurde Tuchel zum FIFA-Welttrainer des Jahres ausgezeichnet. Doch nach insgesamt zwei Jahren endete auch seine Amtszeit bei Chelsea. Und so unterschrieb Tuchel im März 2023 seinen Vertrag an der Säbener Straße. „Die DNA des Klubs ist ganz klar definiert. Es geht ums Gewinnen, somit ist die Verantwortung klar“, betonte er auf der Pressekonfernenz anlässlich seiner Vorstellung. Gesagt. Getan. Mit den Bayern gewann Tuchel in der vergangenen Saison am 34. Spieltag eine spektakulären Fernduell mit Borussia Dortmund die Meisterschaft.

Foto: DFL/Getty Images/Maja Hitij

Transfermarkt

Top-Neuzugänge Top-Abgänge
Harry Kane (30, Tottenham Hotspur) Lucas Hernandez (27, Paris Saint-Germain)
Min-Jae Kim (26, SSC Neapel) Benjamin Pavard (27, Inter Mailand)
Konrad Laimer (26, RB Leipzig) Ryan Gravenberch (21, FC Liverpool)
Raphael Guerreiro (29, Borussia Dortmund) Sadio Mane (31, Al-Nassr)
Daniel Peretz (23, M. Tel Aviv) Marcel Sabitzer (29, Borussia Dortmund)

Prunkstück

Die meisten Tore (26), die meisten Torschüsse (154) und die höchste Passquote (89,41 Prozent). Allsamt Ligabestwerte für den FC Bayern München in der laufenden Saison. Es scheint, als sei die Offensive der Münchener bereits perfekt eingespielt. Harry Kane ist mit neun Toren in acht Bundesliga-Spielen längst in München angekommen. Leroy Sane ist in Top-Form. Mathys Tel eine echte Waffe, wenn er eingewechselt wird. Und Kreativkopf Musiala bereitet immer wieder torgefährliche Angriffe vor. Auch in der Rubrik Ballbesitz führen die Bayern die Liste mit durchschnittlich 61 Prozent an. Zahlen und Fakten, die die Gegner vor schwere Aufgaben stellen und vor allem Gründe, warum die Mannschaft von Thomas Tuchel noch kein Spiel in dieser Saison verloren hat. Mit sechs Siegen und zwei Unentschieden konnten aktuell nur Bayer Leverkusen (22) und der VfB Stuttgart (21) mehr Punkte sammeln als der FCB (20). Zudem ist auch die Anzahl der Gegentore bislang beachtlich: Torhüter Sven Ulreich musste nur siebenmal hinter sich fassen. Aus Sicht der Lilien darf sich das kommenden Samstag (28.10./15.30 Uhr) selbstredend gerne ändern.

All Eyes on ...

„Hör niemals auf zu träumen, die Zeit wartet nicht auf dich“, steht übersetzt auf einem Tattoo auf dem linken Unterarm von Bayerns Abwehrspieler Min-Jae Kim. Und dieses spricht im Hinblick auf die Karriere des heute 26-Jährigen Bände. Der Südkoreaner wuchs in armen Verhältnissen in einer kleinen Hafenstadt an der Südküste von Südkorea auf. Zum Training fuhr er nicht wie die anderen Kinder in einem „normalen“ Auto. Stattdessen wurde er mit einem Fischtransporter zum Treffpunkt gefahren. „Momente, die mich zu dem gemacht haben, was ich bin“, sollte er später feststellen. Auch eigene Fußballschuhe blieben Kim verwehrt, denn dazu fehlte der Familie das Geld. Doch was ihm zu Gute kam: Eltern, die selbst aus dem Profisport stammten. Die Mutter eine Leichtathletin, der Vater ein Judoka. Sie vererbten ihm Schnelligkeit und Stärke, die ihn bis heute auszeichnen.

In seiner Jugend kickte der südkoreanische Verteidiger überwiegend in Schul- und High School Mannschaften, bis er seinen ersten Durchbruch schaffte und für die Auswahl der U17-Nationalmannschaft nominiert wurde, später sollte er mit Südkorea sogar die Goldmedaille bei den Asiameisterschaften 2018 gewinnen. Sein Debüt in der ersten südkoreanischen Liga feierte er derweil mit Jeonbuk Hyundai Motors und spielt anschließend zwei Jahre in China für Beijing Guoan. Über Fenerbahce Istanbul schaffte der Innenverteidiger schließlich den Sprung nach Europa – SSC Neapel, ein Club aus den Top-Fünf-Ligen der Welt. Nur ein Jahr blieb er dort. Doch reichte ihm nur diese einzige Saison, um 2022/23 mit Neapel die Meisterschaft zu gewinnen und zum besten Verteidiger der Serie A gekürt zu werden.

Von Neapel nach München. Seit diesem Sommer trägt er das Trikot des FC Bayern München und ist Stammspieler in der Innenverteidigung – bisher stand das „Abwehrmonster“ an allen acht Spieltagen von Beginn an auf dem Platz. Nichts anderes hatte Kim sich für die Anfangszeit bei den Bayern vorgenommen, wie er in einem vereinsinternen Interview verriet: „Ich konzentriere mich derzeit auf ein einziges Ziel: In jedem Spiel auf dem Platz stehen zu können.“ Für die Bayern ist er ein echter Transfer-Hauptgewinn. Der 1,90 Meter große Südkoreaner liefert eine Passquote von 95,23 Prozent, was Platz drei in der Ligastatistik ausmacht. Außerdem liegt er mit einer Zweikampfquote von 66,07 Prozent auf Platz sieben in der ligaweiten Gesamtliste. Kombiniert mit seiner Schnelligkeit – bis dato gemessen Höchstgeschwindkeit bei 34,32 km/h – ist er eine echte Waffe in der Münchener Abwehr. „Er ist groß, schnell und super zuverlässig“, schwärmte auch Trainer Thomas Tuchel bereits von dem Spieler mit der Rückennummer drei in der Abwehrkette. Über seinen Spitznamen das „Abwehrmonster“ sagte Kim übrigens einst gegenüber der englischen Zeitung The Guardian: „Ich mag ihn. Er bringt meine positiven Eigenschaften als Verteidiger auf den Punkt.“

Foto: DFL/Getty Images/Sebastian Widmann

Blick in die Vitrine

  • Champions-League Sieger: 19/20, 12/13, 00/01
  • Deutscher Meister: 22/23, 21/22, 20/21, 19/20, 18/19, 17/18, 16/17, 15/16, 14/15, 13/14, 12/13, 09/10, 07/08, 05/06, 04/05, 02/03, 00/01, 99/00, 98/99, 96/97, 93/94, 89/90, 88/89, 86/87, 85/86, 84/85, 80/81, 79/80, 73/74, 72/73, 71/72, 68/69, 31/32
  • Deutscher Pokalsieger: 19/20, 18/19, 15/16, 13/14, 12/13, 09/10, 07/08, 05/06, 04/05, 02/03, 99/00, 97/98, 85/86, 83/84, 81/82, 70/71, 68/69, 66/67, 65/66, 56/57
  • Deutscher Superpokalsieger: 22/23, 21/22, 20/21, 18/19, 17/18, 16/17, 12/13, 10/11, 90/91, 87/88
  • FIFA-Club-Weltmeister: 20/21, 13/14
  • UEFA-Supercup Sieger: 20/21, 13/14
  • UEFA-Cup Sieger: 95/96
  • Deutscher Ligapokalsieger: 07/08, 04/05, 00/01, 99/00, 98/99, 97/98
  • Weltpokalsieger: 01/02, 76/77
  • Europapokal der Landesmeister: 75/76, 74/75, 73/74
  • Europapokal-der-Pokalsieger-Sieger: 66/67

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