Unentschieden bei der Generalprobe
Der SV Darmstadt 98 und der englische Zweitligist FC Portsmouth haben sich bei der Generalprobe vor dem offiziellen Saisonstart mit einem torlosen Remis getrennt.
Gepunktet! Die Lilien packen sich nach dem 1:1 auswärts beim SC Freiburg einen weiteren Zähler auf ihr Punktekonto. Gegen den Europa-League-Teilnehmer aus dem Breisgau zeigten sich die Darmstädter couragiert, gingen zudem zwischenzeitlich mit 1:0 in Führung und hatten gerade im Laufe des zweiten Durchgangs sogar die Möglichkeiten auf den Lucky Punch. Weil dieser aber ausblieb, trennten sich beide Teams schlussendlich leistungsgerecht mit einem Remis. Wie ordnen die Protagonisten auf dem Rasen die 90 Minuten im Europa-Park Stadion ein? Wir haben alle Stimmen zum Spiel für Euch zusammengetragen.
„Ein guter Punkt für uns. Den haben wir uns erarbeitet und auch erspielt, wenn man das erste Tor sieht. Der Gegentreffer im Anschluss war natürlich sehr ärgerlich, weil wir den Ball nicht geklärt bekommen. In der zweiten Halbzeit mussten wir taktisch immer wieder auf verschiedene Situationen der Freiburger reagieren, um Stabilität zu haben. Mit der verletzungsbedingten Auswechslung von Christoph Zimmermann ist uns ein wichtiger Spieler weggebrochen. Trotzdem haben wir es auch danach weiter gut verteidigt. Wir haben es geschafft, die optische Überlegenheit der Freiburger in Schach zu halten. Zudem gab es sogar die Möglichkeit auf den Lucky Punch. Insgesamt war es ein umkämpftes Spiel mit einem gerechten Unentschieden.“
„Das Ergebnis geht schlussendlich in Ordnung. Wir kriegen allerdings mit der ersten Aktion von Darmstadt das Gegentor, was sehr unglücklich war. Doch hatten wir insgesamt eine gute Struktur. Aus unseren elf Eckbällen haben wir zu wenig Torgefahr entwickelt. Wenn wir abgeschlossen haben, treffen wir das Tor nicht und schießen knapp vorbei. In der zweiten Halbzeit war es schwierig gegen Darmstadt, die in ihren eigenen Hälfte standen und auf Fehler von uns gewartet haben. Weil sie fußballerisch gut sind und ihre Qualität haben, ging es für uns darum, eine gute Konterabsicherung zu haben. Das haben wir überwiegend geschafft. Schade, dass wir aus unserer Überlegenheit nicht die eine oder andere Torchance mehr erspielen konnten.“
„Wir haben einen Punkt mehr auf dem Konto. Es ist wichtig, dass wir unsere Punkte sammeln – auch wenn es nur einer ist. Es war heute ein hartes Stück Arbeit. Wir wussten schon vor dem Spiel, dass wir ordentlich investieren müssen, um hier etwas mitzunehmen. Freiburg ist seit Jahren eine gute Mannschaft. Daher sind wir sehr froh, dass wir hier einen Punkt mitgenommen haben. Wir waren über 90 Minuten gerade hinten hellwach, auch wenn es mal eng wurde. Insgesamt war es über die gesamte Spieldauer für Freiburg extrem schwer, sich gute Torchancen herauszuspielen. In der zweiten Halbzeit hätten wir das Spiel vielleicht sogar gewinnen können. Mit ein bisschen Glück kann Honsi seinen zweiten Treffer machen. Der Punkt fühlt sich trotzdem erstmal gut an. Das Spiel heute muss uns Selbstvertrauen geben. Darauf können wir aufbauen.“
„Mit meinem Debüt ist für mich natürlich ein Kindheitstraum in Erfüllung gegangen. Das ist ein unbeschreibliches Gefühl. Den Punkt nehmen wir heute gerne mit, auswärts bei einem Europa-League-Teilnehmer ist das sicher nicht selbstverständlich. Wir haben wenig zugelassen, hatten selbst sogar noch zwei gute Chancen in der zweiten Halbzeit, da hätten eventuell sogar drei Punkte herausspringen können. Wir hatten einen guten Plan vom Trainer, den wir sehr gut umgesetzt haben. Es freut mich natürlich, dass ich heute meinen Teil zum Punktgewinn beitragen konnte. Ich muss aber auch ein großes Kompliment an das ganze Team geben, die es mir sehr einfach gemacht haben.“