Widget
09.12.2023 / Profis

Wilde Partie endet ohne Zählbares

Im zweiten Durchgang zurückgekommen und dennoch stehen die Lilien am Ende mit leeren Händen da: Mit 2:3 (0:1) endet das Auswärtsspiel des SV 98 beim 1. FC Heidenheim.

Zweikampfszene von Tobi Kempe beim Spiel gegen Heidenheim
Foto: SV 98

Das Aufsteigerduell auf dem Heidenheimer Schlossberg begann mit guten Chancen für die Gäste aus Südhessen. Bereits nach fünf Minuten kam Aaron Seydel nach einer Flanke von Emir Karic zum Kopfball, setzte das Spielgerät am Kasten vorbei. Nur eine Minute später versuchte es Luca Pfeiffer von der Strafraumkante, brachte den Keeper damit aber kaum in Bedrängnis (6.). Dann spielte sich Oscar Vilhelmsson auf der Außenbahn durch und scheiterte mit seinem wuchtigen Abschluss an der Faustabwehr von Müller im Heidenheimer Tor (9.). Danach meldeten sich auch die Gastgeber mal vor dem Tor der Lilien an, doch zuerst verpasste Schöppner den Querpass (11.), dann faustete Marcel Schuhen einen Ball von Maloney zur Ecke (13.). 

Im weiteren Verlauf präsentierte sich die Partie ziemlich ausgeglichen mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. So versuchte es Tim Skarke nach 19 Minuten von kurz vor dem Strafraum, zielte aber zu hoch. Auf der Gegenseite versuchte es Beste ebenfalls aus der Distanz, scheiterte aber an Schuhen (20.). Fünf Minuten später segelte ein Schlenzer von Pfeiffer über den Winkel (25.). 

In den weiteren Minuten der ersten Halbzeit standen die 98er defensiv unverändert sicher, schafften es aber nur noch selten zu guten Abschlüssen zu kommen. Drei Minuten vor dem Halbzeitpfiff nutzten die Heidenheimer dann einen Standard und Schöppner brachte die Hausherren per Kopfball in Führung (42.). Ein unglücklicher Rückstand zur Pause, da die Lilien bis dahin eigentlich leichte Vorteile verzeichnen konnten.  

Nach dem Seitenwechsel hatten die Lilien früh die gute Gelegenheit auf den Ausgleich: Vilhelmsson drehte sich stark um seinen Gegenspieler, zog direkt ab und zwang den Keeper zu einer Parade (49.). Kurz darauf setzte sich Pfeiffer im Kopfballduell durch, brachte aber nicht genug Wucht hinter den Ball (51.). Dann belohnten sich die Darmstädter endlich für den Aufwand: Skarke nahm einen langen Holland-Ball stark aus der Luft und traf präzise zum Ausgleich (52.). 

Auch danach blieben die Gäste die aktivere Mannschaft und drückten auf den Führungstreffer und nach einer guten Stunde fiel dieser dann auch: Skarke brachte eine Flanke in die Mitte und Maloney lenkte den Ball ins eigene Tor (60.). 

Von den Heidenheimern kam im zweiten Abschnitt lange gar nichts und mit dem ersten Abschluss erzielten die Gastgeber den Ausgleich: Mainka köpfte nach einer Ecke zum 2:2 ein (69.). Nur Sekunden später erzielte Mainka – erneut nach einer Ecke – gar die Führung für den FCH (71.).

In der verbleibenden Spielzeit fanden die Lilien keine Mittel mehr gegen die Heidenheimer Defensive und mussten sich so knapp geschlagen geben.

Die Bilder zum Spiel

Foto: SV 98
Foto: SV 98
Foto: SV 98
Foto: SV 98
Foto: SV 98
Foto: SV 98
Foto: SV 98
Foto: SV 98
Foto: SV 98
Zweikampfszene von Tobi Kempe beim Spiel gegen Heidenheim Foto: SV 98

Ähnliche Artikel

Alle anzeigen
Paul Fernie verlängert langfristig und rückt in Geschäftsführung auf
01.05.2026

Paul Fernie verlängert langfristig und rückt in Geschäftsführung auf

Kontinuität in der sportlichen Führung: Der SV Darmstadt 98 hat den Vertrag mit Paul Fernie vorzeitig und langfristig verlängert. Im Zuge der Ausdehnung seines Kontrakts rückt der bisherige Sportdirektor in die Geschäftsführung des Vereins auf und fungiert ab sofort als Geschäftsführer Sport.

„Man hat schon Pferde kotzen sehen“
30.04.2026

„Man hat schon Pferde kotzen sehen“

Unser Cheftrainer sprach auf der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel beim Karlsruher SC (3.5./13.30 Uhr) über die mentale Frische seines Teams, die Marschroute der verbleibenden Spielen und seinen Trainerkollegen, dessen Engagement nach sechs Jahren beim KSC nach dieser Saison endet. 

Der Karlsruher SC im Gegnercheck
30.04.2026

Der Karlsruher SC im Gegnercheck

Linker Haken, "Onehundredandeightyyyyyyy" und den Staffelstab übergeben. Hört sich nicht nach Fußball an - und das stimmt auch. Oft wird der KSC mit Profifußball in Verbindung gebracht, doch bei der Masse an Titel im Gesamtverein lohnt sich auch der Blick abseits des Fußballplatzes. Titel von Baden-Württemberg bis nach Rom.

Zahlen & Fakten: Die Top Facts zum KSC-Spiel
30.04.2026

Zahlen & Fakten: Die Top Facts zum KSC-Spiel

Lilien im Wildpark! Der SV Darmstadt 98 gastiert anlässlich des 32. Zweitliga-Spieltags am kommenden Sonntag (3.5./13.30 Uhr) beim Karlsruher SC. Geht die positive Bilanz aus den letzten Aufeinandertreffen aus Sicht der Lilien weiter? Setzen Florian Kohfeldt und Isac Lidberg ihre Serie gegen den KSC fort? Und hört Fabian Schleusener endlich mal auf, gegen den SV 98 zu treffen? Wir haben alle Zahlen & Fakten zum Spiel für Euch zusammengetragen.

Ein Spiel Sperre für Pfeiffer
27.04.2026

Ein Spiel Sperre für Pfeiffer

Das DFB-Sportgericht hat Patric Pfeiffer nach dessen Platzverweis gegen die SV Elversberg für eine Partie gesperrt.

Bölle-Energie
26.04.2026

Bölle-Energie

Als sich Florian Kohfeldt in der Halbzeitpause der Mannschaftskabine näherte, da hörte der Cheftrainer der Lilien genau einen Satz: „It’s not finished“. Ausgesprochen hatte ihn Fraser Hornby und damit die Marschroute für seine Teamkollegen und sich selbst festgelegt. Was folgte, war eine besondere zweite Hälfte des SV 98 und ein Punkt gegen die SV Elversberg, der für die Aufstiegsträume in Südhessen zwar zu wenig sein dürfte, aber trotzdem für Stolz bei den Lilien sorgte.

„Sind physisch über uns hinausgewachsen“
25.04.2026

„Sind physisch über uns hinausgewachsen“

Bis zum Schluss in Unterzahl gekämpft und alles probiert. Doch am Ende müssen die Lilien im ausverkauften Merck-Stadion am Böllenfalltor mit einem 3:3 gegen die SV Elversberg leben. Wie ordnen die Darmstädter Protagonisten die leidenschaftlichen 90 Minuten am Bölle ein? Was sagen beide Cheftrainer zur Partie? Wir haben alle Stimmen für Euch zusammengefasst.

Punkt gegen Elversberg
25.04.2026

Punkt gegen Elversberg

Kein Sieger im Verfolgerduell: Mit 3:3 (2:3) endet das Heimspiel der Lilien gegen die SV Elversberg. Nach zuletzt drei Niederlagen konnte der SV 98 zumindest wieder einen Zähler einfahren und steht nun bei 51 Saisonpunkten. Für die Südhessen trafen Pfeiffer (14.) und Hornby (15., 51.).

Furukawa und Petretta starten
25.04.2026

Furukawa und Petretta starten

Heimspieltag im Merck-Stadion am Böllenfalltor. Anlässlich des Samstagabendspiels am 31. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga empfängt der SV Darmstadt 98 die SV Elversberg. Und Cheftrainer Florian Kohfeldt verändert seine Startelf gegenüber der Vorwoche auf zwei Positionen. Raoul Petretta ersetzt Fabian Nürnberger (Oberschenkelprobleme). Außerdem startet Yosuke Furukawa für Killian Corredor gegen das Team aus dem Saarland.

Matchday kompakt: Alle Infos zum Elversberg-Spiel
24.04.2026

Matchday kompakt: Alle Infos zum Elversberg-Spiel

Auf ein Neues unter Flutlicht. Am Samstagabend (25.4./20.30 Uhr) spielen die Lilien gegen die SV Elversberg. Wie fallen die Meinungen der Trainer vor dem Spiel aus? Wer pfeift, wer überträgt und kommentiert das Spiel? Und mit welchem Wetter können die Lilien-Fans im Stadion rechnen? Alle Infos für euch in „Matchday Kompakt“ zusammengetragen.

„Darmstadt 98 kann hinfallen, aber liegen bleiben ist keine Option“
24.04.2026

„Darmstadt 98 kann hinfallen, aber liegen bleiben ist keine Option“

Mit welchem Gedanken blickt Florian Kohfeldt auf das Duell am Samstagabend (25.4./20.30 Uhr) gegen die SV Elversberg? Wo sieht er die Stärken des kommenden Gegners? Und wie will seine Mannschaft nach zuletzt drei Niederlagen wieder punkten? Diese und weitere Fragen beantwortete der Lilien-Cheftrainer auf der Pressekonferenz am Freitag (24.4.) in den Katakomben des Merck-Stadions am Böllenfalltor. Wir haben die wichtigsten Kohfeldt-Aussagen aus der PK für Euch zusammengefasst.

Die SV Elversberg im Gegnercheck
23.04.2026

Die SV Elversberg im Gegnercheck

Im Fußballkosmos ist eine Fahrstuhlmannschaft ein Team, das zwischen zwei Ligen pendelt - zu gut für die eine Liga, aber nicht ganz auf dem Niveau der nächsthöheren Liga. Die Folge ist zumeist: viele Aufstiege und viele Abstiege. Doch die SV Elversberg ist gerade dabei, den Begriff neu zu definieren. Denn seit einigen Jahren fährt der Fahrstuhl die SVE nahezu ausschließlich nach oben.