Er ist aktuell das Licht des 1. FC Magdeburg im Tabellenkeller. Bereits von vielen Medien als Hoffnungsträger betitelt, sollen die Tore von Mateusz Zukowski den ostdeutschen Traditionsverein in der Liga halten. Elf Treffer und drei Vorlagen stehen dem polnischen Stürmer bereits zugute. Damit ist er an über einem Drittel aller Magdeburger Tore beteiligt. Allein in diesem Jahr kommt er auf acht Scorerpunkte, sechs davon sammelte er in den beiden Duellen mit Greuther Fürth und Schalke 04.
Dabei war bis vor kurzem überhaupt nicht abzusehen, dass der Pole solche Goalgetter-Qualitäten überhaupt besitzt. Seine Karriere startete er auf der Rechtsverteidiger-Position. Und auch bis zu seinem Wechsel nach Magdeburg war Zukowski eher auf der Außenbahn zuhause. Nur fünf Treffer in über einhundert Erstliga-Spielen in Polen ließen solch einen Durchbruch, wie er ihn aktuell in Magdeburg erlebt, nicht gerade voraussagen. Doch der FCM glaubte an den 24-Jährigen, der reichlich Erfahrungen in seinem Heimatland sammelte und sogar anderthalb Jahre bei den prestigeträchtigen Rangers aus Glasgow unter Vertrag stand.
Seit dieser Saison ist Zukowski nun ein Clubspieler. Doch aller Anfang war schwer: Aufgrund einer Fuß-Verletzung machte er erst im November sein erstes Pflichtspiel für den FCM. Ein Fakt, der es noch einmal bemerkenswerter macht, dass der polnische Juniorenspieler bereits 14 Torbeteiligungen vorweisen kann. Petrik Sander, Cheftrainer des 1. FCM, unterstrich nach dem 5:4-Sieg im Februar in Fürth (Zukowski traf dort per Hattrick) die Wichtigkeit des Mittelstürmers: „Er ist unwahrscheinlich wichtig für uns, weil er eine Wucht und Dynamik mitbringt, die uns komplett gefehlt hat.“ Zukowski selbst brachte es in wenigen Worten auf den Punkt. „Ich bin hungrig auf Tore“, so der polnischen Angreifer des 1. FC Magdeburg.