Weil gegen den 1. FC Köln vor allem in der Offensive die nötige Durchschlagskraft fehlte. Unter Beweis gestellt, dass sie Tore schießen können, haben die Lilien in dieser Saison dabei bereits. Von den fünf Mannschaften, die in der Tabelle unten drin stehen, erzielte der SV 98 mit 15 Treffern die meisten. Auch gegen den „Effzeh“ hätte kurz nach der Pause die Torhymne erklingen können. Doch verpasste Mathias Honsak um Zentimeter, ein Abschluss von Tim Skarke zischte knapp am Kölner Kasten vorbei. Später im Spielverlauf wurde dann ein zunächst gepfiffener Handelfmeter vom VAR wieder einkassiert. “Unser Vortrag von hinten nach vorne muss besser werden, um ins Positionsspiel und die Räume zu kommen, die für Torgefahr sorgen”, forderte Torsten Lieberknecht von seinem Team. Denn defensiv standen die Lilien auch gegen Köln abermals stabil und ließen kaum Torchancen des Gegners zu – bis auf diese eine spielentschiedene Standardsituation nach 60 Zeigerumdrehungen. Klarer: “Wir kassieren durch einen billigen Standard das Gegentor, das wir so auf keinen Fall kriegen dürfen.”
Es sind genau diese Dinge, die besser werden müssen. Das Kreieren von Torchancen, die Abschlusseffizienz sowie das konsequente Verteidigen in jeder Situation über 90 Minuten. “Heute war es zu wenig”, fasste Klarer nach dem Köln-Spiel zusammen, blickte aber bereits voraus auf die kommende Woche: “Wir werden weiter hart arbeiten. Jetzt müssen wir schauen, wie wir als Team besser agieren können und was jeder Einzelne besser machen kann.” Denn am kommenden Samstag (9.12./15.30 Uhr) wartet bereits das nächste Aufeinandertreffen mit einem direkten Konkurrenten. Aufsteigerduell beim 1. FC Heidenheim. Dort wollen die Lilien wieder ein anderes Gesicht zeigen. Als Einheit mit den Fans.