Foto: SV 98 15.02.2025 / Profis
Auch gegen Braunschweig nichts Zählbares
Der SV 98 zieht auch in Braunschweig den Kürzeren: 0:1 (0:0) heißt es im Duell mit Eintracht Braunschweig. Die Personalsituation der Südhessen verschärft sich durch eine Gelb-Rote Karte gegen Jean-Paul Boetius.
In der ersten Viertelstunde hatten die Gastgeber aus Braunschweig zunächst mehr Spielanteile, gefährlich wurde es dabei aber nur einmal nach einem Freistoß von Baas, den Marcel Schuhen abwehren konnte (6.). Die Lilien hatten zwar weniger Ballbesitz, sorgten mit ihren Offensivaktionen jedoch immer wieder für Gefahr, Isac Lidberg (2.) und Killian Corredor (15.) scheiterten allerdings jeweils an Hoffmann im Tor der Eintracht.
Auch im weiteren Verlauf hatten die Gastgeber mehr vom Spiel, kamen hin und wieder auch zu Abschlüssen, richtig gefährlich wurden diese jedoch nicht. Die bis dato beste Chance der Partie ging auf das Konto der Darmstädter: Nach einer feinen Kombination kam Merveille Papela am langen Pfosten zum Abschluss, sein Schuss wurde aber abgefälscht und landete nur am Aluminium (33.). Im direkten Gegenzug versuchte es Philippe aus spitzem Winkel, doch Schuhen parierte diesen Versuch (34.).
Nach einer Minute Nachspielzeit ging es ohne Tore in die Kabinen.
Im zweiten Abschnitt bekamen die Südhessen die Gastgeber besser unter Kontrolle und ließen kaum noch Offensivaktionen der Braunschweiger zu. Die Lilien kamen jetzt auch vermehrt zu eigenen Aktionen in der gegnerischen Hälfte, erspielten sich damit aber kaum zwingende Chancen.
Mitten in die beste Phase der Lilien trafen aber die Braunschweiger: Tempelmann traf von der Strafraumkante (60.). Zwei Minuten später der nächste Rückschlag für den SVD: Jean-Paul Boëtius sah die Ampelkarte und die Gäste mussten die letzte halbe Stunde in Unterzahl bestreiten.
Trotz aller Widrigkeiten gaben sich die Südhessen in der Schlussphase nicht auf und versuchten alles, um den Ausgleich zu erzwingen. In der 89. Minute wäre der Treffer dann beinahe noch gelungen: Corredor zog ab, der abgefälschte Ball flog an den Querbalken. Auch danach flogen noch einige Bälle in den Braunschweiger Strafraum, doch das Tor wollte nicht fallen und so mussten sich die Lilien knapp geschlagen geben.