… zum Personal:
Wir haben nach der Englischen Woche einige Fragezeichen. Ein Einsatz von Fabian Schnellhardt steht aufgrund eines grippalen Infekts auf der Kippe. Fabian Holland und Jannik Müller haben diese Woche individuell gearbeitet, genauso wie Frank Ronstadt heute. Nicht dabei sein wird Braydon Manu. Er hat eine diffuse, muskuläre Geschichte und befindet sich aktuell im Rehatraining. Wir hoffen aber, dass wir ihn schnell wieder zurückbekommen. Weiterhin ausfallen werden Matthias Bader, Patric Pfeiffer, Aaron Seydel und Klaus Gjasula. Klaus ist zwar wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen, ist aber noch keine Option.
… zum kommenden Gegner:
Hansa Rostock ist ein unangenehmer Gegner mit vielen Facetten in ihrem Spiel. Sie haben einen guten Mix im Kader aus großen und kleinen, robusten und schnellen Spielern. Zudem variieren sie mit zwei verschiedenen Grundordnungen bestehend aus einer Dreier- oder Viererkette. Sie haben letzte Woche gegen Bielefeld gewonnen und zuvor unglücklich gegen den HSV verloren. Der Respekt vor Hansa ist dementsprechend groß. Wir treffen auf eine Mannschaft, die auch nächstes Jahr in der 2. Liga spielen wird, weil sie zu gut ist, um abzusteigen.
… über das nächste Duell:
Samstagabend, das Flutlicht ist an. Da hat man Spaß dran. Ich freue mich auf das Abendspiel. Das Ostseestadion ist Fußball pur. Alle Rostocker haben in den letzten Jahren lange und viel dafür getan, um in die 2. Bundesliga zu kommen und dort zu bleiben. Dementsprechend freuen sich auch die Fans auf jeden Zweitliga-Gegner. Wir hoffen, dass wir mehr Glück haben als es in unserem letzten Auswärtsspiel dort der Fall war.
… was es braucht, um erfolgreich zu sein:
Was müssen wir weiterhin sehr gut machen, um erfolgreich zu sein? Wir sind bei vielen Dingen auf einem guten Weg. Unsere Defensivleistung muss top und hochkonzentriert bleiben. Dann sind wir schwer zu schlagen. Zudem müssen wir die Vielzahl an Torschüssen beibehalten und weiter mit Wucht auftreten. Auch müssen wir jeden Gegner gut analysieren und respektieren. Die Basics sind total wichtig. Die müssen wir von Beginn an zeigen. Wir müssen physische Präsenz zeigen. Neben Laufbereitschaft brauchen wir auch die Bereitschaft, sich in alles reinzuwerfen, um Siege einzufahren.
… über entscheidende Faktoren im Lilien-Spiel:
Die Abwehrarbeit ein Gesamtprodukt der ganzen Mannschaft. Je besser die Offensiven arbeiten, desto besser haben es die Jungs dahinter. Andersrum ist es genauso: Je besser die Defensiven den Ball nach vorne tragen, desto mehr Abschlüsse haben wir. Alle wissen, was wir defensiv und offensiv brauchen. Bemerkenswert war hierbei das 1:1 gegen Eintracht Braunschweig, was ein Produkt von vier eingewechselten Spieler war. Das zeigt, dass alle Jungs gut zuhören und stets parat sind. Trotz der personellen Fluktuation gerade im Defensivbereich haben alle Spieler über verschiedene Spielformen im Training gelernt, miteinander zu agieren. Und falls mal ein Ball durchkommt, haben wir immer noch einen Torhüter, der den einen oder anderen Fehler mit super Paraden ausbügeln kann.