Foto: SV 98 11.05.2025 / Profis
Bittere Auswärtsniederlage
Ordentlicher Auswärtsauftritt, doch am Ende stehen keine Punkte zu Buche: Mit 1:2 (1:2) endet die Partie der Lilien beim 1. FC Kaiserslautern. Gleich mehrere strittige Schiedsrichter-Entscheidungen begünstigten die Niederlage.
Im Auswärtsspiel beim 1.FC Kaiserslautern gingen die Lilien bereits nach drei Minuten in Führung: Nach einem ungenauen Pass im Spielaufbau war Fraser Hornby hellwach, eroberte den Ball und spielte weiter zu Kilian Corredor. Den Schuss des Franzosen ließ Krahl im Tor der Gastgeber nur prallen und Luca Marseiler drückte den Abpraller in die Maschen. Wenige Minuten später die nächste Gelegenheit für den SVD, doch der Kopfball von Isac Lidberg flog über den Kasten (6.). Eine Minute später der erste Abschluss für die Pfälzer: Yokota zog von der Strafraumkante ab, der Schuss wurde aber geblockt (7.).
In der zehnten Minute traf Marseiler bei einer Abwehraktion im Strafraum der Lilien laut Meinung der Unparteiischen seinen Gegenspieler, nach vier Minuten entschied der Schiedsrichter zusammen mit dem VAR auf Elfmeter für den FCK. Eine mehr als fragwürdige Entscheidung. Ritter jedenfalls verwandelte sicher zum 1:1 (15.). Wenig später die große Chance auf die erneute Führung für den SVD: Wieder spielten die Gastgeber einen Ball unsauber raus, Hornby schloss sofort ab, scheiterte aber an einer Fußabwehr von Krahl (18.).
Anschließend trafen erneut die Lilien: Nach einer Ecke brachte Clemens Riedel den Ball in die Mitte und Lidberg drückte das Spielgerät über die Linie. Das Tor zählte aber nicht, da Hornby, der sich zum Ball orientierte, angeblich im Abseits gestanden haben soll (32.).
In der Nachspielzeit der ersten Hälfte gingen die Gastgeber doch noch in Führung: Ache traf zum 2:1 (45.+7). Ein Treffer zum Unmut der Lilien, da Schiedsrichter Braun im Vorfeld Hornby blockte und so damit erst dafür sorgte, dass der FCK den langen Ball von Marcel Schuhen abfangen konnte.
Nach dem Seitenwechsel sorgte erneut eine Lilien-Ecke für Gefahr: Riedel köpfte aus spitzem Winkel und Krahl lenkte den Ball gerade noch um den Pfosten (49.). Insgesamt die Darmstädter jetzt mit mehr Offensivaktionen, jedoch meist ohne zwingende Abschlüsse.
Die Partie zeigte sich jetzt aber insgesamt weniger unterhaltsam als noch im ersten Abschnitt. Nach 68 Minuten kam Lidberg aus guter Position zum Abschluss, scheiterte aber am Keeper – ein Treffer hätte aber aufgrund einer Abseitsstellung nicht gezählt. Die Gastgeber versuchten jetzt die Führung über die Zeit zu bringen und kamen selbst kaum noch zu Offensivaktionen.
Die Mühen der Lilien sollten aber nicht mehr belohnt werden und die Gastgeber sicherten sich einen schmeichelhaften Sieg.