Torsten Lieberknecht:
„Glückwunsch an Heidenheim. Es waren zwei unterschiedliche Halbzeiten. Wir sind mit dem Schuss von Tietz gut in die Partie gekommen, haben danach aber im Ballbesitz zu wenig Anspielstationen gehabt. Nach der Pause wurde es besser, da haben wir uns öfter in Richtung Sechzehner gespielt, dort allerdings viele falsche Entscheidungen getroffen. Und dann bekommst du das 0:1 nach einem Fehler im Abwehrverbund, der durch Beste ausgenutzt wurde. Wir haben jetzt ein Spiel verloren, aber weiter geht’s. Wir haben nach Regensburg und nach Frankfurt eine gute Reaktion gezeigt, das wird meine Mannschaft sicherlich wieder machen.“
Frank Schmidt:
„Die ersten zehn Minuten gingen an Darmstadt, da waren wir ein wenig nervös. Danach waren wir besser im Spiel und hatten die große Chance durch Mainka. Es war ein ausgeglichenes Spiel, viele Zweikämpfe, die Passquote bei beiden Teams war sicherlich schlechter als sonst. Wir sind gut aus der Kabine gekommen, hatten durch Schöppner die dicke Chance. Danach ist das Spiel wieder etwas verflacht, Darmstadt hat gut verteidigt, wir allerdings auch herausragend. Wir haben immer weiter gemacht und dann das späte Tor noch gemacht. Wenn man am Ende alles zusammenbringt, haben wir verdient gewonnen.“
Fabian Holland:
„Kurz nach dem Spiel ist die Enttäuschung natürlich groß, obwohl man in Heidenheim auch einmal verlieren kann. Durch den späten Gegentreffer ist es sicherlich besonders bitter. Uns hat ein wenig die Durchschlagskraft gefehlt, wir wussten, dass es hier schwer wird, haben es uns aber ein wenig anders vorgestellt heute. Speziell in der ersten Halbzeit gab es nur Zweikämpfe, quasi keine Torchancen. Nach der Pause waren wir etwas besser drin, ohne richtig zwingend zu werden. Heidenheim hat mit vielen langen Bällen gearbeitet, viele Wege gemacht, die wehtun, da hätten wir schlussendlich gerne den einen Punkt mitgenommen. Leider haben wir dann spät noch den einen Treffer kassiert. Das Spiel wird uns aber überhaupt nicht umhauen, wir werden nächste Woche wieder da sein.“
Marcel Schuhen:
„Die Enttäuschung ist natürlich da, das Gefühl nicht wirklich gut. Aber wir haben auch heute alles rausgehauen, die Einstellung hat gepasst. Das sind die Dinge, wo wir uns nie einen Vorwurf machen wollen. Jetzt geht es darum, die richtige Reaktion zu zeigen. Es war heute ein schwieriges Spiel auf einem schwierigen Untergrund. Es war ein gefühltes Unentschieden-Spiel, in dem die Mannschaft gewinnt, die das erste Tor macht. Das ist dann Heidenheim gewesen. Diese Situation hat das Spiel entschieden. Uns hat es heute an Durchschlagskraft gefehlt, deshalb wollten wir auf jeden Fall die Null halten. Das hat leider nicht funktioniert. Heidenheim hat es gut gemacht, das muss man dann auch anerkennen.“