Griechische Stürmer hinterlassen in der 2. Bundesliga immer mehr Eindruck. Während Christos Tzolis in der vergangenen Saison mit 22 Toren fast den Aufstieg für Fortuna Düsseldorf klarmachte, sorgt nun Stefanos Tzimas beim 1. FC Nürnberg für Furore.
Der erst 19-jährige Angreifer, der vergangenen Sommer auf Leihbasis von PAOK Saloniki nach Franken wechselte, hat sich schnell als absoluter Shootingstar entpuppt. Mit zehn Toren in 16 Spielen zählt er zu den gefährlichsten Stürmern der Liga. Ein Grund? Er fühlt sich pudelwohl in Nürnberg. Das Leben dort empfinde er als deutlich ruhiger als in seiner Heimat Thessaloniki. Unterstützung bei der Eingewöhnung bekam er von Trainer Miroslav Klose und Sportdirektor Olaf Rebbe – zwei entscheidende Figuren für seinen Wechsel.
Der Kontakt kam allerdings eher überraschend, wie Tzimas dem kicker erzählte. „Ich war im Urlaub mit Freunden, als Miroslav Klose mich anrief. Ich war beeindruckt, dass DER Miroslav Klose mich haben will“, erinnert sich der Torjäger und ist überzeugt von seinem Schritt nach Nürnberg: „Es war die beste Entscheidung, die ich treffen konnte.“