Horst Steffen ist ein erfahrener Fußballlehrer, der schon so einige Höhen und Tiefen in seiner Trainerlaufbahn durchlebt hat. Bevor er bei der SV Elversberg im Oktober 2018 seinen Dienst antrat, liefen seine vorangegangenen Jobs nicht gerade nach Plan. Sowohl bei Preußen Münster als auch beim Chemnitzer FC war er mangels Erfolg nach 28 bzw. 23 Partien von seinen Aufgaben entbunden worden. An der Seitenlinie der SVE aber, da läuft es für Steffen. Seit 223 Pflichtspielen sitzt der 55-Jährige dort im Sattel. „In meiner ersten Saison in Elversberg in der Regionalliga gab es zu Beginn einige Niederlagen, die nicht so toll waren“, erinnerte sich Steffen einst in einem kicker-Interview: „Ab der Winterpause hatte ich aber das Gefühl, dass es passt.“
Und es passt. Mit der SV Elversberg stieg Steffen erst 2022 in die 3. Liga und im Sommer 2023 als Drittligameister in die 2. Bundesliga auf. Damit aber nicht genug. Der Zweitliga-Neuling schaffte unter der Regie seines Cheftrainers den sofortigen Klassenerhalt. Vater des Erfolgs? Horst Steffen. Der gebürtige Nordrhein-Westfale ist der Sohn von Bernhard Steffen, der einst erfolgreich für Fortuna Düsseldorf stürmte. Als defensiver Mittelfeldspieler absolvierte Horst Steffen über 200 Bundesliga-Spiele für Uerdingen, Duisburg und Mönchengladbach. 2003 beendete er seine aktive Laufbahn, um auf die Trainerbank zu wechseln. So arbeitete Steffen fortan beim MSV Duisburg II sowie in der Jugend der Zebras und im Nachwuchs von Borussia Mönchengladbach. Cheftrainer war er vor seinen Stationen in Chemnitz und Münster zudem bei den Stuttgarter Kickers.