„Es war noch früh im Spiel, ich wollte alle noch einmal aufwecken, damit sie wissen: ‚Wir kriegen das hin, wir haben das schon oft bewiesen‘. Und dann ist es wieder passiert“, so Tietz, angesprochen auf seine besondere Form der Motivation.
Nun gibt es bekanntermaßen eine schier unendliche Anzahl an Uhrmodellen, völlig unterschiedlich in Form, Farbe oder auch dem Drehmoment. Besitzt eine Uhr eine Ausführung mit hohem Drehmoment, sorgt das für einen größeren Antrieb und sie eignet sich so für die größeren und schweren Zeiger. Ergo gilt: Großer Antrieb = bestens geeignet für eine große Herausforderung. Eine Regel, die sich am Freitag einmal mehr auf die Lilien übertragen ließ. Die zugegeben digitale Uhr auf der Anzeigetafel im Merck-Stadion wies 11 Minuten aus, als Tietz den Aufschlag für das Drehmoment seiner Mannschaft servierte. Und wenig später großen Anteil am Ausgleichstreffer besaß. „Marvin hat einen super Pass auf mich gespielt und ich habe den Ball auf Braydon weitergeleitet. Dieses 1:1 war der endgültige Dosenöffner und hat auch unser Publikum komplett in das Spiel geholt“, erklärte Tietz mit Blick auf den Torerfolg in der 26. Spielminute, mit dem die Südhessen wie schon so häufig die richtige Antwort auf einen Gegentreffer parat hatten.