Foto: SV 98 26.09.2025 / Profis
Dritter Sieg in Folge!
Der Lauf der Lilien hält an! Am Freitagabend setzte sich der SV 98 überzeugend gegen Dynamo Dresden mit 2:0 (1:0) durch. Lidberg stellte im ersten Durchgang die Weichen auf Sieg (37.), Hornby erhöhte kurz nach der Pause (48.). Nach sieben Begegnungen haben die Südhessen bereits 16 Punkte gesammelt und behaupten somit ihre Spitzenposition.
Das Heimspiel gegen Dynamo Dresden brauchte etwas Anlaufzeit. In beiden Strafräumen spielte sich zunächst nicht viel ab, beide Mannschaften arbeiteten gut gegen den Ball. Die Lilien zeigten sich zwar sehr ballsicher, ihnen fehlte in ihren Aktionen aber noch die letzte Genauigkeit.
Die erste gute Gelegenheit gehörte den Hausherren: Startelf-Debütant Leon Klassen schickte Fraser Hornby mit einem langen Ball auf die Reise, doch dessen Direktabnahme segelte über das Tor (22.). Danach übernahmen die Darmstädter zunehmend die Kontrolle über die Partie und näherten sich immer wieder dem Kasten der Gäste, ohne jedoch echte Gefahr zu entwickeln. Bis zur 37. Minute: Da war es erneut Isac Lidberg, der zur Stelle war. Marco Richter eroberte den Ball, spielte ihn perfekt in den Lauf des Schweden, der im Strafraum trotz Bedrängnis eiskalt blieb und das 1:0 für den SVD erzielte.
In der Nachspielzeit bot sich den Lilien noch einmal die große Chance auf das 2:0: Nach einer Hereingabe wurde Hornby jedoch im letzten Moment geblockt. So ging es mit der knappen Führung für Darmstadt in die Halbzeitpause.
Kurz nach dem Seitenwechsel war es erneut Hornby, der zum Abschluss kam, doch sein Kopfball nach einer Bogenlampe flog über den Kasten (47.). Eine Minute später belohnte sich der Schotte dann endlich mit seinem ersten Saisontor: Nach einem Steckpass von Killian Corredor blieb der Stürmer ganz cool und traf zum 2:0 (48.).
Nach dem zweiten Treffer bestimmten die Lilien eindeutig das Geschehen und schnupperten in der 57. Minute am nächsten Tor: Nach einem Doppelpass mit Isac Lidberg zog Fraser Hornby ab, Dresdens Schlussmann lenkte den Ball aber um den Pfosten. Drei Minuten später konterten Lidberg und Hornby, diesmal schloss der Schwede ab, scheiterte aber ebenfalls an Schreiber (60.).
Auch in der restlichen Spielzeit behielten die Hausherren die Kontrolle, ließen kaum etwas zu und blieben selbst stets gefährlich, auch wenn die ganz großen Chancen ausblieben. Am Ende sicherten sich die 98er einen letztlich ungefährdeten Heimsieg.