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12.05.2024 / Profis

„Ein absolutes Desaster“

Desolat. So lässt sich der Heimauftritt des SV Darmstadt 98 beim 0:6 gegen die TSG Hoffenheim mit einem Wort zusammenfassen. In dieser Meldung findet Ihr alle Stimmen zum Spiel.

Foto: eibner Pressefotos
Torsten Lieberknecht:

„Glückwunsch an die TSG zu diesem mehr als verdienten Sieg. Mit Spielbeginn waren wir nicht bereit, dieses Spiel inhaltlich anzunehmen. Die Dinge, die wir vorher besprochen haben, waren schon mit dem ersten Gegentor in Vergessenheit geraten. Es war insgesamt ein blamables Auftreten, wir haben versagt. Das heute ist unentschuldbar.“

Pellegrino Matarazzo:

„Ich bin sehr zufrieden, klar. Die Jungs haben ein gutes Spiel gemacht. Das 6:0 ist eine Aussage. Wir hatten große Effizienz heute. Jeder war bereit, zu verteidigen. Zudem hatten wir Spielfreude und Zielstrebigkeit. Ich freue mich über diese Mannschaftsleistung. Damit haben wir nun nächste Woche ein Finale vor heimischer Kulisse gegen den FC Bayern München vor der Brust.“

Christoph Klarer:

„Es war heute in so vielen Bereichen zu wenig – ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Wir hatten mit den gleichen Start wie vergangene Woche, was wir natürlich unbedingt vermeiden wollten. Wir kriegen zwei frühe Gegentore, die viel zu einfach gefallen sind.  Wir haben keinen Druck auf die Hoffenheimer bekommen, auch die Kommunikation war schlecht und unsere Kette stand zu hoch, wodurch wir die Lücken nicht schließen konnten. Das Muster hat sich dann wiederholt. Wir waren dann natürlich verunsichert, Hoffenheim kam dagegen ins Rollen. Und dann sind wir komplett auseinandergebrochen. Jetzt nach unserem letzten Heimspiel mit 0:6 da. Das ist ein absolutes Desaster. Insgesamt ist es nicht einfach, wenn du schon offiziell abgestiegen bist und nach der Saison 15 Spieler gehen. Auch mental setzt es einem zu, wenn man mit nur 17 Punkten dasteht. Die Kritik, die nach dieser Saison und vor allem nach so einem Tag wie heute auf uns einprasselt, müssen wir annehmen. Eine Woche haben wir noch, danach müssen wir unbedingt einen Cut setzen.“

Paul Fernie:

„Unsere Leistung in der ersten Halbzeit ist nicht akzeptabel. Das war sehr undiszipliniert, niemand auf dem Platz hat seinen Job gemacht. Wir hatten einen Ballverlust nach dem anderen. Es hat weh getan, das Spiel heute anzuschauen. Jeder Profisportler muss bereit sein, seine Leistung abzurufen – egal, ob der Vertrag ausläuft oder man einen langfristigen Vertrag hat. Das sind die Basics, von denen man in der ersten Halbzeit nichts gesehen hat. Die Fans mussten viel durchmachen in dieser Saison. Sie sind mit uns durch Dick und Dünn gegangen. Ich hätte mir gewünscht, dass wir ihnen heute etwas zurückgeben.“

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