… über das Pokalspiel gegen Eintracht Frankfurt:
Wir haben nach dem Pokalspiel in Frankfurt den Finger in die Wunde gelegt. Wir waren sehr enttäuscht. Denn wir waren nah dran, die Eintracht zu schlagen. Doch haben wir eigene Fehler gemacht, die wir in der Form so eigentlich nicht von uns kannten. Daher haben wir das Spiel komplett unnötig verloren. Natürlich haben wir auch viel Lob bekommen für unseren Auftritt, was mit Sicherheit auch berechtigt war. Doch ist es meine Pflicht als Trainer, die Fehler klar aufzuzeigen. Das haben wir getan und die Partie mit den Jungs gemeinsam abgearbeitet.
… zum Personal:
Patric Pfeiffer, Aaron Seydel, Klaus Gjasula und Matthias Bader fehlen weiterhin. Klaus macht Fortschritte und trainiert individuell. Matze fängt mit ersten leichten Bewegungen an. Wie lange er ausfallen wird, ist noch unklar. Ansonsten haben wir noch einige Nachwirkungen aus dem Frankfurt-Spiel. Wir gehen aber davon aus, dass wir alle spielfähig für Sonntag bekommen. Doch gibt es einige Fragezeichen. So hat Fabian Holland verschiedene Prellungen erlitten und Adduktorenprobleme. Frank Ronstadt hat aus Gründen der Regeneration bislang nur individuell trainiert.
… über den kommenden Gegner:
Eintracht Braunschweig ist deutlich stabiler als in der Hinrunde. Sie haben auf dem Transfermarkt im Winter nachjustiert. Schon beim HSV waren sie sehr nah dran, gegen Heidenheim haben sie dann mehr als verdient gewonnen. Das sagt schon alles über die Stärken der Eintracht. Es kommt also ein Gegner, der die Qualität hat, alle Spiele in dieser Liga ausgeglichen zu gestalten. Braunschweig hat einen Top-Torhüter, der den Verein mit seinen Paraden am Leben hält. Eine ihrer Stärke ist zudem das Umschaltspiel über Fabio Kaufmann, der sich wahnsinnig entwickelt hat und enorm wichtig für die Braunschweiger ist.
… zur gemeinsamen Herangehensweise von Mannschaft und Lilien-Fans:
Nach unserem Pokalsieg gegen Gladbach war es den Spieltag darauf gegen Kiel sehr ruhig im Stadion, weil die Fans sich nach so einem Abend doch erstmal durchpusten mussten. Aber jetzt wollen wir – Fans und Mannschaft – eben nicht durchatmen. Ich erwarte, dass unsere Fans und die Jungs den Dienstag wegstreichen und wir uns alle zusammen auf Braunschweig fokussieren. Ich appelliere an unsere Fans, für die Stimmung am Sonntag die Handschuhe auszuziehen und noch lauter zu klatschen. Die Jungs haben es trotz der Niederlage verdient, die massive Unterstützung der Fans zu spüren. Von meiner Mannschaft erwarte ich, dass sie giftig und mit Wut im Bauch sofort parat ist. Sie soll von Beginn an zeigen, das Spiel gegen Braunschweig gewinnen zu wollen.