Auf uns wartet ein großer Club – mit großer Tradition und einer leidenschaftlichen Fanbase. Es ist immer schön, in Nürnberg zu spielen, weil man sofort spürt, wie tief der Club in der Stadt verwurzelt ist und was er den Menschen dort bedeutet.
Miroslav Klose verfolgt mit seiner Mannschaft einen spielerischen Ansatz, der sich bereits in der vergangenen Saison abgezeichnet hat. Sie agieren meist nicht positionsstarr, sondern schaffen durch den Ballbesitz gezielte Abhängigkeiten zueinander. Das Spiel ist geprägt von vielen Doppelpässen, Positionswechseln und Rotationen – eingebettet in eine Struktur mit klaren Ankerpunkten.
Vorne spielt mit Stepanov ein sehr wuchtiger Stürmer, der als Zielspieler dient. Biron kenne ich noch aus der belgischen Liga – ein dribbelstarker Spieler mit viel Tempo. In der Defensive bringt Robin Knoche als erfahrener Innenverteidiger Stabilität, und auf der Zehnerposition agiert mit Justvan einer der kreativsten Spieler der Liga.
Nürnberg hat ein starkes Gerüst mit absolut gehobenem Zweitliganiveau, um das sich viele talentierte, junge Spieler gruppieren. Sie spielen selbstbewusst und mit klaren spielerischen Elementen nach vorne. Gegen den Ball scheuen sie sich aber auch nicht, im tieferen Block zu verteidigen.