Die Hoffenheimer starteten etwas druckvoller in die Partie und hatten in den Anfangsminuten zwei kleinere Halbchancen. Die erste richtige Möglichkeit verzeichnete dann Kramaric, der eine Flanke am Tor vorbeiköpfte (8.). Kurz darauf trat der Kroate dann zum Elfmeter an, nachdem Bebou von Gjasula im Strafraum gefoult worden war, und traf zum 1:0 für die TSG (14.). Knapp zehn Minuten später folgte die passende Antwort der Lilien. Nach einem klasse Spielzug der Gäste wurde Franjic im Strafraum bedient, sein Querpass fand Pfeiffer, dessen Abschluss den Ausgleich besorgte. 1:1 nach 23 Minuten und der langersehnte Bundesliga-Treffer für Pfeiffer nach seiner Rückkehr.
Nun nahm das Spiel endgültig an Fahrt auf: Im Gegenzug setzte sich Kaderabek an der Grundlinie durch, Prömels verfehlte sein Ziel ganz knapp (24.). Auf der Gegenseite probierte es drei Minuten später Skarke aus 18 Metern, doch der abgefälschte Schuss rauschte knapp am Tor vorbei. Und dann stand erneut Bebou im Mittelpunkt, als zum zweiten Mal an diesem Abend per langem Ball in Szene gesetzt wurde. Der Offensivspieler umkurvte Keeper Schuhen und schob zum 2:1 ein (28.).In der Folge beruhigte sich das bis dato rasante Spiel etwas, die Lilien blieben aber um den abermaligen Ausgleich bemüht. Mehr passierte im ersten Durchgang nicht, mehr abgegebene Torschüsse und Ballbesitz zeugen jedoch vom insgesamt guten Auftritt des SV 98.
Das erste Ausrufezeichen in der zweiten Halbzeit setzte Kramaric, sein Schlenzer landete auf dem Tornetz (51.). Im Anschluss setzten sich die Lilien in der gegnerischen Hälfte fest, ohne die Feldüberlegenheit jedoch in Torchancen umzumünzen. Bis zur 57. Minute: Pfeiffer verwertete Isherwoods Pass stark und legte quer auf Skarke, dessen trockener Flachschuss in die Maschen sauste: 2:2 (57.). Anschließend neutralisierten sich beide Seite, ehe Bebou erneut zuschlug. Der Togolese wackelte Isherwood aus traf mit einem platzierten Schuss zum 3:2 (66.). Die Südjessen waren im Anschluss bemüht, Lücken im Hoffenheimer Abwehrverbund zu finden, taten sich jedoch schwer. Fast hätte die TSG nach 80 Minuten den vermeintlichen Deckel draufgemacht, aber Brooks zielte aus kürzester Distanz über den Kasten. Ebenfalls knapp über das Tor segelte Ronstadts Distanzschuss (83.). Zwei Minuten später stand es 3:3, Darmstadt kam ein drittes Mal zurück! Pfeiffer bediente Skarke, der per Direktabnahme in die kurze Ecke knallte (85.).