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13.01.2024 / Profis

„Haben Engagement gezeigt, stehen aber ohne Punkte da“

Keine Punkte zum Jahresauftakt. Die Lilien unterliegen im Samstagabendspiel der 1. Fußball-Bundesliga gegen das Team von Borussia Dortmund mit 0:3. Zwar zeigte der SV Darmstadt 98 im ausverkauften Merck-Stadion über weite Strecken der Partie eine ordentliche und couragierte Leistung, doch präsentierte sich der Champions-League-Teilnehmer aus Dortmund enorm effektiv vorm Tor. Was sagen die beiden Cheftrainer zum Spiel? Wie ordnen die Darmstädter Protagonisten die Partie ein? Wir haben alle Stimmen zum Spiel für Euch zusammengefasst.

Torsten Lieberknecht:

„Glückwunsch an den BVB zum Sieg. Wir sind gut ins Spiel gekommen, haben die Räume gut verteidigt und geraten dann mit der ersten Aktion des Gegners in Rückstand. Auch danach haben wir eine gute Haltung gezeigt und hatten durch Tim Skarke eine gute Möglichkeit vor der Pause. Auch nach der Pause sind wir gut reingekommen, hatten durch Luca Pfeiffer die große Möglichkeit zum Ausgleich und dann haben Dortmunds Joker das Spiel entschieden. Auch, weil wir kräftemäßig ein wenig Tribut zollen mussten. Ich werde der Mannschaft heute keinen Vorwurf machen, weil sie mit so viel Herz gespielt haben. Obwohl wir natürlich wissen, dass wir Punkte brauchen.“

Edin Terzic:

„Es ist ein extrem wichtiger Sieg für uns. Wir waren nicht zufrieden mit den ersten 15, 20 Minuten. Danach sind wir aber durch einen Konter in Führung gegangen. Insgesamt war der Schlüssel heute, dass wir sehr wenig zugelassen haben. Unsere eigenen Tore haben wir sehr gut herausgespielt. Es war ein erster guter Schritt.“

Fabian Holland:

„Es wäre auf jeden Fall mehr drin gewesen. Speziell in der ersten Halbzeit waren wir gut im Spiel, hatten Dortmund sogar phasenweise im Griff, kassieren aber trotzdem wieder ein bitteres Gegentor. Aber auch nach der Pause hatte ich das Gefühl, dass wir etwas mitnehmen können. In einigen Szenen hat nicht viel gefehlt, wir hatten viele gute Ansätze, aber es fehlt auch ein wenig die Durchschlagskraft im letzten Drittel. Sicherlich hat Dortmund eine unfassbare Qualität, aber diese konnten wir über lange Strecken einschränken. Gegen Spielende sind wir natürlich noch mehr ins Risiko gegangen, diese Räume haben sie dann ausgenutzt. Die Niederlage tut weh, insgesamt hat man in der kompletten Hinrunde gesehen, dass oftmals mehr für uns drin gewesen wäre. Diese Spiele müssen wir in der Rückrunde dann auch mal gewinnen.“

Christoph Klarer:

„Zum Ende haben wir aufgemacht und es ist klar, dass Dortmund Spieler mit viel Qualität im Umschalten und Konterspiel hat. Wir mussten heute mutig sein, das waren wir auch von Beginn an, trotzdem ist das 0:1 nach einem eigenen Standard natürlich bitter. Wir haben Engagement und Wille gezeigt, aber im Endeffekt stehen wir erneut ohne Punkte da. Beim Stand von 0:1 haben wir noch die dicke Chance zum Ausgleich, dann wäre es sicherlich noch einmal eklig für den BVB geworden. So ist es ein bitteres Ergebnis, aber wir werden selbstredend weitermachen. Zumal wir alle wissen, was am nächsten Wochenende für ein Spiel ansteht.“

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