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04.05.2024 / Profis

„Haben nicht konsequent verteidigt“

Ohne Zählbares zurück nach Darmstadt. Die Lilien unterliegen am 32. Bundesliga-Spieltag mit 0:3 beim VfL Wolfsburg – ein früher Doppelschlag sowie ein Tor in der Nachspielzeit besiegelten die Niederlage in Niedersachsen. Dementsprechend enttäuscht über den Spielausgang zeigten sich die Darmstädter Protagonisten nach dem Abpfiff an den Mikrofonen. Wir haben alle Stimmen zum Duell in der Volkswagen-Arena für Euch zusammengetragen.

Foto: Stefan Holtzem
Torsten Lieberknecht:

„Glückwunsch an den VfL Wolfsburg zum verdienten Sieg. Wir hatten in den ersten Minuten die Möglichkeit, durch Tim Skarke in Führung zu gehen. Doch in der Phase danach haben wir Fehler gemacht, die auf diesem Niveau bestraft werden. So geraten wir mit 0:2 in Rückstand. In unserer Situation ist das mental natürlich sehr schwierig, so früh mit zwei Toren hinten zu liegen. Wir haben es aber geschafft, mit kleinen Veränderungen dann die Flügel besser zuzubekommen und besser in die Partie zu finden. Der Anschlusstreffer lag zwar in der Luft, doch schlussendlich hat der VfL die Partie souverän über die Runden gebracht und verdient gewonnen.“

Ralph Hasenhüttl:

„Wir haben es zu Beginn sehr seriös gelöst und die Situationen sehr gut ausgespielt. Nach dem 2:0 hat der Gegner ein wenig umgestellt, es wurde schwieriger, da haben uns ein wenig die Lösungen gefehlt. Nach der Pause hatten wir mehr Umschaltaktionen, wollten den Gegner auch ein wenig kommen lassen, das hat durchaus funktioniert, wir haben unsere Situationen aber nicht optimal ausgespielt. Bei einem 2:0 ist man immer noch ein wenig nervös an der Seitenlinie, aber es war immer eine positive Anspannung und Konzentration zu spüren. Glückwunsch an meine Mannschaft.“

Alexander Brunst:

„Wir liegen nach 10 Minuten mit 0:2 hinten. Danach war es wichtig, dass wir klar im Kopf geblieben und nicht in einen Strudel reingekommen sind. Danach sind wir besser ins Spiel gekommen, waren auch mutiger mit dem Ball. Wir hatten sogar die eine oder andere Chance, machen aber das Tor nicht. In der zweiten Halbzeit ist die Partie dann so ein bisschen vor sich hingeplätschert. Wolfsburg hat nur noch das nötigste gemacht. Wir haben gemacht und getan. Das spiegelt die Saison wieder: Viel Mühe, wenig Ertrag. Insgesamt war es ein verdienter Sieg für den VfL Wolfsburg.“

… über seinen Startelfeinsatz:

„Die Idee bestand schon länger, leider hatte ich die letzten Wochen aber muskuläre Probleme. Nachdem der Abstieg leider besiegelt war, war recht schnell klar, dass ich noch das eine oder andere Spiel bekomme – weil ich es mir verdient, immer Gas gegeben und Schuh immer unterstützt habe. Es war eine Ehre für mich, ein weiteres Bundesliga-Spiel bestreiten zu dürfen.“

Christoph Zimmermann:

„Wir haben in den ersten zehn Minuten direkt gemerkt, dass wir nicht in unser Pressing gekommen sind, zu zaghaft waren und nicht das umsetzen konnten, was wir uns vorgenommen hatten. Bei den Gegentoren verteidigen wir es nicht konsequent und mit einem 0:2 nach zehn Minuten wird es natürlich zu einer Herkulesaufgabe. Es war dann wichtig, dass wir uns stabilisiert haben und zum Ende der ersten Halbzeit hatten wir dann auch unsere Möglichkeiten, um eventuell den Anschlusstreffer zu machen. Nach der Pause haben wir es ordentlich verteidigt, hatten aber selbst auch keine wirklich hochprozentigen Chancen. Wolfsburg hat es souverän und abgezockt runtergespielt. Das dritte Gegentor tut weh, weil es das Ergebnis natürlich sehr deutlich aussehen lässt. Aber wir sind nach dem 0:2 nicht zerbrochen, sondern haben uns selbst wachgerüttelt, daran hat man schon gesehen, dass wir an der Ehre gepackt wurden und uns hier keineswegs demontieren lassen wollten. Wir wissen, welches Wappen wir auf der Brust tragen und wir wollen die Lilie in jedem Spiel repräsentieren. Man sieht trotzdem, dass diese Mannschaft intakt ist und sich niemand auf dem Platz zerfleischt. Für uns bleibt es ein Privileg, in der Bundesliga zu spielen. Entsprechend wollen wir auch die beiden verbleibenden Spiele professionell absolvieren und mit Freude angehen.“

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