Tim Walter:
„Wir sind gut ins Spiel gekommen, haben dann aber ein wenig den Faden verloren, weil wir uns von der Atmosphäre und den langen Bällen haben anstecken lassen. Wir hatten schnelle Ballverluste und haben so dem Gegner in die Karten gespielt und der hat es natürlich auch gut gemacht. Nach der Pause haben wir es besser in den Griff bekommen, hätten Kontersituationen besser ausspielen können und haben den Gegentreffer dann aber schlecht verteidigt. Das 1:1 geht insgesamt aber in Ordnung, weil Darmstadt extrem viel investiert hat.“
Torsten Lieberknecht:
„Wir sind mit der ersten Unachtsamkeit in den Rückstand geraten. Das hat uns aber nicht beeindruckt, wir sind auf dem Gaspedal geblieben und haben gegen den HSV in Ballbesitz viele gute Situationen herausgespielt und sind zu Chancen gekommen. Wir haben uns in der Pause gesagt, dass wir so dran bleiben möchten und auch das hohe Pressing fortführen möchten. Nach der Pause hat es ein wenig gedauert, bis wir uns wieder befreien konnten und sind dann zum Ausgleich gekommen. Der Treffer von Filip war überragend, das war ein Augenschmaus. Wir wären sehr enttäuscht gewesen, wenn wir heute als Verlierer vom Platz gegangen wären. Durch den Zeitpunkt des Tores sind wir mit dem Punkt zufrieden, obwohl auch ein Sieg möglich gewesen wäre.“
Fabian Holland:
„Es war ein sehr intensives Spiel, in dem auch das eine oder andere Tor mehr hätte fallen können. Wir hatten sicherlich mehr vom Spiel und haben wieder gezeigt, dass wir uns vor niemandem verstecken müssen. Hamburg hatte angekündigt, uns dominieren zu wollen, davon war heute wenig zu sehen. Wir haben über 90 Minuten einen wirklich guten Ball gespielt gegen eine Mannschaft mit enormer Qualität. Wir können mit dem Punkt leben, auch wenn es auch ein Sieg hätte sein können. Umgekehrt kann es immer auch doof laufen und hinten noch einer reinfallen, was dieser Punkt dann wert ist, werden wir am Saisonende sehen.“
Filip Stojilkovic:
„Ich bin froh, der Mannschaft mit meinem Tor geholfen zu haben. Wir sind schlussendlich zufrieden mit dem Punkt, obwohl sogar noch mehr drin gewesen wäre. Wir sind immer geduldig geblieben und haben an uns geglaubt. Die Mentalität in dieser Mannschaft ist wirklich gut, das zahlt sich am Ende oft aus.“