Hans Kessler: „Ich bedanke mich bei allen Mitgliedern, die sich an der Namenswahl beteiligt haben. Außerdem bedanken möchte ich mich bei allen, die im Hintergrund ihren Teil dazu beigetragen haben, dass wir ab sofort in unserem Stadion einen Bereich haben, der stellvertretend für die enge Verbindung zwischen dem Verein, dem Standort Böllenfalltor und natürlich der Lilien-Familie steht. Die Kurve symbolisiert zudem, dass man die Zukunft nur gestalten kann, wenn man die Vergangenheit kennt.“
Rüdiger Fritsch: „Wir sind stolz, dass die Kurve den Namen unseres Ehrenpräsidenten Hans Kessler trägt, dem wir als Verein sehr viel zu verdanken haben. Wir sind hocherfreut, dass wir ein Stück Zeitgeschichte des SV 98 auch für künftige Generationen von Lilienfans sichtbar gemacht haben. Die alten Stehstufen und Wellenbrecher mitsamt Dugena-Uhr aus der Vorumbau-Zeit sind aber nicht nur eine Reise in die Vergangenheit, sondern auch eine Erinnerung, welchen Weg der SV Darmstadt 98 in der jüngeren Vergangenheit gegangen ist, ohne dabei seine Werte und Ideale zu verlieren. Vielen Dank an dieser Stelle auch für den Einsatz vieler Helfer im Hintergrund dieses Projekts – stellvertretend an Peter Schmidt aus unserem Ältestenrat und insbesondere die Herren Andreas Schlossarek und Wolfgang Haubach für die Arbeiten an der Uhr.“
Hanno Benz: „Dieser Ort mit so viel Historie schafft Identität mit der Stadt und wird künftig als Begegnungsstätte für die Fans fungieren. Es hätte keinen besseren Namen für die Kurve geben können. Danke daher auch im Namen der Stadt Darmstadt für die Namensgebung.“
Der SV 98 hatte im vergangenen Jahr seine Mitglieder unter Einbeziehung des Fanbeirats dazu aufgerufen, über den Namen der Nostalgie-Ecke abzustimmen, mit großer Mehrheit hatte sich in der Online-Abstimmung der Name „Hans-Kessler-Kurve“ durchgesetzt. Ende Juli waren die Arbeiten an diesem Areal unmittelbar neben einem der altehrwürdigen Flutlichtmasten gestartet. Andreas Schlossarek und Wolfgang Haubach vom Darmstädter Verein Makerspace haben auf Vermittlung des Ältestenrates um Peter Schmidt in mühsamer Arbeit die Dugena-Uhr wieder in Stand gesetzt. Der Dauerbetrieb in der Praxis muss nun zeigen, wie zuverlässig die historische Uhr laufen wird.