Foto: SV 98 17.03.2026 / Junglilien,Profis
„Ich könnte nicht dankbarer sein“
Mehr als 8600 Kilometer Luftlinie liegen zwischen San Antonio und Darmstadt. Landry Walker hat sich am 8. März auf den weiten Weg von Texas nach Südhessen gemacht. Der 16-jährige Mittelfeldspieler wurde beim San Antonio FC, dem Kooperationsverein des SV Darmstadt 98, ausgebildet und tauchte in den zurückliegenden Tagen tief in die Lilien-Welt ein. Wir blicken auf den Besuch des amerikanischen U17-Nationalspielers zurück.
Gleich zu Beginn seiner Reise verbrachte Walker einen sonnigen Montagnachmittag (9.3.) mit Tom Eilers (Geschäftsführer Lizenzspielerbereich) und Martin Kowalewski (Geschäftsführer Marketing & Vertrieb), bekam erste Eindrücke von Darmstadt und dem Nachwuchsleistungszentrum der Lilien. Am Dienstag wurde der 16-Jährige am Merck-Stadion am Böllenfalltor in Empfang genommen. „In einem anderen Land zu sein und eine neue Kultur kennenzulernen und einen anderen Fußballstandort zu sehen, ist großartig“, so Walker gegenüber sv98.de. Am Bölle angekommen, bekam er eine ausführliche Stadionführung samt Einblicken in die Katakomben und VIP-Bereiche. „Es ist alles etwas neu für mich. Aber ich kann mir ungefähr vorstellen, wie toll die Atmosphäre hier im Stadion sein muss, es ist ein wirklich tolles Stadion“, schwärmte der Juniorennationalspieler, der bereits für die U15 und U17 der USA auflief.
Weiter zeigte ihm Matthias Neumann, Leiter der Lizenzspielerabteilung beim SV 98, das Funktionsgebäude, wo Walker auch von Cheftrainer Florian Kohfeldt begrüßt wurde. Anschließend schaute der amerikanische Nachwuchsfußballer beim Training der Profi-Mannschaft vorbei, wo nach der Einheit noch Zeit für einen kurzen Plausch mit Grayson Dettoni blieb, der ebenfalls in den Vereinigten Staaten geboren wurde. Bereits in seinen ersten Tagen bekam Walker einige Eindrücke mit und war schnell überzeugt: „Es ist wunderbar hier. Ich mag die Stadt, das Essen ist gut, alles ist hervorragend.“
In seiner Zeit in der Partnerstadt seiner texanischen Heimat beobachtete Walker zudem Spiele der Nachwuchsteams. Aber er blieb nicht nur in der Rolle des Beobachters, sondern wurde auch selbst aktiv. So nahm der zentrale Mittelfeldmann an den Trainingseinheiten der U19 und U21 teil. „Das Level und die technischen Fähigkeiten, die bereist junge Spieler haben, sind faszinierend zu sehen“, resümmierte der US-Amerikaner nach seinen ersten Berührungspunkten mit dem deutschen Fußball.
Gerade junge Spieler wie Walker profitieren davon enorm, wenn sie ihren Horizont im Fußballkontext erweitern können. Am morgigen Mittwoch (18.3.) tritt der 16-Jährige die Rückreise in seine Heimat an. „Ich bin so dankbar, diese Erfahrung gemacht haben zu dürfen. Die Reise hat mir noch tiefere Einblicke in die Welt des Fußballs gegeben. Es ist wunderbar, dass ich hierherkommen konnten. Ich könnte nicht dankbarer sein“, zog Walker nach knapp anderthalb Wochen bei den Lilien in Darmstadt ein positives Fazit.
Wir haben uns sehr über deinen Besuch gefreut, Landry. Bis bald in San Antonio!