Torsten Lieberknecht:
„Es war total interessant, wie wir den Dienstagabend und das viele Lob trotz des Ausscheidens verarbeiten würden. Wir wollten heute mit den einfachsten Mitteln Massivität im Sechszehner und drumherum aufbauen. Weil wir damit die Möglichkeit erkannt haben, die Eintracht tief reinzudrücken. Wir wussten aber auch, dass wir aufgrund der Stabilität und des guten Umschaltsspiels der Braunschweiger stets parat in der Restverteidigung sein müssen. Insgesamt haben wir heute eine unglaubliche Willenskraft gezeigt. Heute ging es nur darum, drei Punkte zu holen – egal, wie. Richtig großes Lob an meine Mannschaft, wie sie den Frust von Dienstag verarbeitet hat.“
Michael Schiele:
„Glückwunsch an Torsten zum Sieg. Wir mussten gegen die Dominanz und Wucht der Darmstädter viel wegverteidigen. Das haben wir in erster Halbzeit gut hinbekommen und hatten sogar unsere Möglichkeiten. Von den Chancen her war es im ersten Durchgang ausgeglichen, auch wenn Darmstadt mehr Spielanteile hatte. Nach der Pause gehen wir durch einen Handelfmeter in Führung. Wir haben es aber nicht geschafft, in der folgenden Druckphase der Darmstädter für Entlastung zu sorgen. Das 1:1 kam dann zum ungünstigen Zeitpunkt. Zum Schluss haben wir dem Druck der Lilien nicht standhalten können. Trotzdem Kompliment an meine Mannschaft, wie sie dagegengehalten und den Spitzenreiter vor Aufgaben gestellt hat.“
Phillip Tietz:
„Es war ein hitziges Spiel, in dem es uns Braunschweig sehr schwer gemacht hat. Der Trainer hatte uns gut auf den Gegner eingestellt und wir haben bis zum Ende unseren Plan verfolgt und sind spät belohnt worden. Es ging heute viel um Mentalität und Emotionalität, gerade in den Zweikämpfen und auch die Fans haben uns nach vorne getragen. Braunschweig stand tief und hat ein super Umschaltverhalten, darauf mussten wir aufpassen und wir haben diese Konter auch sehr gut verteidigt. Schlussendlich ist der Sieg verdient, weil wir sehr oft im Strafraum waren, viele Chancen hatten, wobei uns lange ein wenig das Glück gefehlt hat. Am Ende können wir stolz auf diese drei Punkte sein. Wir wollten nach dem Ausscheiden im Pokal heute wieder einen Sieg landen, das war über die komplette Partie zu spüren. Wir haben einen Rückstand gedreht, haben unser Herz auf dem Platz gelassen und einmal mehr bewiesen, was wir für eine Mannschaft sind.“
Mathias Honsak:
„Es war ein zweikampfbetontes Spiel mit vielen hohen Bällen. Ein dreckiges Spiel, das wir sehr gut angenommen haben. Wir haben Mentalität gezeigt, das Spiel gedreht und immer an den Sieg geglaubt. Wir wollten die drei Punkte, egal wie. Das ist zum Glück gelungen. Jeder hat bis zum Schlusspfiff gekämpft, ich bin stolz auf die Truppe. Ich persönlich freue mich einfach sehr, schmerzfrei auf dem Feld zu stehen und der Mannschaft helfen zu können.“