„Glückwunsch an den 1. FC Nürnberg und Miro zum Sieg. Es war für mich kein 0:0-, sondern ein 1:1-Spiel. Beide Teams hatten Torchancen: Der Club vor allem durch Umschaltaktionen in der zweiten Halbzeit, wir insbesondere durch Mey Papela aus drei Metern nach einer Ecke. Insgesamt waren beide Mannschaften stark im Ballbesitz, hatten aber gegen den Ball ihre Probleme, Zugriff zu kriegen und hohe Ballgewinne zu haben. Einen hohen Ballgewinn hatten wir im ersten Durchgang, der Ball von Fraser Hornby kann gut und gerne mal reingehen. Ansonsten waren beide Teams gut im Spielaufbau und gut im Spiel bis in die Zwischenräume. Dann treffen wir aber nicht die besten Entscheidungen, um zu Torchancen zu kommen. Anmerken muss sich, dass uns beide Verletzungen in der ersten Halbzeit richtig wehgetan haben, weil es uns jegliche Möglichkeiten genommen hat, Einfluss aufs Spiel zu nehmen, da wir nur noch einen Wechselslot hatten. Nichtsdestotrotz hat sich der Club den Sieg verdient, weil er in der entscheidenden Situation wacher war. Wir müssen dagegen die Emotionalität und Gier, das Spiel gewinnen zu wollen, in jedem kleinen Moment beibehalten. Das fehlt uns in den letzten Wochen.“