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21.04.2023 / Profis

Spiel gedreht! Dritter Heimsieg in Serie!

Nächster Dreier vor heimischem Publikum! Mit 2:1 (1:1) besiegte der SV 98 den Karlsruher SC – und ist damit nun seit über einem Jahr im Merck-Stadion am Böllenfalltor ungeschlagen. Manu und Tietz verwandelten mit ihren Toren den frühen Rückstand in einen Heimerfolg. Die Südhessen pulverisierten damit die 60-Punkte-Marke und weisen nun 61 Saisonzähler auf – bereits jetzt mehr als in der gesamten vergangenen Spielzeit.

Braydon Manu jubelt nach seinem Treffer zum 1:1 mit Phillip Tietz. Foto: Stefan Holtzem

Wie bereits in den letzten Wochen begannen die Lilien mit viel Druck und erspielten sich folgerichtig Vorteile in den Anfangsminuten. So zappelte der Ball dann bereits nach drei Minuten im Netz der Gäste, doch aufgrund einer knappen Abseitsposition von Torschütze Filip Stojilkovic fand der Treffer keine Anerkennung. Wenig später versuchte sich Stojilkovic als Vorlagengeber und fand mit seiner Flanke den Kopf von Phillip Tietz, dessen Kopfball landete aber in den Armen des Keepers (10.).

Nur eine Minute nach dieser Chance kamen die Gäste das erste mal vor das Tor der Hausherren und trafen prompt zur überraschenden Führung: Nach einer schönen Kombination beförderte Schleusener den Ball aus kurzer Distanz über die Linie (11.).

Die Darmstädter zeigten sich vom Gegentreffer unbeeindruckt und versuchten weiter Lösungen gegen die tief stehenden Karlsruher zu finden. Nach 21 Minuten probierte es Stojilkovic aus der Distanz, Gersbeck im Tor der Gäste konnte den strammen Schuss erst im Nachfassen sichern. Vier Minuten später belohnte sich der SVD dann für den Aufwand: Nach einem starken Direktpass von Tietz kam Braydon Manu im Strafraum an den hohen Ball und spitzelte ihn an Keeper und Abwehrspieler vorbei in die Maschen (26.).

Nach dem Ausgleich blieben die Südhessen die aktivere Mannschaft und kamen immer wieder zu guten Gelegenheiten, so verfehlte Tietz nach einer sehenswerten Kombination das Tor aus der Distanz nur knapp (32.). Wenig später segelte ein Kopfball von Tietz nach einer Freistoßflanke ebenfalls nur knapp am langen Eck vorbei (34.).

Eine Minute vor dem Halbzeitpfiff meldeten sich auch die Gäste mal wieder im Strafraum des SVD, doch Marcel Schuhen wehrte den Versuch von Wanitzek ab (44.) und so ging es mit dem 1:1 in die Pause.

Die ersten Offensivaktionen der zweiten Hälfte gingen zwar auf das Konto der Gäste, richtig gefährlich wurde es für die 98er dabei jedoch nicht. Die Lilien ihrerseits zeigten sich eiskalt und gingen mit der ersten Möglichkeit in Führung: Nach einem Eckball von Fabian Schnellhardt köpfte Patric Pfeiffer den Ball in die Mitte und Tietz nickte aus kurzer Distanz das 2:1 ein (50.). Drei Minuten später hatte Stojilkovic gar das 3:1 auf dem Fuß, scheiterte aber im Eins-gegen-eins am KSC-Keeper (53.).

Das nächste Eins-gegen-eins gab es vier Minuten später auf der anderen Seite, doch auch hier blieb der Keeper der Sieger: Cueto scheiterte an Schuhen (57.). Der KSC machte jetzt insgesamt mehr für die Partie und kam so auch zu einigen Aktionen rund um den Strafraum der Lilien, jedoch zunächst ohne in gefährliche Abschlusspositionen zu kommen.

Erst ab der 67. Spielminute gelangten die Gäste dann zu gefährlichen Abschlüssen, doch erst scheiterte Cueto zweimal an Schuhen (67., 68.) und dann verfehlte der Karlsruher den Kasten aus guter Position (71.).

Torsten Lieberknecht reagierte auf den hohen Druck mit einer Taktik-Änderung und stellte auf Viererkette um, diese Änderung zeigte Wirkung und die 98er schafften es jetzt wieder besser, die Gäste vom eigenen Tor fernzuhalten.

In der Nachspielzeit drückten die Gäste auf den Ausgleich, doch die Lilien warfen sich in jeden Ball und verhinderten so den Ausgleich. Kurz vor dem Ablauf der Nachspielzeit musste dann auch Schuhen noch einmal eingreifen und mit einer Glanzparade lenkte er den Distanzschuss von Wanitzek über die Latte (90.+5). Kurz darauf pfiff Schiedsrichter Aarnink die Partie ab und die Darmstädter sicherten sich den nächsten Heimsieg.

Die Bilder zum Spiel:

Hochzeit Sina und Roy
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