Foto: SV 98 31.08.2024 / Profis
Verdiente Niederlage in Elversberg
Ein Auswärtsauftritt zum Vergessen: Mit 0:4 (0:2) unterliegen die Lilien bei der SV Elversberg. Die Südhessen, die bereits früh ins Hintertreffen gerieten und auch in der Folge nie wirklich zu ihrem Spiel fanden, gehen mit einem Punkt und viel Arbeit in die Länderspielpause.
Das Auswärtsspiel der Lilien beim SV Elversberg begann mit einer kalten Dusche für die Südhessen: Bereits nach fünf Minuten köpfte Schnellbacher die Hausherren in Führung. Die Darmstädter zeigten sich zwar sofort um eine schnelle Antwort bemüht, doch der Versuch von Fynn Lakenmacher flog aus spitzem Winkel ans Außennetz (8.).
Insgesamt blieben die Elversberger aber die klar gefährlichere Mannschaft und konnten mit etwas Fortune dann auf 2:0 erhöhen: Ein Schuss von Asllani wurde von Clemens Riedel unhaltbar in den Winkel abgefälscht (20.). Die 98er fanden in der Folge kaum Lösungen in der gegnerischen Hälfte und hatten kurz vor der Pause Glück, dass der Rückstand nicht höher ausfiel, als Damar frei vor Marcel Schuhen deutlich verzog (41.). So ging es mit dem 0:2 in die Kabinen.
Nach dem Seitenwechsel kamen die Lilien verbessert aus der Pause und schnupperten am Anschluss: Ein Freistoß des eingewechselten Sergio López wurde gerade noch vom Keeper aus dem Winkel gekratzt (55.). Doch mitten in dieser Phase trafen die Gastgeber: Asllani erhöhte nach einem Ballverlust im Aufbau auf 3:0 (59.).
Im Anschluss an eine Ecke kam der Elversberger Le Joncour unglücklich auf und verletzte sich dabei schwer, die Partie musste für insgesamt fast 20 Minuten unterbrochen werden.
Nach der Unterbrechung hatten die Lilien direkt zwei gute Chancen, doch zuerst lenkte Kristof einen Schuss von Luca Marseiller zur Ecke, dann klatschte ein Kopfball von Aleksander Vukotic an die Latte (86.). Stattdessen trafen erneut die Elversberger: Gerezigher vollstreckte zum 4:0 (90.).
In der langen Nachspielzeit landete der Ball ein weiteres Mal im Netz der Darmstädter 90.+14), der Treffer hielt aufgrund einer Abseitsposition der VAR-Überprüfung aber nicht stand.